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NEU: AProof® Thrombose - ermitteln Sie jetzt Ihr genetisch bedingtes Thromboserisiko!

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AProof® Schwerer Verlauf COVID-19

Der AProof® Schwerer Verlauf COVID-19 hilft Ihnen zu verstehen, ob eine genetische Veranlagung für einen potenziell schweren Corona-Verlauf besteht. Das Ergebnis ist nach Registrierung auf unserer Webseite www.aproof.de online abrufbar und kann ausgedruckt werden.

 

Mit dem AProof® Schwerer Verlauf COVID-19 von AP Diagnostics erhalten Sie ein Set zur Entnahme, Aufbewahrung und Transport von Kapillarblut zur nachgeschalteten Isolation der genomischen DNA und qualitativen Genotypisierung zur Bestimmung der folgenden Einzelnukleotid-Polymorphismen (single nucleotide polymorphisms, SNPs): rs10490770 (LZTFL1), rs2109069 (DPP9), rs2236757 (IFNAR2) und rs10774671 (OAS1).

 

Der Nachweis einer genetischen Veranlagung für einen potenziell schweren Corona- Verlauf ermöglicht es Ihnen, frühzeitig Maßnahmen zu treffen, um sich zu schützen.

 

Entsprechend des Gendiagnostikgesetzes (§ 10 GenDG) bieten wir Ihnen die Möglichkeit einer genetischen Beratung (Inhalt der genetischen Beratungdurch qualifizierte Fachärzte/ Fachärztinnen für Humangenetik an. Sie können dies durch die entsprechende Produktauswahl aktivieren. Die Analyse Ihrer Probe erfolgt dann erst nach der genetischen Beratung (freie Termine). Eine nachträgliche Änderung Ihrer Auswahl ist vor Einsendung der Blutprobe möglich. Bei Nicht-Inanspruchnahme dieser Option erklären Sie Ihren ausdrücklichen Verzicht auf die genetische Beratung.

 

Bitte beachten Sie unsere produktspezifischen Hinweise und den Disclaimer zum Gendiagnostikgesetz (GenDG) am Ende der Produktbeschreibung.

Variante:
ohne humangenetische Beratung
mit humangenetischer Beratung
89,00

Preis inkl. MwSt. - versandkostenfrei (D)

Das sagen unsere Kunden über AProof®

DATENSCHUTZ NACH DSGVO

Eigenes Fachlabor

Sichere Anwendung

Fragen und Antworten zu unserem AProof® Schwerer Verlauf COVID-19

 

Wie wird ein schwerer COVID-19-Verlauf definiert?


Bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 wird die maximale akute Krankheitsphase mit vier Wochen beziffert. Schwere Verläufe hingegen bleiben bis zu doppelt so lang akut.

(https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/long-covid-langzeitfolgen-einer-covid-19-erkrankung/)


Das Bundesministerium für Gesundheit beschreibt einen schweren Verlauf als Symptomatik einer COVID-19-Erkrankung, die bis zu einer Lungenentzündung und notwendigen Beatmung der Lunge führen kann. Auch die Schädigungen an anderen Organen sind Folgen eines schweren Verlaufs. Als Merkmal eines schweren Verlaufs gilt dementsprechend die notwendige Versorgung in einem Krankenhaus, auch Hospitalisierung genannt.
 

Was ist typisch bei einem schweren COVID-19-Verlauf?


Typischerweise kommt es bei einem schweren COVID-19-Verlauf zu einer starken Ausprägung von Symptomen und einer notwendigen Hospitalisierung, zum Teil auf der Intensivtherapiestation (ITS).

(https://www.zusammengegencorona.de/faqs/covid-19/symptome-erkennen-und-richtig-handeln/)
 

Welche Erfahrungswerte gibt es bis jetzt für einen schweren COVID-19-Verlauf?


Laut einer Analyse auf der Datengrundlage des deutschen Meldesystems bis Februar 2021 wurden etwa 10% der übermittelten COVID-19-Fälle hospitalisiert.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))


Die Auswertung der Daten aus der ersten und zweiten COVID-19-Welle in Deutschland ließ eine Schätzung zu, nach der 33% der Hospitalisierten auf der Intensivtherapiestation (ITS) behandelt wurden. Dabei kamen Aufnahmen in der ITS bei jüngeren Infizierten unter 15 Jahren nur sehr selten vor. Deutlich öfter wurden mit 27% ältere Patientinnen und Patienten intensivmedizinisch behandelt. Die am stärksten vertretene Altersgruppe in den Intensivtherapiestationen waren zwischen 60 und 79 Jahre alt (41%). 20% der hospitalisierten COVID-19-Fälle wurden beatmet. Eine Studie aus den USA belegt, dass 10% der Patientinnen und Patienten, die beatmet werden mussten, eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) erhielten.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html)


Bei der ECMO findet die Aufnahme von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid in einer künstlichen Membran außerhalb des Körpers statt. Umgangssprachlich spricht man hier auch von “Künstlicher Lunge”.

(https://ards.charite.de/leistungen/ecmo_die_kuenstliche_lunge/)


Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann bei einem schweren Verlauf tödlich enden.

(https://www.zusammengegencorona.de/faqs/covid-19/symptome-erkennen-und-richtig-handeln/)
 

Kann man trotz (Booster-)Impfung einen schweren COVID-19-Verlauf haben? 


Aktuell ist der beste Schutz gegen einen schweren Verlauf die Impfung gegen COVID-19. Diese beinhaltet die Grundimmunisierung sowie die empfohlenen Auffrischungsimpfungen (Booster).

(https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/sich-und-andere-schuetzen/#faq4239)


Auch die Einhaltung der AHA-Formel (Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag Maske tragen) kann vor einer Infektion bzw. vor einem schweren COVID-19-Verlauf schützen.

(https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/ich-habe-corona-was-soll-ich-tun
(https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Gesundheitliche_Langzeitfolgen.html)


Einen 100%-igen Schutz vor einem schweren COVID-19-Verlauf gibt es jedoch nicht.
 

Wie hoch ist die Sterberate bei Erkrankten mit schwerem COVID-19-Verlauf?


Zur Sterberate (Letalität) bei COVID-19-Erkrankten gibt es keine einheitliche Datenlage. Laut der syndromischen Surveillance sind in der ersten und zweiten COVID-19-Welle in Deutschland 26% der hospitalisierten Patientinnen und Patienten verstorben. Es gab dabei signifikante Unterschiede in den verschiedenen Altersgruppen. Bei den 35 bis 59-Jährigen lag die Sterberate der hospitalisierten Fälle bei 5%. In der Altersgruppe ab 80 Jahren lag dieser Anteil bei 80%. Eine Datenanalyse der AOK ergab eine Sterblichkeit bei hospitalisierten Fällen von 19%. Davon waren 50% beatmungspflichtige Patientinnen und Patienten,

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html)
 

Welche Merkmale deuten auf einen schweren COVID-19-Verlauf hin?


Merkmale eines schweren COVID-19-Verlaufs sind die
 

  • Entwicklung der Symptomatik bis hin zur Lungenentzündung 

  • Hospitalisierung 

  • notwendige Beatmung der Lunge

(https://www.zusammengegencorona.de/faqs/covid-19/symptome-erkennen-und-richtig-handeln/)
 

Wie hoch ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf?


Die Risikoeinschätzung für einen schweren COVID-19-Verlauf ist aufgrund der Vielzahl an Einflussfaktoren sehr komplex - generelle Aussagen über die Einstufung von Risikogruppen sind daher nicht möglich.

Auch Personen ohne Vorerkrankungen sowie jüngere Patientinnen und Patienten können einen schweren Verlauf haben. Schwere COVID-19-Verläufe werden bei bestimmten Personengruppen aber häufiger beobachtet als bei anderen.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html)
 

Welche Faktoren begünstigen einen schweren COVID-19-Verlauf?
 

  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41588-021-00985-x)
  • Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft
  • Vorerkrankungen:
    • Immunschwäche aufgrund einer Erkrankung oder von Medikamenten
    • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • Chronische Leber- und Nierenerkrankungen
    • Chronische Lungenerkrankungen
    • Psychiatrische und neurologische Erkrankungen
    • Diabetes mellitus
    • Krebs


(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Begünstigt Omikron einen schweren COVID-19-Verlauf?


In vielen Fällen hat eine Infektion mit Omikron einen milderen Verlauf zur Folge als mit anderen COVID-19-Varianten. Gleichzeitig ist Omikron sehr ansteckend. Das kann insbesondere für Ungeimpfte schwerwiegende Folgen haben, denn auch ein milder COVID-19-Verlauf kann Long COVID mit Fieberschüben, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Kurzatmigkeit verursachen.

(https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-infektion-mit-omikron-symptome-milder-verlauf,SvXZrBP)
 

Gibt es einen Risikorechner für einen schweren COVID-19-Verlauf?

Ja. Ein solcher Risikorechner wurde von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in Liang (China) entwickelt, damit Ärztinnen und Ärzte das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf einschätzen können. Das Tool steht Ärztinnen und Ärzte online zur Verfügung und ermöglicht eine Genauigkeit der Risikoeinschätzung von 88% für eine Aufnahme auf der Intensivpflegestation, eine invasive Beatmung oder den Tod.

(https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Risikorechner-fuer-schweren-COVID-19-Verlauf-409388.html)
 

Haben Ungeimpfte eine größere Wahrscheinlichkeit, einen schweren COVID-19-Verlauf zu erleiden?

Die Beurteilung über das persönliche Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf sollte von einem Arzt oder von einer Ärztin durchgeführt werden. Aktuell ist der beste Schutz gegen einen schweren Verlauf die Impfung gegen COVID-19. Diese beinhaltet die Grundimmunisierung sowie die empfohlenen Auffrischungsimpfungen. Eine zusätzliche medikamentöse Prävention mit monoklonalen Antikörpern kann für bestimmte Personengruppen sinnvoll sein.

(https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/sich-und-andere-schuetzen/#faq4239)
 

Hat das Alter einen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit für einen schweren Verlauf?

Ja. Das Alter gilt neben anderen Faktoren als Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 
Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 

  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • Genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41588-021-00985-x)
  • Männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft
  • Vorerkrankungen

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))


Welchen Einfluss hat ein schwerer COVID-19-Verlauf bei der werdenden Mutter auf das ungeborene Baby?


Für Neugeborene von Gebärenden mit akuter COVID-19-Infektion besteht ein erhöhtes Risiko für die Aufnahme in die neonatologische Intensivstation, vor allem bei einem schweren Krankheitsverlauf. Das erhöhte Risiko ist vor allem auf die höhere Frühgeburtenrate zurückzuführen. Das Risiko für Aborte und neonatologische Mortalität erhöht sich durch eine COVID-19 der gebärenden Person nicht.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit für einen schweren COVID-19-Verlauf bei jungen Menschen?


Die wegen COVID-19 hospitalisierten Kinder zeigen häufiger pulmonale und kardiale Vorerkrankungen. Auch Säuglinge und Kleinkinder können schwere COVID-19-Verläufe entwickeln. Als Risikofaktoren für die Aufnahme in eine Intensivstation gelten:

  • Alter unter einem Monat
  • Vorerkrankungen
  • Infektion der unteren Atemwege
     

Bei Kindern kann es in seltenen Fällen zu einem Krankheitsbild kommen, das als "pediatric inflammatory multisystem syndrome” (PIMS) in Kombination mit einem “toxic shock syndrome” (TSS) bezeichnet wird. In den meisten Fällen ist bei PIMS-TSS eine intensivmedizinische Behandlung notwendig.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Ist ein schwerer COVID-19-Verlauf vom Geschlecht beeinflusst?


Ja. Das männliche Geschlecht gilt neben anderen Faktoren als Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf.

Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 

  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41588-021-00985-x)
  • männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft
  • Vorerkrankungen

 (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Wie hoch ist das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf in der Schwangerschaft?


Das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ist für Frauen im gebärfähigen Alter gering. Eine Schwangerschaft erhöht dieses Risiko jedoch. Bei Vorliegen von weiteren Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck steigt das Risiko weiter an.

(https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/verdacht-auf-infektion-und-krankheitsverlauf/#tab-3938-7)

Die Mortalität von COVID-19-positiven Schwangeren ist im Vergleich zu COVID-19-negativen Nicht-Schwangeren nicht erhöht. (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Begünstigt Asthma einen schweren Verlauf?


Ja. Vorerkrankungen wie Asthma gelten neben anderen Faktoren als Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf.
 
Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:

 

  • Vorerkrankungen:  

    • Chronische Lungenerkrankungen
    • Immunschwäche aufgrund einer Erkrankung oder von Medikamenten
    • Herz-Kreislauf- Erkrankungen
    • Chronische Leber- und Nierenerkrankungen
    • Psychiatrische und neurologische Erkrankungen
    • Diabetes mellitus
    • Krebs
  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41588-021-00985-x)
  • männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Sind Raucher häufiger von einem schweren COVID-19-Verlauf betroffen?


Ja. Rauchen gilt neben anderen Faktoren als Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf.


Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 

  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41588-021-00985-x)
  • männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft
  • Vorerkrankungen

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Kann man auch ohne bekannte Vorerkrankungen einen schweren COVID-19-Verlauf erleiden?


Ja. Vorerkrankungen sind nur ein Risikofaktor von vielen für einen schweren COVID-19-Verlauf.


Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 

  • Vorerkrankungen
  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41588-021-00985-x)
  • männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Ist ein schwerer COVID-19-Verlauf bei Übergewicht wahrscheinlicher?


Ja. Übergewicht gilt neben anderen Faktoren als Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf.


Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 

  • ein BMI über 30
  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41588-021-00985-x)
  • männliches Geschlecht
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft
  • Vorerkrankungen

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Welche Blutgruppe begünstigt einen schweren Verlauf?


Die Blutgruppe könnte neben anderen Faktoren ein weiterer Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf sein. Ein Zusammenhang besteht zwischen dem COVID-19-Verlauf und den Blutgruppen 0 und A. Es zeigen sich signifikant mehr schwere COVID-19-Fälle mit Blutgruppe A als mit anderen Blutgruppen. Demgegenüber stehen signifikant weniger schwere COVID-19-Fälle mit Blutgruppe 0 als mit anderen Blutgruppen.

(https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/covid-19-schwerer-verlauf-durch-blutgruppe-beeinflusst-11688.php)
 

Ist ein schwerer COVID-19-Verlauf genetisch bedingt?


Schwere COVID-19-Verläufe werden durch immunvermittelte entzündliche Lungenschädigung verursacht. Eine solche Entwicklung der Erkrankung kann u.a. durch genetische Variationen in mindestens 16 Genen der infizierten Person beeinflusst werden. Grundsätzlich prädisponieren zwei biologische Mechanismen für einen schweren COVID-19-Verlauf:

  • die Unfähigkeit des Immunsystems, die Virusreplikation zu kontrollieren
  • die verstärkte Neigung zu intravaskulärer Gerinnung und zu Lungenentzündung

(https://www.nature.com/articles/s41588-021-00985-x)

Welche Folgeschäden / Spätfolgen sind bei einem schweren COVID-19-Verlauf bisher bekannt?


Prinzipiell sind Folgeschäden einer COVID-19-Infektion bei jeder Person möglich. Das Risiko für Long COVID steigt jedoch mit dem Schweregrad der Erkrankung. (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/basisinformationen/long-covid-langzeitfolgen-von-covid-19/)

Bei Menschen, die schwer an COVID-19 erkrankt waren, können Organschäden (z. B. an Herz, Nieren, Haut und Gehirn), Entzündungen und Probleme mit dem Immunsystem auftreten.


Menschen mit schweren Symptomen von COVID-19 können nach einem Krankenhausaufenthalt eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Dabei handelt es sich um eine psychische Störung, die durch ein schreckliches Ereignis ausgelöst wird.
(https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/long-covid-langzeitfolgen-einer-covid-19-erkrankung)
 
Kinder mit schwerem Verlauf zeigen oft auch noch Wochen nach der Infektion anhaltende Symptome wie Konzentrationsprobleme, Abgeschlagenheit oder Muskelschmerzen.
(https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/long-covid-langzeitfolgen-einer-covid-19-erkrankung)

 

Wie kann man einen schweren COVID-19-Verlauf vermeiden?


Eine Corona-Schutzimpfung sowie die Einhaltung der AHA-Formel (Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag Maske tragen) kann vor einer Infektion bzw. vor einem schweren COVID-19-Verlauf schützen.

(https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/ich-habe-corona-was-soll-ich-tun/
(https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Gesundheitliche_Langzeitfolgen.html)
 

Welche Behandlung wird bei einem schweren COVID-19-Verlauf i.d.R. nötig?


Bei einem schweren COVID-19-Verlauf werden die medizinischen Maßnahmen an die Schwere des Krankheitsbildes angepasst. Hierzu zählen beispielsweise der Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, die Sauerstoffgabe, die Antibiotikagabe zur Behandlung von Ko-Infektionen sowie die Überwachung und Behandlung von relevanten Vorerkrankungen.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Gibt es Medikamente gegen bzw. zur Linderung bei einem schweren COVID-19-Verlauf?


In der Frühphase der COVID-19-Infektion stehen Patientinnen und Patienten mit einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf monoklonale Antikörper gegen das Spike-Protein von SARS-CoV-2 zur Verfügung. Auch andere Medikamente werden inzwischen bei einem schweren Krankheitsverlauf nach sehr differenzierter Betrachtung der Einzelfälle verabreicht.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))
 

Hat der Vitamin D-Spiegel einen Einfluss auf die Schwere des Verlaufs bei einer COVID-19-Infektion?


Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Spiegel und einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf besteht. Belegen lässt sich ein kausaler Zusammenhang aber bislang nicht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGF), das Robert Koch-Institut (RKI), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das National Institute for Health and Care Excellence (NICE) sprechen sich gegen die Supplementation von Vitamin D als Prävention vor einem schweren COVID-19-Verlauf aus, wenn nach Testung ein adäquater Vitamin D-Status bereits vorliegt. Bei ausreichendem Vitamin D-Status wird kein zusätzlicher Nutzen aus einer Supplementation gezogen - Eine andauernde Überdosierung kann allerdings zu Nebenwirkungen wie Nierenverkalkungen, Nierensteinen sowie Störungen des Herz-Kreislauf-Systems führen.

Bei einer mangelhaften Vitamin D-Versorgung hat eine Vitamin D-Supplementation laut Studien hingegen einen positiven Einfluss auf Atemwegsinfektionen. In Deutschland tritt eine suboptimale Vitamin D-Versorgung häufig auf.

(https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/vitamin-d-und-covid-19/#c10349)
 

Kann per Bluttest das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf festgestellt werden?


Ja. Der AProof® Schwerer Verlauf COVID-19 hilft Ihnen zu verstehen, ob eine genetische Veranlagung für einen potenziell schweren Corona-Verlauf besteht. Dies ermöglicht es Ihnen, frühzeitig Maßnahmen zu treffen, um sich zu schützen. 
(Produktbeschreibung 08/11/22)
 

Ist der schwere Verlauf von COVID-19 genetisch veranlagt?


Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen genetischen Varianten und einem schweren Verlauf von COVID-19 festgestellt. Da das Zeitfenster zwischen den ersten Symptomen von COVID-19 und dem Ausbruch einer schweren Erkrankung mit Atemstillstand eher klein ist (typischerweise etwa eine Woche), ist die Vorhersage eines schweren Krankheitsverlaufs nach einer SARS-CoV-2-Infektion von großem klinischen Interesse. Die Laboranalyse von AProof® Schwerer Verlauf COVID-19 bestimmt 4 klinisch relevante genetische Varianten, die mit einem schweren Verlauf von COVID-19 assoziiert sind. Es handelt sich dabei um folgende Einzelnukleotid-Polymorphismen (single nucleotide polymorphisms, SNPs): rs10490770 (LZTFL1), rs2109069 (DPP9), rs2236757 (IFNAR2) und rs10774671 (OAS1).
 

Was wird in meiner durch AProof® Schwerer Verlauf COVID-19 genommenen Probe analysiert?


Die Laboranalyse der eingesandten Probe weist 4 klinisch relevante Merkmale nach, die mit einem schweren COVID-19-Verlauf in Verbindung gebracht werden. Es handelt sich dabei um folgende Einzelnukleotid-Polymorphismen (single nucleotide polymorphisms, SNPs): rs10490770 (LZTFL1), rs2109069 (DPP9), rs2236757 (IFNAR2) und rs10774671 (OAS1). 
 

Wie wird der Test durchgeführt?


Das AProof® Probenahme-Set enthält alle Komponenten zur einfachen Probenahme von zu Hause. Mit unserer Filterkartentechnologie genügen wenige Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, die Sie mithilfe einer Lanzette gewinnen. Die Filterkarte mit der Blutprobe senden Sie im Anschluss mittels beiliegenden Rücksendeumschlag kostenfrei (innerhalb Deutschlands) an unser eigenes AProof-Labor. Ihr Testergebnis steht Ihnen online zum Download zur Verfügung. 
 

Was muss ich bei der Durchführung beachten?


Gehen Sie so vor, wie es in der Anleitung beschrieben wird. Massieren Sie Ihren Finger von der Handinnenfläche hin zur Fingerkuppe, bis sich ein Tropfen Blut bildet. Lassen Sie das Blut in die Kreise der Filterkarte tropfen und wiederholen Sie dies. Alle Kreise müssen vollständig durchtränkt sein. Die Filterkarte muss für mindestens 60 Minuten auf einer sauberen Oberfläche trocknen. Erst dann wird sie in die Papiertüte und anschließend in den beiliegenden Rückumschlag gesteckt.
 


Disclaimer zum GENDIAGNOSTIKGESETZ (GenDG) für Testpersonen bzw. gesetzliche Vertreter und Sorgeberechtigte:
 

Im Zusammenhang mit dem Test können sich möglicherweise soziale, psychosoziale und emotionale Folgen und Belastungen ergeben. Die AP Diagnostics GmbH empfiehlt gegebenenfalls eine ärztliche Konsultation in Anspruch zu nehmen.


 

Ihre Vorteile mit dem AProof® Schwerer Verlauf COVID-19 Probenahme-Set + Laboranalyse:

 

  • Probenahme zu jeder Zeit selbständig zu Hause
  • geringste Blutmengen genügen, Filterpapierkarte statt Blutröhrchen
  • hohe Zuverlässigkeit des Tests
  • Analyse im eigenen Labor
  • Ergebnis in der Regel innerhalb von 5-10 Arbeitstagen nach Probeneingang abrufbar
  • Ergebnisabruf online zu jeder Zeit 
  • Servicehotline für Beratung und Fragen

AProof® Schwerer Verlauf COVID-19 Probenahme-Set

Umfang - AProof® Schwerer Verlauf COVID-19

Ihr Probenahme-Set für mehr Sicherheit
 

Im AProof® Probenahme-Set sind alle Komponenten enthalten, die Sie brauchen, um eine Blutprobe aus der Fingerkuppe zu entnehmen und kostenfrei (D) an das eigene AProof® Labor zurückzusenden. Die eingesandte Filterkarte mit der Blutprobe wird dort auf das Vorhandensein von 4 genetischen Varianten, die mit einem schweren COVID-19-Verlauf in Verbindung gebracht werden, analysiert.

Inhalt:

  • Desinfektionstuch
  • Tupfer (saugfähiger Ballen zur Blutstillung)
  • 2 x automatische Lanzette (kurze Nadel zur Blutabnahme)
  • 2 x Wundpflaster
  • Filterpapierkarte für Bluttropfen
  • Pergamin-Papiertüte zum Versand der Filterkarte
  • Briefumschlag zur kostenfreien Rücksendung (D)
  • Karte mit Test-ID zur online Registrierung und Ergebnisdownload


Packungsbeilage:

  • Gebrauchsanweisung & Spezifikationen (Aufdruck Banderoleninnenseite)
  • Formular „Aufklärung & Einwilligung“

AProof® Schwerer Verlauf COVID-19 - Inhalt Probenahme-Set 

Anleitung

Hier geht es zur Probenahme-Anleitung

FAQ

Hier geht es zu den häufigen Fragen.

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