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Wieso schwanken die Zahlen der Impfwirksamkeit?

Das Robert Koch-Instituts (RKI) gibt jeden Donnerstag in seinem Wochenbericht Zahlenwerte zur Wirksamkeit der Corona-Schutzimpfung heraus. Kleinere Schwankungen bei diesen Zahlen sind normal. Im aktuellen Wochenbericht sind die Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche auffällig hoch. Wieso?


Innerhalb einer Woche sank die angegebene Wirksamkeit der Corona-Schutzimpfung bei den über 60-Jährigen von 95% auf 88%. Der Prozentwert trifft Aussage darüber, um wieviel Prozentpunkte ein schwerer oder tödlicher Verlauf bei vollständig Geimpften seltener vorkommt als bei Ungeimpften. 

Bei der Berechnung der Impfeffektivität werden nur symptomatisch Infizierte erfasst. Nicht bei allen Fällen ist aber der Impfstatus bekannt. Seit Februar sei laut RKI bei jedem fünften gemeldeten symptomatischen Fall keine Angabe über den Impfstatus gemacht worden. Diese Informationslücke scheint sich aber weiter zu schließen. Zwischen Juli und September lag sie nur noch bei sechs bis 10% der Meldungen.


So berechnet das RKI die Zahlen


Um die Informationslücke über den Impfstatus auszugleichen, erklärte das RKI in seinen Berechnungen alle Fälle ohne Angabe des Impfstatus als „Ungeimpft“. Dadurch verschob sich die Zahl der Impfdurchbrüche nach unten - was zu einer Überschätzung des Impfeffekts führte.


Als Grund für die Art der Berechnung gab das RKI gegenüber dem Spiegel „eine bessere Vergleichbarkeit mit den anderen vom RKI berichteten Daten im Wochenbericht“ an. Die Berechnung solle zukünftig aber geändert werden, und Fälle mit unbekannten Impftstatus keine Berücksichtigung mehr finden.


Wirksamkeit dennoch sehr hoch


Die Berechnung diene laut RKI nur zur Einschätzung der Größenordnung der Wirksamkeit und solle nicht als exakte Bestimmung betrachtet werden. Trotz der Schwankung sei die Wirksamkeit der Impfung als „nach wie vor als sehr hoch einzustufen.“ Insbesondere bei schwereren und tödlichen Verläufen retteten die Impfungen Leben. 


Quelle: Spiegel Online vom 05.10.2021

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