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NEU: AProof® Thrombose - ermitteln Sie jetzt Ihr genetisch bedingtes Thromboserisiko!

FAQ - häufig gestellte Fragen zu den AProof® Tests

Das AProof® Probenahme-Set enthält alle Komponenten zur einfachen Probenahme von zu Hause. Mit unserer Filterkartentechnologie genügen wenige Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, die Sie mithilfe einer Lanzette gewinnen. Die Filterkarte mit der Blutprobe senden Sie im Anschluss mittels beiliegenden Rücksendeumschlag kostenfrei (innerhalb Deutschland) an unser eigenes AProof®-Labor.

 

Nachdem die Kapillarblut-Probe auf der getrockneten Filterkarte in unser Labor geschickt wurde, wird das entsprechende wissenschaftliche Messverfahren zur Bestimmung der Analyten verwendet. Dabei wird die Blutprobe aus dem Filterpapier gelöst und auf das Vorhandensein des entsprechenden Parameters analysiert.

 

Ihr Testergebnis steht Ihnen online zum Download zur Verfügung.

Die Blutentnahme geschieht durch Sie persönlich bei Ihnen zu Hause. Mit der Lanzette (kurze Nadel zur Blutabnahme) können Sie zu Hause relativ leicht wenige Bluttropfen aus der Fingerspitze entnehmen.

 

Das Blut wird auf eine Filterkarte getropft und anschließend kostenlos mit dem Rücksendeumschlag an unser Fachlabor geschickt. Die eingesandte Probe wird durch unser Fachpersonal im hauseigenen medizinischen Labor mittels einer wissenschaftlich etablierten Methode analysiert.

Gehen Sie so vor, wie es in der Anleitung beschrieben wird. Massieren Sie Ihren Finger von der Handinnenfläche hin zur Fingerkuppe, bis sich ein Tropfen Blut bildet. Lassen Sie das Blut in die Kreise der Filterkarte tropfen. Alle Kreise müssen vollständig durchtränkt sein. Die Filterkarte muss für mindestens 60 Minuten auf einer sauberen Oberfläche trocknen. Erst dann wird sie in die Papiertüte und anschließend in den beiliegenden Rückumschlag gesteckt.

Die getrockneten Blutproben können bis zu 1 Monat aufbewahrt werden, bevor sie getestet werden. Bitte lassen Sie uns die Blutprobe dennoch zeitnah nach der Probenahme mit dem vorfrankierten Rücksendeumschlag zukommen.

 

Die Vorteile der AProof® Tests liegen in der einfachen, sicheren und ortsunabhängigen Probenahme. Zudem erfolgt die Probenahme aus der Fingerkuppe und nicht, wie beim Arzt, aus der Armvene. Der Aufwand ist somit deutlich geringer.
 
Die Genauigkeit der Analysen ist mit den Laboranalysen beim Arzt absolut vergleichbar, da die Untersuchungen in beiden Fällen in einem spezialisierten Diagnostiklabor durchgeführt werden und den gleichen Qualitätsanforderungen unterliegen. Auch die Kosten sind vergleichbar, da es sich bei den angebotenen Testungen um IGeL-Leistungen handelt.

Es besteht keine medizinische Indikation, dass AProof® Tests bei Kindern nicht durchgeführt werden sollten. Ausnahmen wären familiäre Interessenslagen.

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest umfasst zwei Laboranalysen. Anhand zwei selbstentwickelten ELISAs werden IgG-Antikörper gegen das N-Protein und das S-Protein des SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen.


IgG-Antikörper gegen das S-Protein des SARS-CoV-2-Virus werden durch eine Impfung gegen das Coronavirus oder nach einer Infektion gebildet. Sie sind in der Regel 7 Tage bis 8 Monate nach abschließender Impfung oder 21 Tage bis 14 Monate nach Infektion nachweisbar. Der Nachweis geschieht quantitativ in Binding Antibody Units pro Milliliter (BAU/ml).


Antikörper gegen das N-Protein werden ausschließlich bei einer natürlichen Infektion gebildet und sind ca. 3 Wochen später bis zu 4 Monate danach im Blut nachweisbar. Der Nachweis geschieht durch einen semi-quantitativen ELISA und das Ergebnis wird relativ zur mitgeführten Positivkontrolle in % ausgegeben.


 

Im Oktober 2021 wurde die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) dahingehend geändert, dass Antikörpertests als Nachweis einer Infektion im Rahmen der 2G-Zertifizierung folgendermaßen genutzt werden können:

Der Nachweis der Grundimmunisierung kann durch eine einmalige Impfung und einen positiven Antikörpertest, der vor der verabreichten Impfung durchgeführt wurde, erlangt werden.

 

Die labordiagnostischen Befunde der AProof® Corona Tests werden in einem nach den Qualitätsstandards der RiLiBÄK (Richtlinien der Bundesärztekammer) arbeitenden Labor erhoben.


Der AProof® Corona Test ist ein validierter SARS-CoV-2-Antikörper ELISA und gehört somit zu den Analyseverfahren der Antikörperserologie. Er entspricht allen Anforderungen der Richtlinie 98/79/EG und wurde entsprechend validiert. Dies wird von der STIKO und dem RKI anerkannt.

 


Quellen:

https://www.slaek.de/de/03/36impfen/siko.php vom 01.10.2021

 

Nach einer Infektion oder Impfung reagiert der Körper mit der Bildung von Antikörpern. IgM- und IgA-Antikörper tauchen als erste auf, danach folgt die Bildung von IgG-Antikörpern. Letztere sind der Hauptbestandteil der Immunantwort und bleiben am längsten im Blut nachweisbar. Das machen sich die meisten Antikörpertests zunutze.

 

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest verwendet das wissenschaftlich etablierte Messverfahren ELISA für die Bestimmung der IgG-Antikörper nach einer Impfung oder Infektion mit SARS-CoV-2. Dabei wird die Blutprobe von der eingesandten Filterkarte gelöst und auf das Vorhandensein von IgG-Antikörpern gegen das N-Protein (werden nach Infektion gebildet) oder gegen das S-Protein (werden nach Impfung und nach Infektion gebildet) analysiert.

 

Das Ergebnis wird relativ zur gemessenen Positivkontrolle in % (Antikörper gegen das N-Protein) oder quantitativ anhand einer Kalibrierung in BAU/ml (Antikörper gegen das S-Protein) angegeben. 

Bei einer Infektion reagiert der Körper mit Antikörpern gegen eine Vielzahl der Proteine, die vom Erreger stammen. Zwei dieser Proteine des SARS-CoV-2-Virus werden N-Protein (Nukleokapsid-Protein) und S-Protein (Stachel- oder Spike-Protein) genannt.

Kam ein Körper in Kontakt mit diesem Virus werden in der Regel Antikörper gegen diese Proteine gebildet, was durch serologische Antikörper-ELISA wie der AProof® Coronavirus Antikörpertest nachgewiesen werden kann.

 

 

Ja, der AProof® Coronavirus  Antikörpertest ist ein validierter Sars-CoV-2-Antikörper ELISA und gehört somit zu den Analyseverfahren der Antikörperserologie. Er entspricht allen Anforderungen der Richtlinie 98/79/EG und wurde entsprechend validiert. Dies wird von dem RKI und der STIKO anerkannt.

 

Die labordiagnostischen Befunde werden in einem nach den Qualitätsstandards der RiLiBÄK (Richtlinien der Bundesärztekammer) arbeitenden Labor erhoben.

Die Laborärztegemeinschaft empfiehlt Grenzwerte für die Einteilung der Ergebnisse in negativ, grenzwertig und positiv.

 

Beim Aproof® Coronavirus Antikörpertest gilt für Antikörper gegen das S-Protein:
Bis 40 BAU/ml sind die Ergebnisse negativ, zwischen 40 und 50 BAU/ml sind die Ergebnisse grenzwertig und über 50 BAU/ml sind die Ergebnisse positiv.

 

Für Antikörper gegen das N-Protein gelten folgende Grenzbereiche:

Bis 20% sind die Ergebnisse negativ, zwischen 20% und 30%  sind die Ergebnisse grenzwertig und über 30% sind die Ergebnisse positiv.

 

So wird es auch in den Medizinischen Befunden von AProof® ausgegeben.

 

Ob und wann Sie sich wieder impfen lassen sollten, besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.

Ende 2021 schätzten Andreas Bobrowski, Vorsitzender des Berufsverbands Deutscher Laborärzte, und der Immunologe Carsten Watzl alle Werte über 1000 BAU/ml als einen guten Schutz vor symptomatischen Infektionen ein. Auch brauche man bei Werten über 500 BAU/ml nicht sofort eine Auffrischungsimpfung.

 

Im Fachblatt "Nature Medicine" wurden erstmals konkrete Zahlen zum Schutz vor symptomatischen Infektionen durch IgG-Antikörper veröffentlicht. Dabei korreliert der gemessene Antikörperspiegel folgendermaßen mit dem anteiligen Schutz. Die Forscher konnten zeigen, dass dies für 4-6 Monate gilt.

900 BAU/ml = 90% Schutz

264 BAU/ml = 80% Schutz

113 BAU/ml = 70% Schutz

54   BAU/ml = 60% Schutz

29   BAU/ml = 50% Schutz

Die Werte gelten für die Alpha-Variante. Allein die Delta-Variante ist um ca 50% ansteckender.

Der Schutz bezieht sich auf symptomatische Verläufe. Schwere Verläufe werden schon mit geringerem Antikörperspiegel verhindert, der Schutz dagegen ist also besser.

 

Studie: https://rdcu.be/czjp6

Unser AProof® Coronavirus Antikörpertests ist kein Neutralisationstest. Letztere messen die hemmende Wirkung von Anti-SARS-CoV-2-Antikörpern im Serum auf die Bindung der Rezeptor-Bindungsdomäne (RBD) des Spike-Proteins von SARS-CoV-2 an den ACE2-Rezeptor.

Der AProof® Coronavirus Antikörpertests prüft das Vorhandensein von IgG-Antikörpern gegen SARS-CoV-2 im Kapillarblut.


In der Publikation von Mendrone-Junior et al (2021)* konnte jedoch gezeigt werden, dass ein hoher Wert an Antikörpern gegen das S-Protein (ab 100 BAU/ml mit dem AProof® Corona Impfstatus Test) sehr gut mit dem Nachweis von neutralisierenden Antikörpern gegen den Wildtyp korreliert.

 

*Mendrone-Junior et al, 2021, Correlation between SARS-COV-2 antibody screening by immunoassay and neutralizing antibody testing

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest wurde speziell für den Nachweis von Antikörpern gegen SARS CoV-2 entwickelt und ist daher nicht für den Nachweis von Antikörpern gegen andere Coronaviren geeignet.

Ein Antikörpernachweis reicht nicht aus, um von einer Immunität gegenüber dem Virus auszugehen. Aber wer bereits Antikörper hat, ist vor einer Neuinfektion und einem schweren Krankheitsverlauf in jedem Fall besser geschützt.

Ein grenzwertiger Befund kann auf einen gerade ansteigenden oder bereits wieder absteigenden Antikörpertiter hinweisen. Wir empfehlen Ihnen, den Test nach frühestens 14 Tagen zu wiederholen, um die Entwicklung der Antikörperbildung zu verfolgen.

In seltenen Fällen kann ein grenzwertiges Ergebnis durch Störfaktoren bei der Probenahme, wie z.B. zu viel Gewebeflüssigkeit, oder durch Interferenzen in der Analyse hervorgerufen werden, wenn die Blutprobe mit unspezifischen Bindungsparametern angereichert ist, z.B. Fettsäuren, oder medikamentöse Einflüsse aufweist.

 

Ein negatives Testergebnis bedeutet, dass keine IgG Antikörper gegen das Coronavirus in der Probe gefunden wurden. Serologische Immunoassays wie die AProof® SARS-CoV-2 IgG-ELISA werden auf einen Grenzwert (Cut-Off) geeicht, unter welchem alle Proben als negativ bezeichnet werden müssen. Alle Werte darunter haben keine Aussagekraft im Bezug auf die IgG-Antikörperkonzentration. Damit unsere Kunden nicht glauben, dass dieser Wert vergleichbar wäre oder als Verlaufskontrolle hergenommen werden kann, geben wir den Wert nicht an.

 

Nachdem die Kapillarblut-Probe auf der getrockneten Filterkarte in unser Labor geschickt wurde, wird das wissenschaftlich etablierte Messverfahren ELISA für die Bestimmung der Analyten verwendet. Dabei wird die Blutprobe aus dem Filterpapier gelöst und auf das Vorhandensein des entsprechenden Parameters analysiert.

 

Das Ergebnis wird relativ zur gemessenen Positivkontrolle in % (Antikörpertest) oder quantitativ anhand einer Kalibrierung (Impfstatus, Vitamin D oder Histamin-Intoleranz Test) angegeben.
 

 

Die Blutentnahme geschieht durch Sie persönlich bei Ihnen zu Hause. Mit der Lanzette (kurze Nadel zur Blutabnahme) können Sie zu Hause relativ leicht wenige Bluttropfen aus der Fingerspitze entnehmen.
Das Blut wird auf eine Filterkarte getropft und anschließend kostenlos mit dem Rücksendeumschlag an unser Fachlabor geschickt. Die eingesandte Probe wird durch unser Fachpersonal im hauseigenen medizinischen Labor mittels der wissenschaftlich etablierten ELISA-Methode analysiert.

Die getrockneten Blutproben können bis zu 1 Monat aufbewahrt werden, bevor sie getestet werden. Bitte lassen Sie uns die Blutprobe dennoch zeitnah nach der Probenahme mit dem vorfrankierten Rücksendeumschlag zukommen.

 

Die Genauigkeit der AProof® Tests ist mit der Laboranalyse beim Arzt absolut vergleichbar, da die Untersuchung in beiden Fällen in einem spezialisierten Diagnostiklabor durchgeführt wird und die ELISA den gleichen Qualitätsanforderungen unterliegen. Auch die Kosten sind vergleichbar, da es bei Testungen ohne akuten Infektionsverdacht eine IGeL-Leistung ist.

 

Die Vorteile der AProof® Corona Tests liegen in der einfachen, sicheren und ortsunabhängigen Probenahme. Zudem erfolgt die Probenahme aus der Fingerkuppe und nicht, wie beim Arzt, aus der Armvene. Der Aufwand ist somit deutlich geringer.

 

Es besteht keine medizinische Indikation, dass AProof® Tests bei Kindern nicht durchgeführt werden sollten. Ausnahmen wären familiäre Interessenslagen.

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest umfasst zwei Laboranalysen. Anhand zwei selbstentwickelten ELISAs werden IgG-Antikörper gegen das N-Protein und das S-Protein des SARS-CoV-2-Virus nachgewiesen.


IgG-Antikörper gegen das S-Protein des SARS-CoV-2-Virus werden durch eine Impfung gegen das Coronavirus oder nach einer Infektion gebildet. Sie sind in der Regel 7 Tage bis 8 Monate nach abschließender Impfung oder 21 Tage bis 14 Monate nach Infektion nachweisbar. Der Nachweis geschieht quantitativ in Binding Antibody Units pro Milliliter (BAU/ml).


Antikörper gegen das N-Protein werden ausschließlich bei einer natürlichen Infektion gebildet und sind ca. 3 Wochen später bis zu 4 Monate danach im Blut nachweisbar. Der Nachweis geschieht durch einen semi-quantitativen ELISA und das Ergebnis wird relativ zur mitgeführten Positivkontrolle in % ausgegeben.


 

Im Oktober 2021 wurde die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) dahingehend geändert, dass Antikörpertests als Nachweis einer Infektion im Rahmen der 2G-Zertifizierung folgendermaßen genutzt werden können:

Der Nachweis der Grundimmunisierung kann durch eine einmalige Impfung und einen positiven Antikörpertest, der vor der verabreichten Impfung durchgeführt wurde, erlangt werden.

 

Die labordiagnostischen Befunde der AProof® Corona Tests werden in einem nach den Qualitätsstandards der RiLiBÄK (Richtlinien der Bundesärztekammer) arbeitenden Labor erhoben.


Der AProof® Corona Test ist ein validierter SARS-CoV-2-Antikörper ELISA und gehört somit zu den Analyseverfahren der Antikörperserologie. Er entspricht allen Anforderungen der Richtlinie 98/79/EG und wurde entsprechend validiert. Dies wird von der STIKO und dem RKI anerkannt.

 


Quellen:

https://www.slaek.de/de/03/36impfen/siko.php vom 01.10.2021

 

Nach einer Infektion oder Impfung reagiert der Körper mit der Bildung von Antikörpern. IgM- und IgA-Antikörper tauchen als erste auf, danach folgt die Bildung von IgG-Antikörpern. Letztere sind der Hauptbestandteil der Immunantwort und bleiben am längsten im Blut nachweisbar. Das machen sich die meisten Antikörpertests zunutze.

 

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest verwendet das wissenschaftlich etablierte Messverfahren ELISA für die Bestimmung der IgG-Antikörper nach einer Impfung oder Infektion mit SARS-CoV-2. Dabei wird die Blutprobe von der eingesandten Filterkarte gelöst und auf das Vorhandensein von IgG-Antikörpern gegen das N-Protein (werden nach Infektion gebildet) oder gegen das S-Protein (werden nach Impfung und nach Infektion gebildet) analysiert.

 

Das Ergebnis wird relativ zur gemessenen Positivkontrolle in % (Antikörpertest) oder quantitativ anhand einer Kalibrierung in BAU/ml (Impfstatus Test) angegeben. 

Bei einer Infektion reagiert der Körper mit Antikörpern gegen eine Vielzahl der Proteine, die vom Erreger stammen. Zwei dieser Proteine des SARS-CoV-2-Virus werden N-Protein (Nukleokapsid-Protein) und S-Protein (Stachel- oder Spike-Protein) genannt.

Kam ein Körper in Kontakt mit diesem Virus werden in der Regel Antikörper gegen diese Proteine gebildet, was durch serologische Antikörper-ELISA wie der AProof® Coronavirus Antikörpertest nachgewiesen werden kann.

 

 

Ja, der AProof® Coronavirus  Antikörpertest ist ein validierter Sars-CoV-2-Antikörper ELISA und gehört somit zu den Analyseverfahren der Antikörperserologie. Er entspricht allen Anforderungen der Richtlinie 98/79/EG und wurde entsprechend validiert. Dies wird von dem RKI und der STIKO anerkannt.

 

Die labordiagnostischen Befunde werden in einem nach den Qualitätsstandards der RiLiBÄK (Richtlinien der Bundesärztekammer) arbeitenden Labor erhoben.

Die Laborärztegemeinschaft empfiehlt Grenzwerte für die Einteilung der Ergebnisse in negativ, grenzwertig und positiv.

 

Für Antikörper gegen das S-Protein gilt:
Bis 22 BAU/ml sind die Ergebnisse negativ, zwischen 22 und 44 BAU/ml sind die Ergebnisse grenzwertig und über 44 BAU/ml sind die Ergebnisse positiv.

 

Für Antikörper gegen das N-Protein gelten interne Grenzbereiche:

Bis 20% sind die Ergebnisse negativ, zwischen 20% und 30%  sind die Ergebnisse grenzwertig und über 30% sind die Ergebnisse positiv.

 

So wird es auch in den Medizinischen Befunden von AProof® ausgegeben.

 

Ob und wann Sie sich wieder impfen lassen sollten, besprechen Sie bitte mit Ihrem Hausarzt.

Im Fachblatt "Nature Medicine" wurden erstmals konkrete Zahlen zum Schutz vor symptomatischen Infektionen durch IgG-Antikörper veröffentlicht. Dabei korreliert der gemessene Antikörperspiegel folgendermaßen mit dem anteiligen Schutz. Die Forscher konnten zeigen, dass dies für 4-6 Monate gilt.

900 BAU/ml = 90% Schutz

264 BAU/ml = 80% Schutz

113 BAU/ml = 70% Schutz

54   BAU/ml = 60% Schutz

29   BAU/ml = 50% Schutz

Die Werte gelten für die Alpha-Variante. Allein die Delta-Variante ist um ca 50% ansteckender.

Der Schutz bezieht sich auf symptomatische Verläufe. Schwere Verläufe werden schon mit geringerem Antikörperspiegel verhindert, der Schutz dagegen ist also besser.

 

Studie: https://rdcu.be/czjp6

Unser AProof® Coronavirus Antikörpertests ist kein Neutralisationstest. Letztere messen die hemmende Wirkung von Anti-SARS-CoV-2-Antikörpern im Serum auf die Bindung der Rezeptor-Bindungsdomäne (RBD) des Spike-Proteins von SARS-CoV-2 an den ACE2-Rezeptor.

Der AProof® Coronavirus Antikörpertests prüft das Vorhandensein von IgG-Antikörpern gegen SARS-CoV-2 im Kapillarblut.


In der Publikation von Mendrone-Junior et al (2021)* konnte jedoch gezeigt werden, dass ein hoher Wert an Antikörpern gegen das S-Protein (ab 100 BAU/ml mit dem AProof® Corona Impfstatus Test) sehr gut mit dem Nachweis von neutralisierenden Antikörpern gegen den Wildtyp korreliert.

 

*Mendrone-Junior et al, 2021, Correlation between SARS-COV-2 antibody screening by immunoassay and neutralizing antibody testing

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest wurde speziell für den Nachweis von Antikörpern gegen SARS CoV-2 entwickelt und ist daher nicht für den Nachweis von Antikörpern gegen andere Coronaviren geeignet.

Ein Antikörpernachweis reicht nicht aus, um von einer Immunität gegenüber dem Virus auszugehen. Aber wer bereits Antikörper hat, ist vor einer Neuinfektion und einem schweren Krankheitsverlauf in jedem Fall besser geschützt.

Ein grenzwertiger Befund kann auf einen gerade ansteigenden oder bereits wieder absteigenden Antikörpertiter hinweisen. Wir empfehlen Ihnen, den Test nach frühestens 14 Tagen zu wiederholen, um die Entwicklung der Antikörperbildung zu verfolgen.

In seltenen Fällen kann ein grenzwertiges Ergebnis durch Störfaktoren bei der Probenahme, wie z.B. zu viel Gewebeflüssigkeit, oder durch Interferenzen in der Analyse hervorgerufen werden, wenn die Blutprobe mit unspezifischen Bindungsparametern angereichert ist, z.B. Fettsäuren, oder medikamentöse Einflüsse aufweist.

 

Ein negatives Testergebnis bedeutet, dass keine IgG Antikörper gegen das Coronavirus in der Probe gefunden wurden. Serologische Immunoassays wie die AProof® SARS-CoV-2 IgG-ELISA werden auf einen Grenzwert (Cut-Off) geeicht, unter welchem alle Proben als negativ bezeichnet werden müssen. Alle Werte darunter haben keine Aussagekraft im Bezug auf die IgG-Antikörperkonzentration. Damit unsere Kunden nicht glauben, dass dieser Wert vergleichbar wäre oder als Verlaufskontrolle hergenommen werden kann, geben wir den Wert nicht an.

 

Der PCR-Test ist die meistgenutzte Methode, um Menschen auf eine aktive Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) zu testen. Bei diesem Testverfahren werden im Gegensatz zum Antikörpertest Proben aus dem Mund- und Rachenraum des Patienten genommen. Beim PCR-Test werden DNA-Fragmente des Coronavirus auf den Schleimhäuten nachgewiesen.

 

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest hingegen weist Antikörper im Blut nach, die nach einer durchgemachten SARS-CoV-2 Infektion oder einer Impfung gegen Covid-19 gebildet wurden.

Der Antigentest wird verwendet, um eine akute Corona-Infektion nachzuweisen.

 

Antigentests sind Schnelltests und weisen Eiweißstrukturen von Coronaviren nach. In diesem Testverfahren werden wie beim PCR-Test Proben aus dem Mund- und Rachenraum der Person entnommen. Es wird also die aktuelle Coronasituation abgebildet.

 

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest hingegen weist Antikörper im Blut nach, die gegen SARS-CoV-2 gebildet wurden.

 

Die Testergebnisse von Antigen-Schnelltests sind in der Regel unzuverlässiger als bei PCR-Tests. Ein positives Antigen Testergebnis wird in den meisten Fällen durch einen PCR-Test nachträglich bestätigt.

 

Im Gegensatz dazu weisen Corona Antikörpertests durch IgG-Antikörper eine erfolgreiche Impfung oder eine vergangene Infektion über einen längeren Zeitraum nach.

Der Ihnen mitgeteilte Medizinische Befund liefert eine Aussage, ob Ihr Testergebnis als positiv, grenzwertig oder negativ einzuordnen ist.

 

Ein positives Ergebnis für Antikörper gegen das N-Protein des SARS-CoV-2 Virus bedeutet, dass diese in Ihrem Blut nachgewiesen werden konnten, Sie also eine SARS-CoV-2-Infektion durchlebt haben. Es gibt auch den gemessenen Referenzwert in % an, der sich auf die mitgeführten Kontrollen bezieht.

 

Ein positives Ergebnis für Antikörper gegen das S-Protein des SARS-CoV-2 Virus bedeutet, dass diese in Ihrem Blut nachgewiesen werden konnten, Sie also eine SARS-CoV-2-Impfung erhalten oder eine SARS-CoV-2-Infektion durchlebt haben. Der Ihnen mitgeteilte Befund liefert eine quantitative Aussage darüber, wie hoch Ihr Antikörper-Titer gemessen in Binding Antibody Units (BAU/ml) ist

 

Ein grenzwertiges Ergebnis bedeutet, dass Antikörper nicht sicher nachweisbar waren.

 

Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass keine Antikörper in Ihrem Blut nachgewiesen wurden.

 

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest verwendet das wissenschaftlich etablierte Messverfahren ELISA für die Bestimmung der IgG Antikörper gegen das N-Protein und S-Protein nach einer Coronainfektion bzw. Impfung. Durch das ELISA Messverfahren und die damit verbundene hohen Spezifitäten von 99,4 % und 98,3 % sind die Ergebnisse der Tests sehr aussagekräftig.

 

Die Genauigkeit (Spezifität und Sensitivität) des AProof® Coronavirus Antikörpertests ist deutlich höher als bei anderen Testverfahren.

 

Die Sensitivität beträgt >99,9 % (ab 14 Tage nach Symptombeginn oder 7 Tage nach abschließender Impfung) und beschreibt, wie gut ein Test ist, tatsächlich positive Proben als positiv zu testen.

 

Die Spezifität beschreibt, zu welchem Anteil nicht infizierte oder geimpfte Patienten auch negativ getestet werden.

 

Nach aktuellen Studien sind IgG Antikörper gegen das N-Protein mindestens 4 Monate und gegen das S-Protein mindestens 14 Monate (nach Beginn der Symptome) stabil im Blut nachweisbar. Die höchste Konzentration der Antikörper ist nach ca. 28 Tagen erreicht, danach kommt es zu einem langsamen Abfall.

Viele Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 verlaufen asymptomatisch oder mild, sodass in vielen Fällen kein Arzt aufgesucht wird.

 

Zudem kann aus Kapazitätsgründen nicht jeder mittels PCR (Rachenabstrich) getestet werden. Es ist deshalb sehr schwer zu beurteilen, wie viele Menschen tatsächlich mit SARS-CoV-2 infiziert waren.

 

Der AProof® Corona Antikörpertest liefert hier Gewissheit, denn Antikörper sind ab ca. 14 (21) Tagen nach Infektion bis viele Monate nach der Infektion nachweisbar.

 

Des Weiteren sollten aus autoimmunologischen Gründen Corona-positive und an Corona Erkrankte erst nach 3 bis 6 Monaten geimpft werden und dann nur mit einer Dosis, um Überreaktionen des Immunsystems zu vermeiden.


Die Antikörperproduktion des Körpers nach Impfung ist ein wichtiges Kriterium, um den Impferfolg beurteilen zu können. Der AProof® Coronavirus Antikörpertest verschafft Gewissheit ob und wenn ja wie viele Antikörper gebildet wurden. Mit der Zeit kann die Entwicklung des Antikörpertiters verfolgt werden.


Wir empfehlen eine regelmäßige Testung alle 6 Monate.


Darüber hinaus ist es durchaus möglich, dass keine Antikörper gebildet werden. Bei einer Wirksamkeit von 95% (BioNtech) betrifft das immerhin jeden 20., bei einer Wirksamkeit von 80% (AstraZeneca) betrifft das jeden 5.. Bei ca. 50 Mio geimpften Menschen wird es demnach 2,5 Mio – 10 Mio Menschen geben, die trotzdem keinen Schutz haben.

Die Corona IgG Antikörper werden in der Regel 14 Tage nach einer Infektion gebildet. Für ein aussagekräftiges Testergebnis sollten Sie nach einem Infektionsverdacht mindestens 2-3 Wochen warten, bevor Sie den Corona Antikörpertest durchführen.

Nach aktuellen Studien sind IgG-Antikörper gegen das N-Protein mindestens 4 Monate und gegen das S-Protein bis zu 14 Monate (nach Beginn der Symptome) im Blut nachweisbar. Die höchste Konzentration der Antikörper ist nach ca. 28 Tagen erreicht, danach kommt es zu einem langsamen Abfall.

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest ist für alle Personen geeignet, die Gewissheit darüber erlangen wollen, ob sie mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert waren oder erfolgreich geimpft sind und Antikörper gebildet haben.

 

Der Corona Antikörpertest wird besonders für die folgenden Zielgruppen empfohlen:

 

Unbewusst infizierte Personen: Menschen, die sich im sozialen Umfeld mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Coronavirus angesteckt haben, jedoch sicherstellen wollen, ob eine Erkrankung in der Vergangenheit vorgelegen hat.

 

Bereits infizierte Personen: Menschen, die sich bereits mit dem Coronavirus infiziert haben und wissen möchten, ob eine natürliche Schutzwirkung zum aktuellen Zeitpunkt durch Antikörper vorhanden ist.

 

Kinder: Eltern, die wissen wollen, ob ihre Kinder bereits an Corona erkrankt waren und eine natürliche Schutzwirkung besitzen. Für viele ist (noch) keine Impfung möglich (z.B. jünger als 5 Jahren) oder Impfungen sind generell nicht gewünscht.

 

Personen (Risikogruppe) vor dem Impftermin: Menschen, die den (ungewissen) Zeitraum bis zu einer Impfung nutzen wollen, um Gewissheit zu erlangen, ob sie eine natürliche Schutzwirkung durch Antikörper haben.

 

Arbeitgeber: Arbeitgeber, die wissen möchten, ob ihre Mitarbeiter Antikörper haben und damit zielgerichtet eingesetzt werden können (z. B. im Bereich Pflege, Tourismus).

 

Kritiker von mRNA Impfstoffen: Menschen, die einer Impfung mit den neu zugelassenen mRNA Impfstoffen kritisch gegenüberstehen und wissen wollen, ob eine natürliche Schutzwirkung durch IgG Antikörper (auch ohne Impfung) vorhanden ist.

Die Sensitivität des AProof® Coronavirus Antikörpertests beträgt >99,9% (ab 14 Tage nach Symptombeginn bzw. PCR-Test oder 7 Tage nach abgeschlossener Impfung).

 

Die Spezifität des AProof® Coronavirus Antikörpertests für Antikörper gegen das N-Protein beträgt 99,4% und gegen das S-Protein 98,3%. Dies wurde an über 1.500 Patientenproben bestimmt.

 

Damit zählt der AProof® Coronavirus Antikörpertest zu den marktführenden Tests dieser Art.
 

Dafür kann es mehrere Gründe geben:

 

In manchen Fällen und besonders bei bereits Geimpften werden keine Antikörper gegen das N-Protein, sondern nur gegen das S-Protein gebildet.

 

Der Antikörperspiegel im Blut ist bereits wieder unter die Detektionsgrenze abgesunken, sodass keine Antikörper mehr nachweisbar sind.

 

Bei einer oberflächlichen Infektion mit nur wenig Viren wurde keine oder nur eine sehr schwache Immunantwort ausgelöst, diese kann zu einem negativen Antikörpertest führen.

 

Auch kommt es auf den CT-Wert der PCR-Untersuchung an. In vielen Ländern gilt ein CT-Wert über 30 bereits nicht mehr als Nachweis einer akuten vorhandenen SARS-CoV-2-Infektion für asymptomatische Patienten.


Darüber hinaus gibt es mehrere medizinische Erklärungen, warum ein Körper u.U. keine Antikörper bildet.


Zur Besprechung Ihrer individuellen Situation bieten wir einen Rückruf unseres medizinischen Leiters Dr. Thomas Lipp an.

Der Antikörper-Titer nach einer Impfung wird in Binding Antibody Units pro Milliliter (BAU/ml) angegeben. Die Proben werden zusammen mit einer Reihe Kalibratoren vermessen und die Werte für die individuellen Antikörper-Titer anhand einer Kalibrationskurve berechnet. Die Werte der Kalibratoren sind bekannt und ermöglichen dadurch eine quantitative Bestimmung.

Der gemessene Prozentwert für Antikörper gegen das N-Protein bezieht sich auf das Verhältnis Ihrer Probe zu den von uns eingesetzten Kontrollproben. Die Zahlenwerte der Patienten normalisieren wir auf die Kontrollprobe. Proben über 30% werden als positiv bewertet.

 

Diese Art der Auswertung wird auch als semi-quantitativ bezeichnet. Das bedeutet, dass wir Ihnen nicht absolut sagen können, wie viele Antikörper in Ihrer Probe waren, sondern eine relative Angabe im Vergleich zur Positivkontrolle (Kontrollprobe) herstellen.

 

Mit einer Wahrscheinlichkeit hat das Ergebnis nichts zu tun.
 

Der angegebene Prozentwert bezieht sich auf die Positivkontrolle des ELISA-Tests, d.h. der Messwert Ihrer Probe wird zu einer bekannt-positiven Probe ins Verhältnis gesetzt. Daher kann es dazu kommen, dass Ihr Testergebnis 100% übersteigt, weil mehr Antikörper enthalten sind als in der Positivkontrolle.

Ein Antikörpertest sollte nicht durchgeführt werden, wenn Sie gerade erst die Symptome einer Infektion durchleben bzw. die Infektion gerade erst diagnostiziert wurde, da IgG-Antikörper ab ca. 14 Tagen nach Infektion gebildet werden und erst dann im Blut nachweisbar sind.

 

Bei akuten Beschwerden ist ein PCR-Test oder Antigen-Schnelltest wesentlich sinnvoller, da er das Virus direkt nachweist.

Ja, auch wenn keine Antikörper nachweisbar sind, baut der Körper trotzdem eine zelluläre Immunabwehr auf. Dabei spielen B-Zellen und die T-Zell-Antwort eine wichtige Rolle. Inwieweit sich das auf Ihre immunologische Situation im Konkreten auswirkt, können wir heute noch nicht sagen.

Ja, eine Impfung ist immer noch wichtig. Eine Impfung ist für nachweislich Erkrankte laut STIKO nur einmalig und erst 6 Monate nach Infektion notwendig.

 

Wenn Sie vorher sichergehen wollen, dass Sie immer noch einen ausreichenden Antikörper-Titer haben, bietet sich unser AProof® Corona Antikörpertest an.

 

Sobald Sie die erste Impfung erhalten haben, empfiehlt es sich unseren AProof® Coronoa Impfstatus Test DUO 1-2 Wochen vor Ihrer zweiten Impfung durchzuführen, so können Sie beide Antikörper-Titer gleichzeitig überprüfen. Die Ergebnisse und eine Empfehlung für die zweite Impfung sollte Sie daraufhin mit Ihrem zuständigen Arzt besprechen.

 

Die Sächsische Impfkommission (SIKO) empfiehlt beim Auftreten von Infektionsclustern oder vulnerablen Gruppen eine Booster-Impfung, beispielsweise Menschen mit nachgewiesener und erwartbarer Immunschwäche. Fachleute und die SIKO sprechen sich jedoch gegen eine generelle Corona-Booster-Impfung ALLER aus.

Im Moment gilt es wissenschaftlich noch nicht endgültig gesichert, dass Sie vollständig immun gegen eine erneute Ansteckung mit dem Coronavirus sind.

 

Bisher sind nur vereinzelte Fälle einer nachgewiesenen Reinfektion bekannt. Das Risiko erneut zu erkranken, liegt bei 0,02 %, also 2 von 10.000. Aber wer bereits Antikörper hat, ist vor einer Neuinfektion und einem schweren Krankheitsverlauf in jedem Fall besser geschützt.

Die zelluläre Immunantwort wird durch T-Zellen vermittelt. Das geschieht jedes Mal, wenn körpereigene Zellen mit einem körperfremden Antigen, z.B. Proteinen vom SARS-CoV-2-Virus, in Kontakt kommen. T-Zellen werden aktiviert und lösen die Elimination des fremden Erregers aus.

 

Verstärkt wird die zelluläre Immunantwort durch die gleichzeitige Bildung von B-Zellen (humorale Immunantwort). Diese produzieren in der Regel zugehörige Antikörper und sind das Gedächtnis der spezifischen Immunantwort.

Immunglobuline (Ig) sind eine andere Bezeichnung für Antikörper. IgG sind ein spezieller Typ an Antikörpern, die erst mehrere Tage nach einer Infektion oder Impfung gebildet werden und über längere Zeit im Körper bleiben.


In den AProof® Corona Antikörper- oder Impfstatus Tests werden diese Antikörper detektiert.

Während einer Coronainfektion werden in der Regel Antikörper gegen eine Vielzahl an Virusbestandteilen, u.a. gegen das sog. N-Protein von SARS-CoV-2 gebildet. Der AProof® Corona Antikörpertest analysiert ihr Blut auf N-Antikörper.

 

Die bisher zugelassenen Impfstoffe regen dagegen nur einen Ausschnitt dessen, was eine Infektion bewirkt, an. Sie bewirken vor allem die Bildung von Antikörpern gegen das S-Protein von SARS-CoV-2.

 

Es ist nur eine Art Phantombild des Virus um sicherzustellen, dass das Virus vom Immunsystem zuverlässig erkannt wird. Für den Nachweis von Antikörpern nach Impfung wird der AProof® Corona Impfstatus Test angewendet.
 

Für beide Arten der Antikörper kann eine gewisse Immunität angenommen werden. In der Regel bieten sie einen Schutz vor einer Neuinfektion und einem schweren Krankheitsverlauf.

Die Übertragung von Coronaviren erfolgt hauptsächlich durch Tröpfchen beim Husten oder Niesen und bei engem Kontakt mit infizierten Personen. Insbesondere in geschlossenen und schlecht belüfteten Räumen ist eine Übertragung durch Aerosole (kleine Partikel in der Luft) möglich.

Nach einer Infektion mit dem Coronavirus kann eine asymptomatische Person bereits nach 1 bis 2 Tagen weitere Personen anstecken. Zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome können bis zu 14 Tage vergehen.

Bei Verdacht auf eine Coronainfektion sollte der Nachweis des Virus mit einem Schnelltest durchgeführt werden. Bei diesen Testverfahren werden Proben aus den oberen und unteren Atemwegen verwendet. Aktuelle Schnelltests weisen eine Sensitivität von 70 % und eine Spezifität von 95 % auf. Bei einem positiven Schnelltest folgt ein PCR-Test zur Absicherung.

Infizierte Personen, die keine Symptome ausbilden, können ebenfalls Überträger des Coronavirus sein.

 

Bei einem leichten Krankheitsverlauf klingen die Symptome innerhalb von 2 Wochen ab. Verläuft die Erkrankung schwerer, kann die Krankheitsphase 3 bis 6 Wochen, in manchen Fällen mehrere Monate dauern.

 

Bei rund 81 % der registrierten Infektionen ist ein leichter Krankheitsverlauf mit Fieber und diversen leichten Symptomen zu beobachten.


Bei etwa 14 % der Fälle ist der Verlauf schwerer und in etwa 5 % der Fälle so schwer, dass eine Behandlung des Patienten auf der Intensivstation erfolgen muss.
 

Das RKI fasst die häufigsten Symptome einer Covid-19-Erkrankung mit Husten, Fieber, Schnupfen und Störung des Geruchs- und/oder Geschmacksinns zusammen.

Durch eine Impfung wird eine gezielte Immunabwehr des Körpers hervorgerufen, um eine Immunität gegen den Erreger zu erlangen. Dabei bildet der Körper u.a. IgG-Antikörper, die lange Zeit im Blut nachweisbar sind. Anhand dieser Antikörper kann der Körper im Falle einer weiteren Infektion mit dem Erreger schnell und spezifisch reagieren, ohne das Krankheitssymptome auftreten sollten.

Der Titer einer Impfung gibt an, wie hoch der Wert an gebildeten Antikörpern ist. Er wird in BAU/ml (Binding Antibody Units pro Milliliter) angegeben.

Bitte erkundigen Sie sich für diese Fragestellung beim Robert Koch Institut oder der STIKO (Ständige Impfkommission).

Bei einer erfolgreichen Corona Impfung werden üblicherweise 2 Wochen nach der ersten Impfung spätestens jedoch nach dem zweiten Impftermin IgG-Antikörper vom Körper gebildet. Für ein sicheres Testergebnis sollte der Test ab der ersten Woche nach dem abschließenden Impftermin durchgeführt werden bzw. nach 4 Wochen, wenn Sie den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen haben.

Studien zur Dauer der Nachweisbarkeit konnten einen Zeitraum von bis zu 8 Monaten bestätigen. Dabei wird ein langsamer Abfall der Antikörpertiter beobachtet.

Die Probenahme für den AProof® Corona Impfstatus Test kann von Privatpersonen selbst zu Hause durchgeführt werden und ist für alle Personen geeignet, die wissen möchten, ob sie nach der Impfung Antikörper gebildet haben und dadurch vor einer (erneuten) Infektion besser geschützt sind.


Er richtet sich an geimpfte Personen, die Gewissheit darüber haben wollen, ob die Impfung erfolgreich verlaufen ist. Bei einer erfolgreichen Impfung bildet der Körper u.a. IgG-Antikörper gegen das S-Protein des Coronavirus aus.


Es kann auch vorkommen, dass der Körper bei einer Infektion keine Antikörper gegen das N-Protein des Coronavirus bildet, sondern nur Antikörper gegen das S-Protein. In solchen Fällen kann der AProof® Corona Impfstatus Test auch Antikörper nach einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion nachweisen

Der Ihnen mitgeteilte Befund liefert eine quantitative Aussage darüber, wie hoch Ihr Antikörper-Titer gemessen in Binding Antibody Units (BAU/ml) ist und liefert eine Aussage, ob Ihr Testergebnis als positiv, grenzwertig oder negativ einzuordnen ist.

 

Ein positives Ergebnis bedeutet, dass Antikörper gegen das S-Protein des neuartigen CoV-2 Virus in Ihrem Blut nachgewiesen werden konnten, Sie also eine SARS-CoV-2-Impfung erhalten oder eine SARS-CoV-2-Infektion durchlebt haben.

 

Ein grenzwertiges Ergebnis bedeutet, dass Antikörper nicht sicher nachweisbar waren. Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass keine Antikörper in Ihrem Blut nachgewiesen wurden.

Der AProof® Corona Impfstatus Test verwendet das wissenschaftlich etablierte Messverfahren ELISA für die Bestimmung der IgG-Antikörper gegen das S-Protein des Coronavirus.

Durch das ELISA-Messverfahren und die damit verbundene hohe Spezifität von 98,3 % sind die Ergebnisse der AProof® Corona Impfstatus Tests sehr aussagekräftig.


Der ärztliche Befund verrät Ihnen, welche Konzentration von S-Antikörpern in Ihrer Blutprobe gemessen wurde.

Ein erhöhter S-Antikörper-Wert bedeutet, dass das menschliche Immunsystem nach der Impfung erfolgreich Antikörper gegen das Coronavirus (SARS-CoV-2) gebildet hat.


Die Genauigkeit von Labortests wie der ELISA-Test kann anhand von zwei Kriterien bewertet werden: Spezifität und Sensitivität. Sie sind für den AProof® Corona Impfstatus Test deutlich höher als bei anderen Testverfahren.


Die Sensitivität beträgt >99,9 % (ab 7 Tage nach abschließender Impfung) und beschreibt die Fähigkeit, positive Proben auch als positiv zu erkennen.


Die Spezifität beträgt 98,3 % und beschreibt die Fähigkeit, negative Proben auch als negativ zu erkennen.

Ein negatives Testergebnis bedeutet, dass der Körper noch keine IgG-Antikörper gegen das S-Protein des Coronavirus aufgebaut hat. In sehr seltenen Fällen kann es dazu kommen, dass Patienten nach einer Corona Impfung keine Antikörper bilden. Der Impfschutz sollte daraufhin durch weitere Methoden überprüft werden, die durch Ihren Hausarzt veranlasst werden.

Sehr hohe Werte bei unserem AProof® Corona Impfstatus Test sind nicht ungewöhnlich, viele unserer Kunden erreichen Werte oberhalb von 1284 BAU/ml. Es ist jedoch nicht interessant, wie weit der Wert über 1284 BAU/ml liegt, sondern nur, ob genügend Antikörper für eine Immunantwort gebildet wurden und diese Grenze ist ab 44 BAU/ml erreicht. Alles darüber ist individuell unterschiedlich und nicht vergleichbar.

Die genaue Höhe des Antikörperwerts kann individuell sehr unterschiedlich sein und hängt stark von der Tagesform und dem Immunsystem des Einzelnen ab. Es ist hauptsächlich von Bedeutung, ob genügend Antikörper für eine Immunantwort gebildet wurden und diese Grenze ist ab 44 BAU/ml erreicht.

Die Ergebnisse sind zwischen verschiedenen Personen schlecht vergleichbar. Daher ist es ratsam zu beobachten, wann der eigene Titer wieder abklingt und in den grenzwertigen Bereich fällt. Wir empfehlen eine regelmäßige Testung alle 3-6 Monate.

Mit einem Normwert als Vergleich kann in der Antikörper-Diagnostik leider nicht gedient werden.

Die getrockneten Blutproben werden eluiert und mittels eines ELISA vermessen. Dieser nutzt Kalibratoren um eine Eichkurve zu generieren um anhand dieser die Probenergebnisse zu berechnen. Der Messbereich des ELISA ist begrenzt und endet umgerechnet bei 1284 BAU/mlDadurch wird die Genauigkeit im entscheidenden Cutoff-Bereich um 44 BAU/ml gewährleistet.

 

Die genaue Höhe des Antikörperwerts ist individuell sehr unterschiedlich und hängt stark von der Tagesform und dem Immunsystem des Einzelnen ab. Daher ist es nicht entscheidend, wie weit der Wert über 1284 BAU/ml liegt, sondern nur, ob genügend Antikörper für eine Immunantwort gebildet wurden und dies ist bei Werten über 1284 BAU/ml der Fall. Es ist ratsam zu beobachten, wann der Titer wieder in den grenzwertigen Bereich fällt. Wir empfehlen eine regelmäßige Testung alle 3-6 Monate.

Die Sensitivität für den Impftiter des AProof® Corona Impfstatus Tests beträgt 100% (ab 7 Tage nach abschließender Impfung) und wurde an über 59 Patienten gemessen.

 

Die Spezifität des AProof® Corona Impfstatus Tests beträgt 98,3% und wurden an über 173 Patienten bestimmt.

 

Damit zählt der AProof® Corona Impfstatus Test zu den marktführenden Tests dieser Art.

Die Antikörperproduktion des Körpers nach Impfung ist ein wichtiges Kriterium, um den Impferfolg beurteilen zu können. Der AProof® Corona Impfstatus Test verschafft Gewissheit ob und wenn ja wie viele Antikörper gebildet wurden. Mit der Zeit kann die Entwicklung des Antikörpertiters verfolgt werden.


Wir empfehlen eine regelmäßige Testung alle 6 Monate.


Darüber hinaus ist es durchaus möglich, dass keine Antikörper gebildet werden. Bei einer Wirksamkeit von 95% (BioNtech) betrifft das immerhin jeden 20., bei einer Wirksamkeit von 80% (AstraZeneca) betrifft das jeden 5.. Bei ca. 50 Mio geimpften Menschen wird es demnach 2,5 Mio – 10 Mio Menschen geben, die trotzdem keinen Schutz haben.

Die frühere Einheit RE/ml kann mit dem Faktor 3,2 in BAU/ml umgerechnet werden.

Beispiel: 100 RE/ml = 320 BAU/ml

Die IgG-Antikörper werden 2 Wochen nach einer Impfung gebildet und sind ab diesem Zeitpunkt nachweisbar. Für ein sicheres Testergebnis sollte der Test ab der ersten Woche nach dem abschließenden Impftermin durchgeführt werden bzw. nach drei Wochen, wenn Sie den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen haben.

Es werden auch schon nach der ersten Impfung Antikörper gebildet, aber um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten empfehlen wir den AProof® Corona Impfstatus Test frühestens eine Woche nach der abschließenden Impfung bzw. vier Wochen nach Impfung mit Johnsons & Johnson durchzuführen.

Ja, der Impfstatus Test kann auch genutzt werden, um eine vergangene Infektion zu erkennen, jedoch sollte die Person dann nicht geimpft sein.

Eine Studie konnten zeigen, dass Infektionsantikörper gegen das S-Protein bis zu 14 Monate im Blut nachweisbar sind.


Studie: Scheiblauer et al. 2021, Journal of Clinical Virology

Ja, der impfstatus Test erkennt Antikörper gegen das S-Protein, die nach einer Infektion oder nach einer Impfung gebildet werden. Das Ergebnis ist dann der Antikörpertiter, der sich aus beiden Ereignissen zusammensetzt.

 

Wenn Sie die Antikörper nach Infektion und die nach Impfung voneinander unterscheiden möchten, bietet unser AProof® Corona Impfstatus Test DUO die Möglichkeit, für Ihre Probe ebenfalls Testverfahren zur Analyse der reinen Infektions-Antikörper gegen das N-Protein zu nutzen, sodass genau nachgewiesen werden kann, ob Antikörper gegen eines der beiden oder beide Proteine gebildet wurden.

Die Auswertung des AProof® Corona Antikörper- oder Impfstatus Tests erfolgt im Regelfall innerhalb von 24h nach Probeneingang* in unserem Labor. Die Auswertung aller anderen Tests erfolgt innerhalb weniger Tage.

 

Status, Ergebnis und den Medizinischen Befund im PDF-Format können jederzeit einfach von Ihrem Computer oder mobilen Endgerät auf unserer Webseite abgerufen werden.

 

Dazu muss als erstes über „Test ID | Anmeldung“ ein Benutzerkonto erstellt werden. Nachdem dies über den Link in der Email aktiviert wurde, erfolgt die Anmeldung wieder über „Test ID | Anmeldung“ mit dem Benutzernamen und Passwort. Im Kundenkonto wird der Befund anhand des Codes von der AProof® Abrufkarte abgerufen und die Daten der Testperson eingegeben. Der fertige Befund kann zu jeder Zeit wieder aufgerufen oder runtergeladen werden.

 

*ausgenommen Sonn- und Feiertage.

Die Pflichtfelder wie Name, Geburtsdatum, Probenahmedatum und ggf. Impftermine, die wir während des Ergebnisabrufs abfragen, sind ausschließlich für Ihren persönlichen Medizinischen Befund bestimmt. Die Adversis Pharma darf diese Daten nur anonymisiert zu Studienzwecken verwenden, wenn dem ausdrücklich zugestimmt wird.

 

Wenn Ihnen die Angaben auf Ihrem Befund nicht von Bedeutung sind, bitten wir Sie sich mit uns via Mail oder telefonisch in Verbindung zu setzen um ein anonymisiertes Testergebnis zu erhalten.

 

Alle eingegebenen Daten können jederzeit wieder gelöscht werden.

Gerne können wir Ihnen den Medizinischen Befund per E-Mail zukommen lassen. Bitte bestätigen Sie uns vorab per Mail, dass Ihnen bewusst ist, dass Sie beim E-Mail-Versand des Testergebnisses eine einfache, unverschlüsselte Nachricht erhalten werden, die keine Ende-zu-Ende Verschlüsselung aufweist.

Über „Test ID | Anmeldung“ am oberen Rand unserer Homepage ploppt ein weiteres Fenster auf, in welchem auf „Benutzerkonto erstellen“ geklickt wird.

Nachdem alle Daten eingegeben und registriert wurden, wird ein Aktivierungslink per E-Mail versandt. Nach Klicken auf diesen Link ist die Registrierung abgeschlossen.

Über ein erneutes Klicken auf „Test ID | Anmeldung“ ist daraufhin die Anmeldung zum Kundenkonto jederzeit möglich.

Nachdem Sie sich in Ihr Kundenkonto angemeldet haben, kann die Test-ID von der AProof® Abrufkarte unter „Auftrag registrieren“ eingegeben werden. Bitte achten Sie darauf, dass es sich ausschließlich um Großbuchstaben handelt und versuchen Sie die Zahl Null von dem Buchstaben „O“ zu unterscheiden.

 

Sollte der Befund nach Eingabe aller Daten der Testperson nicht angezeigt werden, schließen Sie den Vorgang und leeren Sie Ihren Browser-Cache und löschen Sie die Cookies. Danach versuchen Sie es bitte erneut.

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie sich vorher über „Test ID | Anmeldung“ am oberen Rand unserer Homepage erfolgreich registriert haben, indem Sie auf „Benutzerkonto erstellen“ klicken und den Link in der Email aktiviert haben.

 

Danach ist ein Login mit Ihrem Benutzernamen und Passwort möglich.

Kontaktieren Sie uns bitte, wenn das AProof® Probenahmeset nach dem angegeben Lieferzeitraum nicht bei Ihnen angekommen ist. Die zugehörige Analyse wird gesperrt und kann somit nicht widerrechtlich von Dritten genutzt werden. Daraufhin wird Ihnen nach einer Wartezeit von 7 Tagen nach Versanddatum ein neues Set zugeschickt.

Sobald Sie auf Ihren Warenkorb klicken, lässt sich der Gutschein- oder Rabatt-Code unter  "Hast Du einen Gutschein Code?" einlösen. Klicken Sie dazu auf die Frage.

Ja, Privatpersonen können die AProof® Tests online über AProof.de bestellen und sie befinden sich im Sortiment vieler Apotheken. Falls Ihre Haus-Apotheke die AProof® Tests noch nicht zum Verkauf anbietet, scheuen Sie sich nicht, nachzufragen.

Außerdem werden unsere AProof® Tests ohne Einschränkungen im Online Handel auf verschiedenen Portalen vertrieben. Die offizielle CE Kennzeichnung erlaubt uns den Vertrieb in ganz Europa.

Aktuell haben viele Apotheken unsere AProof® Corona Antikörper- oder Impfstatus Tests in ihr Sortiment aufgenommen. Falls Ihre Heimat Apotheke diese oder weitere Tests von AProof® noch nicht zum Verkauf anbietet, scheuen Sie sich nicht, nachzufragen.

Ja, das AProof® Test Sortiment darf in Apotheken verkauft werden. Dies wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit bestätigt. Wir wissen, dass dies zwischenzeitlich auch auf Länderebene geschehen ist.

Unsere AProof® Corona Tests kosten jeweils 49 Euro, zusammen als AProof® Corona Impfstatus Test DUO nur 69 Euro.

Die AProof® Histamin-Intoleranz Tests kosten jeweils 39 Euro.

Die AProof® Vitamin D Tests kosten jeweils 29 Euro.


Unsere AProof® Tests werden jeweils inklusive Versand (innerhalb Deutschlands) und Laborkosten verkauft.

Die Kosten werden von der Privatperson getragen. Privatversicherte sollten ihre Kasse wegen Kostenübernahmen anfragen.

Es werden keine weiteren Kosten für das Versenden der Blutproben berechnet.

Die Pflichtfelder wie Name, Geburtsdatum, Probenahmedatum und ggf. Impftermine, die wir während des Ergebnisabrufs abfragen, sind ausschließlich für Ihren persönlichen Medizinischen Befund bestimmt. Die Adversis Pharma darf diese Daten nur anonymisiert zu Studienzwecken verwenden, wenn dem ausdrücklich zugestimmt wird.

 

Wenn Ihnen die Angaben auf Ihrem Befund nicht von Bedeutung sind, bitten wir Sie sich mit uns via Mail oder telefonisch in Verbindung zu setzen um ein anonymisiertes Testergebnis zu erhalten.

 

Alle eingegebenen Daten können jederzeit wieder eglöscht werden.

Die von Ihnen eingegebenen Daten sind ausschließlich für Ihren persönlichen Medizinischen Befund vorgesehen. Es erfolgt keine Weitergabe der persönlichen Daten an Dritte.

Gesetzliche Meldepflicht siehe nachfolgende Frage.

Die Gesundheitsbehörde in Leipzig hält eine Übermittlung für nicht notwendig, da ein Antikörpernachweis kein aktuelles Infektionsgeschehen abbildet

Die Untersuchungsergebnisse werden laut Gesetz 10 Jahre archiviert.

Das von Ihnen angelegte Kundenkonto inklusive aller eingegebenen persönlichen Daten kann jederzeit gelöscht werden.

Bitte teilen Sie uns diesen Wunsch über die E-Mail-Adresse mit, die Sie zur Registrierung genutzt haben.

Eine Histamin-Intoleranz tritt in ca. 1-3 Prozent der Weltbevölkerung auf. Die häufigsten Symptome sind Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Reizungen der Schleimhaut und Hautausschläge, die an allergische Reaktionen erinnern.


Körperfremdes Histamin kommt in vielen Nahrungsmitteln vor, wie z. B. Hart-Käse, Roh-Wurst oder Rotwein. Aus diesem Grund ist die Selbst-Diagnose für die meisten Menschen ein schwieriges Unterfangen.


Mit dem Histamin Bluttest von AProof können Sie relativ leicht von zu Hause aus die Konzentration des Enzyms Diaminoxidase (DAO) in Ihrem Blut bestimmen lassen.


Mit Ihrem Testergebnis erhalten Sie Gewissheit darüber, ob Sie an einer Histamin-Intoleranz leiden.

In der Labor-Analyse wird die Konzentration des Enzyms Diaminoxidase (DAO) im Blut gemessen.


Ein niedriges Test-Ergebnis kann ein Hinweis auf eine Histamin-Intoleranz sein. Der medizinische Befund wird in standardisierten Einheiten U/ml (und ng/ml) angegeben.


Der ausgestellte Labor-Befund gibt Ihnen Aufschluss darüber, ob Ihr DAO-Wert im Normbereich liegt oder sich darunter befindet.

Ein Histaminintoleranz Test ist für Menschen interessant, die unter allergischen Reaktionen leiden, der Hausarzt jedoch keine eindeutige Diagnose für eine Allergie ausstellen kann.


Typische Symptome einer Histaminintoleranz sind Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Reizungen der Schleimhaut und Hautausschläge, die an allergische Reaktionen erinnern.

Eine Woche vor der Blutabnahme müssen Antihistaminika und Biotin-Nahrungsergänzungsmittel abgesetzt werden, und 24 Stunden vorher darf kein Alkohol konsumiert werden.


Bitte beachten Sie:

Biotin, Antihistaminika und Alkohol im Blut werden des Testergebnis verfälschen. Für die Blutentnahme müssen Sie nicht nüchtern sein.

Körperfremdes Histamin wird im Alltag über die Nahrung aufgenommen und im Darm von Enzymen abgebaut. Das Abbau-Enzym heißt Diaminoxidase (DAO). Bilden Darm und Nieren zu wenig DAO, kann das körperfremde Histamin nicht abgebaut werden.

Nicht abgebautes Histamin kann im Körper Entzündungen und andere Beschwerden auslösen.


Körpereigenes Histamin ist ein Botenstoff im menschlichen Körper, der Entzündungsreaktionen auslöst und das Signal zur Bekämpfung von Krankheitserregen durch das Immunsystem aktiviert.

Die Symptome einer Histamin-Intoleranz erinnern an allergische Reaktionen, da der Körper wie bei Allergien Histamin ausschüttet und so Entzündungen verursacht (Histaminose).


Aus diesem Grund werden die Symptome einer Histamin-Intoleranz oft mit den Symptomen einer Allergie verwechselt.


Häufige Symptome einer Histaminose:

Schwellung der Augenlider, Sekretion der Nasenschleimhaut, Husten, Kopfschmerzen und Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden (Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Sodbrennen), Urtikaria (Nesselsucht), Rötungen und Juckreiz, Schwellungen auf der Haut, Herzrasen und Herzstolpern, niedriger Blutdruck.

Histamin entsteht in eiweißreichen Nahrungsmitteln unter Einwirkung von Mikroorganismen, die mit einem Gärungs- und Reifungsprozess hergestellt werden wie z. B. in Wein, Hart-Käse, Rohwürste und Sauerkraut.


Problematische Lebensmittel:

lang gereifter Käse, Rohmilchkäse, alkoholische Getränke, Schokolade, Wurstwaren, roter Fisch, Nüsse, Tomaten, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Sauerkraut, Spinat.

Bestimmte Symptome einer Histamin-Intoleranz können durch Antihistaminika gelindert werden wie z. B. Hautrötungen oder Magen-Darm-Beschwerden.


Antihistaminika sind antiallergische Wirkstoffe, welche die Effekte der körpereigenen Substanz Histamin aufheben. Die bekanntesten Wirkstoffe in Tablettenform sind Loratadin oder Cetirizin.


Diese Wirkstoffe verhindern das „Andocken“ des Histamins an die spezifischen Histaminrezeptoren, die sogenannten Histamin-Fühler, indem sie diese Rezeptoren besetzen.

Bei einer Histamin-Intoleranz ist wenig oder kein Enzym Diaminoxidase (DAO) im Körper vorhanden, dadurch kann Histamin aus der Nahrung nicht abgebaut werden.

Die AProof® Corona Tests verwendet das wissenschaftlich etablierte Messverfahren ELISA für die Bestimmung der DAO-Konzentration im Kapillarblut. Dabei werden die Enzyme aus der eingesandten Blutprobe gelöst und analysiert. Das Ergebnis wird quantitativ anhand einer Kalibrierung in U/ml (oder ng/ml) angegeben.

Der Ihnen mitgeteilte Befund liefert ein quantitatives Ergebnis, wie hoch Ihre DAO (Diaminoxidase) -Konzentration gemessen in U/ml ist und liefert eine Aussage darüber, ob Ihr Testergebnis als Histamin-Intoleranz unwahrscheinlich, wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich einzuordnen ist. Ein „Histamin-Intoleranz unwahrscheinliches“ Ergebnis bedeutet, dass genügend Enzym vorhanden ist um einen gesunden Histamin-Abbau sicherzustellen. Ein „Histamin-Intoleranz wahrscheinliches“ Ergebnis gibt einen Hinweis auf eine mögliche Histamin-Intoleranz. Das kann zu allergischen Reaktionen und körperlichen Beschwerden führen. Ein „Histamin-Intoleranz sehr wahrscheinliches“ Ergebnis weist auf einen schweren Mangel an DAO hin.

Dieser Assay verwendet das wissenschaftlich etablierte Messverfahren ELISA für die Bestimmung der DAO. Er basiert auf der ELISA-Sandwich-Technik mit zwei polyklonalen Antikörpern gegen rekombinantes DAO. Dabei wird dieses Enzym aus der eingesandten Blutprobe gelöst und analysiert. Das Ergebnis wird quantitativ anhand einer Kalibrierung in U/ml angegeben.


Analytische Sensitivität:

Die untere Bestimmungsgrenze des Assays beträgt 0,195 U/ml.

Der Antikörper-Titer nach einer Impfung wird in Units pro Milliliter (U/ml) angegeben. Die Proben werden zusammen mit einer Reihe Kalibratoren vermessen und die Werte für die individuellen DAO-Konzentrationen anhand einer Kalibrationskurve berechnet. Die Werte der Kalibratoren sind bekannt und ermöglichen dadurch eine quantitative Bestimmung von 0.195-60 U/ml. Werte unter 3 U/ml weisen dabei auf eine sehr wahrscheinliche Histamin-Intoleranz hin, Werte zwischen 3 und 10 U/ml auf eine wahrscheinliche Histamin-Intoleranz und Werte über 10 RE/ml auf eine unwahrscheinliche Histamin-Intoleranz unwahrscheinlich.

Eine Histamin-Intoleranz sollte nicht über eine Selbstdiagnose abgeklärt werden, da die Symptome anderen Allergien, Erkrankungen oder Infektionen sehr ähnlich sind. Es sollte immer der Arzt aufgesucht werden.

Eine Möglichkeit der Diagnose ist der Auslassversuch, also eine Histamin-Diät, mit anschließender Widereinführung des Histamins um Symptome zu beobachten. Darüber hinaus kann ein Prick-Test durchgeführt werden.

Fast 60 Prozent der Bundesbürger erreichen die wünschenswerte Blutkonzentration des Markers 25-Hydroxyvitamin-D nicht. Das heißt, dass ein großer Anteil der Bevölkerung das präventive Potenzial von Vitamin D für die Knochengesundheit nicht ausnutzt und somit nicht ausreichend versorgt ist.1


Die häufigsten Symptome sind Müdigkeit und schlechte Stimmung, Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Muskel und Knochenschmerzen.


Mit dem Vitamin D-Bluttest von AProof können Sie relativ leicht von zu Hause aus die Konzentration des 25-OH-Vitamin D2 und D3 in Ihrem Blut bestimmen lassen.


Mit Ihrem Testergebnis erhalten Sie Gewissheit darüber, ob Sie an einem Vitamin D-Mangel leiden.


 Quelle: https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/vitamin-d/?L=0

Der Bluttest misst die Speicherform des Vitamin D, die Konzentration von 25-OH-Vitamin D3 (Calcidiol) und D2 (25-OH-Ergocalciferol) in Ihrem Blut. Die Werte auf dem Laborbefund werden in Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) oder Nanomol pro Milliliter angegeben.

Der AProof® Vitamin D Test eignet sich besonders für Menschen, die wenig Zeit im Freien verbringen oder - etwa aus kulturellen oder religiösen Gründen - nur mit gänzlich bedecktem Körper nach draußen gehen und dadurch nur wenig Sonnenlicht ausgesetzt sind. In der Regel bildet der menschliche Körper 80 % bis 90 % des Hormons selbst mithilfe des Sonnenlichts (UV-B-Strahlung) unter der Haut.


Außerdem zählen zu den Risikogruppen Menschen mit einer dunklen Hautfarbe (hoher Gehalt an Melanin), da sie weniger Vitamin D bilden können als Menschen mit heller Haut.


Die Hauptrisikogruppen für einen Vitamin-D-Mangel sind aber vor allem immobile, chronisch kranke, alte oder pflegebedürftige Menschen.


Ältere Menschen sind generell stärker gefährdet, da die Eigenproduktion von Vitamin D mit zunehmendem Alter nachlässt. Laut einer repräsentativen Untersuchung in Deutschland hatten im Jahresdurchschnitt rund 60 % aller Personen im Alter von 65 bis 75 Jahren (im Winterhalbjahr fast 70 %) einen Vitamin D Mangel (25(OH)D-Serumspiegel < 20 ng/ml).


Säuglinge haben ebenso ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin D-Mangel, da sie häufig keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt sind.


Die Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind anhaltende Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen.

Die Ernährung trägt mit einem geschätzten Anteil von circa 10  bis 20 % zur Versorgung bei.


Folgende Nahrungsmittel enthalten höhere Dosen an Vitamin D:

Vor dem Test sollten Sie sich abwechslungsreich ernähren und keine Lebensmittel meiden, da Ihr Test-Ergebnis sonst verfälscht werden könnte.

Ein Vitamin D-Mangel äußert sich eher durch subtile Symptome wie z. B. Müdigkeit und schlechte Stimmung, Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Muskel und Knochenschmerzen und ein erhöhte Infektanfälligkeit.


Die betroffenen Personen spüren Ihren Vitamin D-Mangel kaum. Daher ist es ratsam den Vitamin D-Spiegel mit einem Test überprüfen zu lassen.

In den meisten fällen haben Menschen in den Wintermonaten in Mittel- und Nordeuropa einen niedrigeren Vitamin D-Spiegel als in den Sommermonaten.


Daher kann es in den Wintermonaten ratsam sein, den Vitamin D-Spiegel mit Supplementen in Form von Tabletten oder Sprays zu erhöhen.


Eine zusätzliche Vitamin D-Gabe in Höhe von 800 bis 1000 internationalen Einheiten (IE) pro Tag führt nach aktuellen Studien zu keiner Überdosierung.

Vitamin D ist die Vorstufe eines wichtigen Hormons, dass die Mineralisierung und Härtung der Knochen fördert. (Regulation des Kalzium- und Phosphathaushalts).


Studien haben gezeigt, dass Vitamin D die Insulinausschüttung reguliert, Tumorwachstum hemmt und die Bildung der roten Blutkörperchen fördert.


Ein Mangel an Vitamin D kann bei Kindern zu Rachitis führen (gestörte Mineralisierung der Knochen).


Bei Erwachsenen kann ein andauernder Mangel zu Osteopenie - Osteoporose und Frakturen führen (verminderte Knochendichte).


Ebenso bestehen wissenschaftlich nachgewiesene Zusammenhänge zwischen Vitamin D-Mangel und einem erhöhtem Erkrankungsrisiko für die Krebsarten (Darm-, Prostata- und Brustkrebs), Depressionen, Autoimmunerkrankungen, Bluthochdruck und Infektionen.

Der AProof® Vitamin D Test nutzt eine ELISA-Methode für die quantitative Bestimmung der Gesamtkonzentration von 25-OH-Vitamin D2 und D3 im Kapillarblut. 25-OH-Vitamin D ist die Speicherform des Vitamin D im menschlichen Körper. Das Ergebnis wird quantitativ anhand einer Kalibrierung in ng/ml (oder nmol/ml) angegeben.

In der Labor-Analyse wird die Konzentration des Hormons 25-OH-Vitamin D2 und D3 im Blut gemessen. Ein niedriges Test-Ergebnis kann ein Hinweis auf einen Vitamin D-Mangel sein. Der medizinische Befund wird in standardisierten Einheiten ng/ml (und nmol/ml) angegeben.


Der ausgestellte Labor-Befund gibt Ihnen Aufschluss darüber, ob Ihr Vitamin D-Wert im Normbereich liegt oder sich darunter befindet.

Analytische Sensitivität:

Die untere Bestimmungsgrenze des Assays beträgt 2,3 ng/mL.

 

Analytische Spezifität:

Der Assay weist keine Interferenzen mit Vitamin D, Vitamin C, Vitamin B12, Valproinsäure und Paracetamol auf.

Die Genauigkeit der AProof® Tests ist mit der Laboranalyse beim Arzt absolut vergleichbar, da die Untersuchung in beiden Fällen in einem spezialisierten Diagnostiklabor durchgeführt wird. Die Vorteile der AProof® Tests liegen in der einfachen, sicheren und ortsunabhängigen Probenahme. Zudem erfolgt die Probenahme aus der Fingerkuppe und nicht, wie beim Arzt, aus der Armvene.

Die 25-OH-Vitamin D (D2 und D3) Konzentration wird in Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) und Nanomol pro Milliliter (nmol/ml) angegeben. Die Proben werden zusammen mit einer Reihe Kalibratoren vermessen und die Werte für die individuellen 25-OH-Vitamin D-Konzentrationen anhand einer Kalibrationskurve berechnet. Die Werte der Kalibratoren sind bekannt und ermöglichen dadurch eine quantitative Bestimmung von 2,3-150 ng/ml. Werte unter 20 ng/ml weisen dabei auf eine Vitamin D-Mangel hin, Werte zwischen 20 und 30 ng/ml auf eine mögliche Vitamin D Unterversorgung, Werte zwischen 30 und 60 ng/ml auf eine gute Vitamin D Versorgung und Werte über 60 ng/ml auf eine mögliche Vitamin D Überversorgung.

Unsere Tests kosten je 29 Euro inklusive Versand- und Laborkosten.

Der PCR-Test ist die meistgenutzte Methode, um Menschen auf eine aktive Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) zu testen. Bei diesem Testverfahren werden im Gegensatz zum Antikörpertest Proben aus dem Mund- und Rachenraum des Patienten genommen. Beim PCR-Test werden DNA-Fragmente des Coronavirus auf den Schleimhäuten nachgewiesen.

 

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest hingegen weist Antikörper im Blut nach, die nach einer durchgemachten SARS-CoV-2 Infektion oder einer Impfung gegen Covid-19 gebildet wurden.

Der Antigentest wird verwendet, um eine akute Corona-Infektion nachzuweisen.

 

Antigentests sind Schnelltests und weisen Eiweißstrukturen von Coronaviren nach. In diesem Testverfahren werden wie beim PCR-Test Proben aus dem Mund- und Rachenraum der Person entnommen. Es wird also die aktuelle Coronasituation abgebildet.

 

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest hingegen weist Antikörper im Blut nach, die gegen SARS-CoV-2 gebildet wurden.

 

Die Testergebnisse von Antigen-Schnelltests sind in der Regel unzuverlässiger als bei PCR-Tests. Ein positives Antigen Testergebnis wird in den meisten Fällen durch einen PCR-Test nachträglich bestätigt.

 

Im Gegensatz dazu weisen Corona Antikörpertests durch IgG-Antikörper eine erfolgreiche Impfung oder eine vergangene Infektion über einen längeren Zeitraum nach.

Bei einer erfolgreichen Corona Impfung werden üblicherweise 2 Wochen nach der ersten Impfung spätestens jedoch nach dem zweiten Impftermin IgG-Antikörper vom Körper gebildet. Für ein sicheres Testergebnis sollte der Test ab der ersten Woche nach dem abschließenden Impftermin durchgeführt werden bzw. nach 4 Wochen, wenn Sie den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen haben.

Studien zur Dauer der Nachweisbarkeit konnten einen Zeitraum von bis zu 8 Monaten bestätigen. Dabei wird ein langsamer Abfall der Antikörpertiter beobachtet.

Sehr hohe Werte bei unserem AProof® Coronavirus Antikörpertest sind nicht ungewöhnlich, einige unserer Kunden erreichen Werte oberhalb von 5778 BAU/ml. Die Höhe der Antikörpertiter ist individuell sehr unterschiedlich und nicht untereinander vergleichbar.

Die genaue Höhe des Antikörperwerts kann individuell sehr unterschiedlich sein und hängt stark von der Tagesform und dem Immunsystem des Einzelnen ab. Es ist hauptsächlich von Bedeutung, ob genügend Antikörper für eine Immunantwort gebildet wurden und diese Grenze ist ab 44 BAU/ml erreicht.

Die Ergebnisse sind zwischen verschiedenen Personen schlecht vergleichbar. Daher ist es ratsam zu beobachten, wann der eigene Titer wieder abklingt und in den grenzwertigen Bereich fällt. Wir empfehlen eine regelmäßige Testung alle 3-6 Monate.

Mit einem Normwert als Vergleich kann in der Antikörper-Diagnostik leider nicht gedient werden.

Die getrockneten Blutproben werden eluiert und mittels eines ELISA vermessen. Dieser nutzt Kalibratoren um eine Eichkurve zu generieren um anhand dieser die Probenergebnisse zu berechnen. Der Messbereich des ELISA ist begrenzt und endet umgerechnet bei 5778 BAU/mlDadurch wird die Genauigkeit im entscheidenden Cutoff-Bereich um 44 BAU/ml gewährleistet.

 

Die genaue Höhe des Antikörperwerts ist individuell sehr unterschiedlich und hängt stark von der Tagesform und dem Immunsystem des Einzelnen ab. Daher ist es nicht entscheidend, wie weit der Wert über 5778 BAU/ml liegt, sondern nur, ob genügend Antikörper für eine Immunantwort gebildet wurden. Es ist ratsam zu beobachten, wann der Titer wieder in den grenzwertigen Bereich fällt. Wir empfehlen eine regelmäßige Testung alle 3-6 Monate.

Die Antikörperproduktion des Körpers nach Impfung ist ein wichtiges Kriterium, um den Impferfolg beurteilen zu können. Der AProof® Coronavirus Antikörpertest verschafft Gewissheit ob und wenn ja wie viele Antikörper gebildet wurden. Mit der Zeit kann die Entwicklung des Antikörpertiters verfolgt werden.


Wir empfehlen eine regelmäßige Testung alle 6 Monate.


Darüber hinaus ist es durchaus möglich, dass keine Antikörper gebildet werden. Bei einer Wirksamkeit von 95% (BioNtech) betrifft das immerhin jeden 20., bei einer Wirksamkeit von 80% (AstraZeneca) betrifft das jeden 5.. Bei ca. 50 Mio geimpften Menschen wird es demnach 2,5 Mio – 10 Mio Menschen geben, die trotzdem keinen Schutz haben.

Die frühere Einheit RE/ml kann mit dem Faktor 3,2 in BAU/ml umgerechnet werden.

Beispiel: 100 RE/ml = 320 BAU/ml

Die IgG-Antikörper werden 2 Wochen nach einer Impfung gebildet und sind ab diesem Zeitpunkt nachweisbar. Für ein sicheres Testergebnis sollte der Test ab der ersten Woche nach dem abschließenden Impftermin durchgeführt werden bzw. nach drei Wochen, wenn Sie den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen haben.

Der Ihnen mitgeteilte Medizinische Befund liefert eine Aussage, ob Ihr Testergebnis als positiv, grenzwertig oder negativ einzuordnen ist.

 

Ein positives Ergebnis für Antikörper gegen das N-Protein des SARS-CoV-2 Virus bedeutet, dass diese in Ihrem Blut nachgewiesen werden konnten, Sie also eine SARS-CoV-2-Infektion durchlebt haben. Es gibt auch den gemessenen Referenzwert in % an, der sich auf die mitgeführten Kontrollen bezieht.

 

Ein positives Ergebnis für Antikörper gegen das S-Protein des SARS-CoV-2 Virus bedeutet, dass diese in Ihrem Blut nachgewiesen werden konnten, Sie also eine SARS-CoV-2-Impfung erhalten oder eine SARS-CoV-2-Infektion durchlebt haben. Der Ihnen mitgeteilte Befund liefert eine quantitative Aussage darüber, wie hoch Ihr Antikörper-Titer gemessen in Binding Antibody Units (BAU/ml) ist

 

Ein grenzwertiges Ergebnis bedeutet, dass Antikörper nicht sicher nachweisbar waren.

 

Ein negatives Ergebnis bedeutet, dass keine Antikörper in Ihrem Blut nachgewiesen wurden.

 

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest verwendet das wissenschaftlich etablierte Messverfahren ELISA für die Bestimmung der IgG Antikörper gegen das N-Protein und S-Protein nach einer Coronainfektion bzw. Impfung. Durch das ELISA Messverfahren und die damit verbundene hohen Spezifitäten von 99,4 % und 98,3 % sind die Ergebnisse der Tests sehr aussagekräftig.

 

Die Genauigkeit (Spezifität und Sensitivität) des AProof® Coronavirus Antikörpertests ist deutlich höher als bei anderen Testverfahren.

 

Die Sensitivität beträgt >99,9 % (ab 14 Tage nach Symptombeginn oder 7 Tage nach abschließender Impfung) und beschreibt, wie gut ein Test ist, tatsächlich positive Proben als positiv zu testen.

 

Die Spezifität beschreibt, zu welchem Anteil nicht infizierte oder geimpfte Patienten auch negativ getestet werden.

 

Nach aktuellen Studien sind IgG Antikörper gegen das N-Protein mindestens 4 Monate und gegen das S-Protein mindestens 14 Monate (nach Beginn der Symptome) stabil im Blut nachweisbar. Die höchste Konzentration der Antikörper ist nach ca. 28 Tagen erreicht, danach kommt es zu einem langsamen Abfall.

Viele Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 verlaufen asymptomatisch oder mild, sodass in vielen Fällen kein Arzt aufgesucht wird.

 

Zudem kann aus Kapazitätsgründen nicht jeder mittels PCR (Rachenabstrich) getestet werden. Es ist deshalb sehr schwer zu beurteilen, wie viele Menschen tatsächlich mit SARS-CoV-2 infiziert waren.

 

Der AProof® Corona Antikörpertest liefert hier Gewissheit, denn Antikörper sind ab ca. 14 (21) Tagen nach Infektion bis viele Monate nach der Infektion nachweisbar.

 

Des Weiteren sollten aus autoimmunologischen Gründen Corona-positive und an Corona Erkrankte erst nach 3 bis 6 Monaten geimpft werden und dann nur mit einer Dosis, um Überreaktionen des Immunsystems zu vermeiden.


Die Antikörperproduktion des Körpers nach Impfung ist ein wichtiges Kriterium, um den Impferfolg beurteilen zu können. Der AProof® Coronavirus Antikörpertest verschafft Gewissheit ob und wenn ja wie viele Antikörper gebildet wurden. Mit der Zeit kann die Entwicklung des Antikörpertiters verfolgt werden.


Wir empfehlen eine regelmäßige Testung alle 6 Monate.


Darüber hinaus ist es durchaus möglich, dass keine Antikörper gebildet werden. Bei einer Wirksamkeit von 95% (BioNtech) betrifft das immerhin jeden 20., bei einer Wirksamkeit von 80% (AstraZeneca) betrifft das jeden 5.. Bei ca. 50 Mio geimpften Menschen wird es demnach 2,5 Mio – 10 Mio Menschen geben, die trotzdem keinen Schutz haben.

Die Corona IgG Antikörper werden in der Regel 14 Tage nach einer Infektion gebildet. Für ein aussagekräftiges Testergebnis sollten Sie nach einem Infektionsverdacht mindestens 3 Wochen warten, bevor Sie den Corona Antikörpertest durchführen.

Nach aktuellen Studien sind IgG-Antikörper gegen das N-Protein mindestens 4 Monate und gegen das S-Protein bis zu 14 Monate (nach Beginn der Symptome) im Blut nachweisbar. Die höchste Konzentration der Antikörper ist nach ca. 28 Tagen erreicht, danach kommt es zu einem langsamen Abfall.

Der AProof® Coronavirus Antikörpertest ist für alle Personen geeignet, die Gewissheit darüber erlangen wollen, ob sie mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert waren oder erfolgreich geimpft sind und Antikörper gebildet haben.

 

Der Corona Antikörpertest wird besonders für die folgenden Zielgruppen empfohlen:

 

Unbewusst infizierte Personen: Menschen, die sich im sozialen Umfeld mit hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Coronavirus angesteckt haben, jedoch sicherstellen wollen, ob eine Erkrankung in der Vergangenheit vorgelegen hat.

 

Bereits infizierte Personen: Menschen, die sich bereits mit dem Coronavirus infiziert haben und wissen möchten, ob eine natürliche Schutzwirkung zum aktuellen Zeitpunkt durch Antikörper vorhanden ist.

 

Kinder: Eltern, die wissen wollen, ob ihre Kinder bereits an Corona erkrankt waren und eine natürliche Schutzwirkung besitzen. Für viele ist (noch) keine Impfung möglich (z.B. jünger als 5 Jahren) oder Impfungen sind generell nicht gewünscht.

 

Personen (Risikogruppe) vor dem Impftermin: Menschen, die den (ungewissen) Zeitraum bis zu einer Impfung nutzen wollen, um Gewissheit zu erlangen, ob sie eine natürliche Schutzwirkung durch Antikörper haben.

 

Arbeitgeber: Arbeitgeber, die wissen möchten, ob ihre Mitarbeiter Antikörper haben und damit zielgerichtet eingesetzt werden können (z. B. im Bereich Pflege, Tourismus).

 

Kritiker von mRNA Impfstoffen: Menschen, die einer Impfung mit den neu zugelassenen mRNA Impfstoffen kritisch gegenüberstehen und wissen wollen, ob eine natürliche Schutzwirkung durch IgG Antikörper (auch ohne Impfung) vorhanden ist.

Die Sensitivität des AProof® Coronavirus Antikörpertests beträgt >99,9% (ab 14 Tage nach Symptombeginn bzw. PCR-Test oder 7 Tage nach abgeschlossener Impfung).

 

Die Spezifität des AProof® Coronavirus Antikörpertests für Antikörper gegen das N-Protein beträgt 99,4% und gegen das S-Protein 98,3%. Dies wurde an über 1.500 Patientenproben bestimmt.

 

Damit zählt der AProof® Coronavirus Antikörpertest zu den marktführenden Tests dieser Art.
 

Dafür kann es mehrere Gründe geben:

 

In manchen Fällen und besonders bei bereits Geimpften werden keine Antikörper gegen das N-Protein, sondern nur gegen das S-Protein gebildet.

 

Der Antikörperspiegel im Blut ist bereits wieder unter die Detektionsgrenze abgesunken, sodass keine Antikörper mehr nachweisbar sind.

 

Bei einer oberflächlichen Infektion mit nur wenig Viren wurde keine oder nur eine sehr schwache Immunantwort ausgelöst, diese kann zu einem negativen Antikörpertest führen.

 

Auch kommt es auf den CT-Wert der PCR-Untersuchung an. In vielen Ländern gilt ein CT-Wert über 30 bereits nicht mehr als Nachweis einer akuten vorhandenen SARS-CoV-2-Infektion für asymptomatische Patienten.


Darüber hinaus gibt es mehrere medizinische Erklärungen, warum ein Körper u.U. keine Antikörper bildet.


Zur Besprechung Ihrer individuellen Situation bieten wir einen Rückruf unseres medizinischen Leiters Dr. Thomas Lipp an.

Der Antikörper-Titer nach einer Impfung wird in Binding Antibody Units pro Milliliter (BAU/ml) angegeben. Die Proben werden zusammen mit einer Reihe Kalibratoren vermessen und die Werte für die individuellen Antikörper-Titer anhand einer Kalibrationskurve berechnet. Die Werte der Kalibratoren sind bekannt und ermöglichen dadurch eine quantitative Bestimmung.

Der gemessene Prozentwert für Antikörper gegen das N-Protein bezieht sich auf das Verhältnis Ihrer Probe zu den von uns eingesetzten Kontrollproben. Die Zahlenwerte der Patienten normalisieren wir auf die Kontrollprobe. Proben über 30% werden als positiv bewertet.

 

Diese Art der Auswertung wird auch als semi-quantitativ bezeichnet. Das bedeutet, dass wir Ihnen nicht absolut sagen können, wie viele Antikörper in Ihrer Probe waren, sondern eine relative Angabe im Vergleich zur Positivkontrolle (Kontrollprobe) herstellen.

 

Mit einer Wahrscheinlichkeit hat das Ergebnis nichts zu tun.
 

Der angegebene Prozentwert bezieht sich auf die Positivkontrolle des ELISA-Tests, d.h. der Messwert Ihrer Probe wird zu einer bekannt-positiven Probe ins Verhältnis gesetzt. Daher kann es dazu kommen, dass Ihr Testergebnis 100% übersteigt, weil mehr Antikörper enthalten sind als in der Positivkontrolle.

Ein Antikörpertest sollte nicht durchgeführt werden, wenn Sie gerade erst die Symptome einer Infektion durchleben bzw. die Infektion gerade erst diagnostiziert wurde, da IgG-Antikörper ab ca. 14 Tagen nach Infektion gebildet werden und erst dann im Blut nachweisbar sind.

 

Bei akuten Beschwerden ist ein PCR-Test oder Antigen-Schnelltest wesentlich sinnvoller, da er das Virus direkt nachweist.

Der genaue Titer, ab dem ein Booster gegeben werden sollte, ist zwar nach wie vor unbekannt, aber eine enge Korrelation ist in 2022 mehrfach nachgewiesen worden, z.B. Goldblatt D et al; Perry J et al. Ab einem Titer <1000 BAU/ml beginnt der Graubereich der Unsicherheit - ein schützender Titer sollte also höher als 1000 BAU/ml liegen.

 

Die Notwendigkeit einer weiteren Impfung sollten Sie immer mit Ihrem zuständigen Arzt besprechen.

 

Studien:

https://doi.org/10.1111/imr.13091

https://doi.org/10.1371/journal.pone.0266852

Ja, auch wenn keine Antikörper nachweisbar sind, baut der Körper trotzdem eine zelluläre Immunabwehr auf. Dabei spielen B-Zellen und die T-Zell-Antwort eine wichtige Rolle. Inwieweit sich das auf Ihre immunologische Situation im Konkreten auswirkt, können wir heute noch nicht sagen.

Ja, eine Impfung ist immer noch wichtig. Eine Impfung ist für nachweislich Erkrankte laut STIKO nur einmalig und erst 6 Monate nach Infektion notwendig.

 

Wenn Sie vorher sichergehen wollen, dass Sie immer noch einen ausreichenden Antikörper-Titer haben, bietet sich unser AProof® Corona Antikörpertest an.

 

Sobald Sie die erste Impfung erhalten haben, empfiehlt es sich unseren AProof® Coronoa Impfstatus Test DUO 1-2 Wochen vor Ihrer zweiten Impfung durchzuführen, so können Sie beide Antikörper-Titer gleichzeitig überprüfen. Die Ergebnisse und eine Empfehlung für die zweite Impfung sollte Sie daraufhin mit Ihrem zuständigen Arzt besprechen.

 

Im Moment gilt es wissenschaftlich noch nicht endgültig gesichert, dass Sie vollständig immun gegen eine erneute Ansteckung mit dem Coronavirus sind.

 

Bisher sind nur vereinzelte Fälle einer nachgewiesenen Reinfektion bekannt. Das Risiko erneut zu erkranken, liegt bei 0,02 %, also 2 von 10.000. Aber wer bereits Antikörper hat, ist vor einer Neuinfektion und einem schweren Krankheitsverlauf in jedem Fall besser geschützt.

Die zelluläre Immunantwort wird durch T-Zellen vermittelt. Das geschieht jedes Mal, wenn körpereigene Zellen mit einem körperfremden Antigen, z.B. Proteinen vom SARS-CoV-2-Virus, in Kontakt kommen. T-Zellen werden aktiviert und lösen die Elimination des fremden Erregers aus.

 

Verstärkt wird die zelluläre Immunantwort durch die gleichzeitige Bildung von B-Zellen (humorale Immunantwort). Diese produzieren in der Regel zugehörige Antikörper und sind das Gedächtnis der spezifischen Immunantwort.

Immunglobuline (Ig) sind eine andere Bezeichnung für Antikörper. IgG sind ein spezieller Typ an Antikörpern, die erst mehrere Tage nach einer Infektion oder Impfung gebildet werden und über längere Zeit im Körper bleiben.


In den AProof® Corona Antikörper- oder Impfstatus Tests werden diese Antikörper detektiert.

Während einer Coronainfektion werden in der Regel Antikörper gegen eine Vielzahl an Virusbestandteilen, u.a. gegen das sog. N-Protein von SARS-CoV-2 gebildet. Der AProof® Corona Antikörpertest analysiert ihr Blut auf N-Antikörper.

 

Die bisher zugelassenen Impfstoffe regen dagegen nur einen Ausschnitt dessen, was eine Infektion bewirkt, an. Sie bewirken vor allem die Bildung von Antikörpern gegen das S-Protein von SARS-CoV-2.

 

Es ist nur eine Art Phantombild des Virus um sicherzustellen, dass das Virus vom Immunsystem zuverlässig erkannt wird. Für den Nachweis von Antikörpern nach Impfung wird der AProof® Corona Impfstatus Test angewendet.
 

Für beide Arten der Antikörper kann eine gewisse Immunität angenommen werden. In der Regel bieten sie einen Schutz vor einer Neuinfektion und einem schweren Krankheitsverlauf.

Die Übertragung von Coronaviren erfolgt hauptsächlich durch Tröpfchen beim Husten oder Niesen und bei engem Kontakt mit infizierten Personen. Insbesondere in geschlossenen und schlecht belüfteten Räumen ist eine Übertragung durch Aerosole (kleine Partikel in der Luft) möglich.

Nach einer Infektion mit dem Coronavirus kann eine asymptomatische Person bereits nach 1 bis 2 Tagen weitere Personen anstecken. Zwischen der Infektion und dem Auftreten der ersten Symptome können bis zu 14 Tage vergehen.

Bei Verdacht auf eine Coronainfektion sollte der Nachweis des Virus mit einem Schnelltest durchgeführt werden. Bei diesen Testverfahren werden Proben aus den oberen und unteren Atemwegen verwendet. Aktuelle Schnelltests weisen eine Sensitivität von 70 % und eine Spezifität von 95 % auf. Bei einem positiven Schnelltest folgt ein PCR-Test zur Absicherung.

Infizierte Personen, die keine Symptome ausbilden, können ebenfalls Überträger des Coronavirus sein.

 

Bei einem leichten Krankheitsverlauf klingen die Symptome innerhalb von 2 Wochen ab. Verläuft die Erkrankung schwerer, kann die Krankheitsphase 3 bis 6 Wochen, in manchen Fällen mehrere Monate dauern.

 

Bei rund 81 % der registrierten Infektionen ist ein leichter Krankheitsverlauf mit Fieber und diversen leichten Symptomen zu beobachten.


Bei etwa 14 % der Fälle ist der Verlauf schwerer und in etwa 5 % der Fälle so schwer, dass eine Behandlung des Patienten auf der Intensivstation erfolgen muss.
 

Das RKI fasst die häufigsten Symptome einer Covid-19-Erkrankung mit Husten, Fieber, Schnupfen und Störung des Geruchs- und/oder Geschmacksinns zusammen.

Durch eine Impfung wird eine gezielte Immunabwehr des Körpers hervorgerufen, um eine Immunität gegen den Erreger zu erlangen. Dabei bildet der Körper u.a. IgG-Antikörper, die lange Zeit im Blut nachweisbar sind. Anhand dieser Antikörper kann der Körper im Falle einer weiteren Infektion mit dem Erreger schnell und spezifisch reagieren, ohne das Krankheitssymptome auftreten sollten.

Der Titer einer Impfung gibt an, wie hoch der Wert an gebildeten Antikörpern ist. Er wird in BAU/ml (Binding Antibody Units pro Milliliter) angegeben.

Bitte erkundigen Sie sich für diese Fragestellung beim Robert Koch Institut oder der STIKO (Ständige Impfkommission).

Die Auswertung des AProof® Corona Antikörper- oder Impfstatus Tests erfolgt im Regelfall innerhalb von 24h nach Probeneingang* in unserem Labor. Die Auswertung aller anderen Tests erfolgt innerhalb weniger Tage.

 

Status, Ergebnis und den Medizinischen Befund im PDF-Format können jederzeit einfach von Ihrem Computer oder mobilen Endgerät auf unserer Webseite abgerufen werden.

 

Dazu muss als erstes über „Test ID | Anmeldung“ ein Benutzerkonto erstellt werden. Nachdem dies über den Link in der Email aktiviert wurde, erfolgt die Anmeldung wieder über „Test ID | Anmeldung“ mit dem Benutzernamen und Passwort. Im Kundenkonto wird der Befund anhand des Codes von der AProof® Abrufkarte abgerufen und die Daten der Testperson eingegeben. Der fertige Befund kann zu jeder Zeit wieder aufgerufen oder runtergeladen werden.

 

*ausgenommen Sonn- und Feiertage.

Die Pflichtfelder wie Name, Geburtsdatum, Probenahmedatum und ggf. Impftermine, die wir während des Ergebnisabrufs abfragen, sind ausschließlich für Ihren persönlichen Medizinischen Befund bestimmt. Die Adversis Pharma darf diese Daten nur anonymisiert zu Studienzwecken verwenden, wenn dem ausdrücklich zugestimmt wird.

 

Wenn Ihnen die Angaben auf Ihrem Befund nicht von Bedeutung sind, bitten wir Sie sich mit uns via Mail oder telefonisch in Verbindung zu setzen um ein anonymisiertes Testergebnis zu erhalten.

 

Alle eingegebenen Daten können jederzeit wieder gelöscht werden.

Gerne können wir Ihnen den Medizinischen Befund per E-Mail zukommen lassen. Bitte bestätigen Sie uns vorab per Mail, dass Ihnen bewusst ist, dass Sie beim E-Mail-Versand des Testergebnisses eine einfache, unverschlüsselte Nachricht erhalten werden, die keine Ende-zu-Ende Verschlüsselung aufweist.

Über „Test ID | Anmeldung“ am oberen Rand unserer Homepage ploppt ein weiteres Fenster auf, in welchem auf „Benutzerkonto erstellen“ geklickt wird.

Nachdem alle Daten eingegeben und registriert wurden, wird ein Aktivierungslink per E-Mail versandt. Nach Klicken auf diesen Link ist die Registrierung abgeschlossen.

Über ein erneutes Klicken auf „Test ID | Anmeldung“ ist daraufhin die Anmeldung zum Kundenkonto jederzeit möglich.

Nachdem Sie sich in Ihr Kundenkonto angemeldet haben, kann die Test-ID von der AProof® Abrufkarte unter „Auftrag registrieren“ eingegeben werden. Bitte achten Sie darauf, dass es sich ausschließlich um Großbuchstaben handelt und versuchen Sie die Zahl Null von dem Buchstaben „O“ zu unterscheiden.

 

Sollte der Befund nach Eingabe aller Daten der Testperson nicht angezeigt werden, schließen Sie den Vorgang und leeren Sie Ihren Browser-Cache und löschen Sie die Cookies. Danach versuchen Sie es bitte erneut.

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie sich vorher über „Test ID | Anmeldung“ am oberen Rand unserer Homepage erfolgreich registriert haben, indem Sie auf „Benutzerkonto erstellen“ klicken und den Link in der Email aktiviert haben.

 

Danach ist ein Login mit Ihrem Benutzernamen und Passwort möglich.

Kontaktieren Sie uns bitte, wenn das AProof® Probenahmeset nach dem angegeben Lieferzeitraum nicht bei Ihnen angekommen ist. Die zugehörige Analyse wird gesperrt und kann somit nicht widerrechtlich von Dritten genutzt werden. Daraufhin wird Ihnen nach einer Wartezeit von 7 Tagen nach Versanddatum ein neues Set zugeschickt.

Sobald Sie auf Ihren Warenkorb klicken, lässt sich der Gutschein- oder Rabatt-Code unter  "Hast Du einen Gutschein Code?" einlösen. Klicken Sie dazu auf die Frage.

Ja, Privatpersonen können die AProof® Tests online über AProof.de bestellen und sie befinden sich im Sortiment vieler Apotheken. Falls Ihre Haus-Apotheke die AProof® Tests noch nicht zum Verkauf anbietet, scheuen Sie sich nicht, nachzufragen.

Außerdem werden unsere AProof® Tests ohne Einschränkungen im Online Handel auf verschiedenen Portalen vertrieben. Die offizielle CE Kennzeichnung erlaubt uns den Vertrieb in ganz Europa.

Aktuell haben viele Apotheken unsere AProof® Corona Antikörper- oder Impfstatus Tests in ihr Sortiment aufgenommen. Falls Ihre Heimat Apotheke diese oder weitere Tests von AProof® noch nicht zum Verkauf anbietet, scheuen Sie sich nicht, nachzufragen.

Ja, das AProof® Test Sortiment darf in Apotheken verkauft werden. Dies wurde durch das Bundesministerium für Gesundheit bestätigt. Wir wissen, dass dies zwischenzeitlich auch auf Länderebene geschehen ist.

Unsere AProof® Corona Tests kosten jeweils 49 Euro, zusammen als AProof® Corona Impfstatus Test DUO nur 69 Euro.

Die AProof® Histamin-Intoleranz Tests kosten jeweils 39 Euro.

Die AProof® Vitamin D Tests kosten jeweils 29 Euro.


Unsere AProof® Tests werden jeweils inklusive Versand (innerhalb Deutschlands) und Laborkosten verkauft.

Die Kosten werden von der Privatperson getragen. Privatversicherte sollten ihre Kasse wegen Kostenübernahmen anfragen.

Es werden keine weiteren Kosten für das Versenden der Blutproben berechnet.

Die Pflichtfelder wie Name, Geburtsdatum, Probenahmedatum und ggf. Impftermine, die wir während des Ergebnisabrufs abfragen, sind ausschließlich für Ihren persönlichen Medizinischen Befund bestimmt. Die Adversis Pharma darf diese Daten nur anonymisiert zu Studienzwecken verwenden, wenn dem ausdrücklich zugestimmt wird.

 

Wenn Ihnen die Angaben auf Ihrem Befund nicht von Bedeutung sind, bitten wir Sie sich mit uns via Mail oder telefonisch in Verbindung zu setzen um ein anonymisiertes Testergebnis zu erhalten.

 

Alle eingegebenen Daten können jederzeit wieder eglöscht werden.

Die von Ihnen eingegebenen Daten sind ausschließlich für Ihren persönlichen Medizinischen Befund vorgesehen. Es erfolgt keine Weitergabe der persönlichen Daten an Dritte.

Gesetzliche Meldepflicht siehe nachfolgende Frage.

Die Gesundheitsbehörde in Leipzig hält eine Übermittlung für nicht notwendig, da ein Antikörpernachweis kein aktuelles Infektionsgeschehen abbildet

Die Untersuchungsergebnisse werden laut Gesetz 10 Jahre archiviert.

Das von Ihnen angelegte Kundenkonto inklusive aller eingegebenen persönlichen Daten kann jederzeit gelöscht werden.

Bitte teilen Sie uns diesen Wunsch über die E-Mail-Adresse mit, die Sie zur Registrierung genutzt haben.

Der AProof Histamin-Intoleranz Test befindet sich wegen zu geringer Nachfrage leider momentan nicht im Verkauf.

Eine Histamin-Intoleranz tritt in ca. 1-3 Prozent der Weltbevölkerung auf. Die häufigsten Symptome sind Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Reizungen der Schleimhaut und Hautausschläge, die an allergische Reaktionen erinnern.


Körperfremdes Histamin kommt in vielen Nahrungsmitteln vor, wie z. B. Hart-Käse, Roh-Wurst oder Rotwein. Aus diesem Grund ist die Selbst-Diagnose für die meisten Menschen ein schwieriges Unterfangen.


Mit dem Histamin Bluttest von AProof können Sie relativ leicht von zu Hause aus die Konzentration des Enzyms Diaminoxidase (DAO) in Ihrem Blut bestimmen lassen.


Mit Ihrem Testergebnis erhalten Sie Gewissheit darüber, ob Sie an einer Histamin-Intoleranz leiden.

In der Labor-Analyse wird die Konzentration des Enzyms Diaminoxidase (DAO) im Blut gemessen.


Ein niedriges Test-Ergebnis kann ein Hinweis auf eine Histamin-Intoleranz sein. Der medizinische Befund wird in standardisierten Einheiten U/ml (und ng/ml) angegeben.


Der ausgestellte Labor-Befund gibt Ihnen Aufschluss darüber, ob Ihr DAO-Wert im Normbereich liegt oder sich darunter befindet.

Ein Histaminintoleranz Test ist für Menschen interessant, die unter allergischen Reaktionen leiden, der Hausarzt jedoch keine eindeutige Diagnose für eine Allergie ausstellen kann.


Typische Symptome einer Histaminintoleranz sind Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Reizungen der Schleimhaut und Hautausschläge, die an allergische Reaktionen erinnern.

Eine Woche vor der Blutabnahme müssen Antihistaminika und Biotin-Nahrungsergänzungsmittel abgesetzt werden, und 24 Stunden vorher darf kein Alkohol konsumiert werden.


Bitte beachten Sie:

Biotin, Antihistaminika und Alkohol im Blut werden des Testergebnis verfälschen. Für die Blutentnahme müssen Sie nicht nüchtern sein.

Körperfremdes Histamin wird im Alltag über die Nahrung aufgenommen und im Darm von Enzymen abgebaut. Das Abbau-Enzym heißt Diaminoxidase (DAO). Bilden Darm und Nieren zu wenig DAO, kann das körperfremde Histamin nicht abgebaut werden.

Nicht abgebautes Histamin kann im Körper Entzündungen und andere Beschwerden auslösen.


Körpereigenes Histamin ist ein Botenstoff im menschlichen Körper, der Entzündungsreaktionen auslöst und das Signal zur Bekämpfung von Krankheitserregen durch das Immunsystem aktiviert.

Die Symptome einer Histamin-Intoleranz erinnern an allergische Reaktionen, da der Körper wie bei Allergien Histamin ausschüttet und so Entzündungen verursacht (Histaminose).


Aus diesem Grund werden die Symptome einer Histamin-Intoleranz oft mit den Symptomen einer Allergie verwechselt.


Häufige Symptome einer Histaminose:

Schwellung der Augenlider, Sekretion der Nasenschleimhaut, Husten, Kopfschmerzen und Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden (Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall und Sodbrennen), Urtikaria (Nesselsucht), Rötungen und Juckreiz, Schwellungen auf der Haut, Herzrasen und Herzstolpern, niedriger Blutdruck.

Histamin entsteht in eiweißreichen Nahrungsmitteln unter Einwirkung von Mikroorganismen, die mit einem Gärungs- und Reifungsprozess hergestellt werden wie z. B. in Wein, Hart-Käse, Rohwürste und Sauerkraut.


Problematische Lebensmittel:

lang gereifter Käse, Rohmilchkäse, alkoholische Getränke, Schokolade, Wurstwaren, roter Fisch, Nüsse, Tomaten, Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Sauerkraut, Spinat.

Bestimmte Symptome einer Histamin-Intoleranz können durch Antihistaminika gelindert werden wie z. B. Hautrötungen oder Magen-Darm-Beschwerden.


Antihistaminika sind antiallergische Wirkstoffe, welche die Effekte der körpereigenen Substanz Histamin aufheben. Die bekanntesten Wirkstoffe in Tablettenform sind Loratadin oder Cetirizin.


Diese Wirkstoffe verhindern das „Andocken“ des Histamins an die spezifischen Histaminrezeptoren, die sogenannten Histamin-Fühler, indem sie diese Rezeptoren besetzen.

Bei einer Histamin-Intoleranz ist wenig oder kein Enzym Diaminoxidase (DAO) im Körper vorhanden, dadurch kann Histamin aus der Nahrung nicht abgebaut werden.

Die AProof® Corona Tests verwendet das wissenschaftlich etablierte Messverfahren ELISA für die Bestimmung der DAO-Konzentration im Kapillarblut. Dabei werden die Enzyme aus der eingesandten Blutprobe gelöst und analysiert. Das Ergebnis wird quantitativ anhand einer Kalibrierung in U/ml (oder ng/ml) angegeben.

Der Ihnen mitgeteilte Befund liefert ein quantitatives Ergebnis, wie hoch Ihre DAO (Diaminoxidase) -Konzentration gemessen in U/ml ist und liefert eine Aussage darüber, ob Ihr Testergebnis als Histamin-Intoleranz unwahrscheinlich, wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich einzuordnen ist. Ein „Histamin-Intoleranz unwahrscheinliches“ Ergebnis bedeutet, dass genügend Enzym vorhanden ist um einen gesunden Histamin-Abbau sicherzustellen. Ein „Histamin-Intoleranz wahrscheinliches“ Ergebnis gibt einen Hinweis auf eine mögliche Histamin-Intoleranz. Das kann zu allergischen Reaktionen und körperlichen Beschwerden führen. Ein „Histamin-Intoleranz sehr wahrscheinliches“ Ergebnis weist auf einen schweren Mangel an DAO hin.

Dieser Assay verwendet das wissenschaftlich etablierte Messverfahren ELISA für die Bestimmung der DAO. Er basiert auf der ELISA-Sandwich-Technik mit zwei polyklonalen Antikörpern gegen rekombinantes DAO. Dabei wird dieses Enzym aus der eingesandten Blutprobe gelöst und analysiert. Das Ergebnis wird quantitativ anhand einer Kalibrierung in U/ml angegeben.


Analytische Sensitivität:

Die untere Bestimmungsgrenze des Assays beträgt 0,195 U/ml.

Der Antikörper-Titer nach einer Impfung wird in Units pro Milliliter (U/ml) angegeben. Die Proben werden zusammen mit einer Reihe Kalibratoren vermessen und die Werte für die individuellen DAO-Konzentrationen anhand einer Kalibrationskurve berechnet. Die Werte der Kalibratoren sind bekannt und ermöglichen dadurch eine quantitative Bestimmung von 0.195-60 U/ml. Werte unter 3 U/ml weisen dabei auf eine sehr wahrscheinliche Histamin-Intoleranz hin, Werte zwischen 3 und 10 U/ml auf eine wahrscheinliche Histamin-Intoleranz und Werte über 10 RE/ml auf eine unwahrscheinliche Histamin-Intoleranz unwahrscheinlich.

Eine Histamin-Intoleranz sollte nicht über eine Selbstdiagnose abgeklärt werden, da die Symptome anderen Allergien, Erkrankungen oder Infektionen sehr ähnlich sind. Es sollte immer der Arzt aufgesucht werden.

Eine Möglichkeit der Diagnose ist der Auslassversuch, also eine Histamin-Diät, mit anschließender Widereinführung des Histamins um Symptome zu beobachten. Darüber hinaus kann ein Prick-Test durchgeführt werden.

Eine Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich in einem Blutgefäß ein Blutgerinnsel (Thrombus) bildet. Dies kann zu Einschränkungen oder Unterbrechungen des Blutflusses führen und somit die Durchblutung von Organen oder Geweben beeinträchtigen. 

 

Es gibt zwei Haupttypen von Thrombosen:​ 

​ 

Die arterielle Thrombose: Hierbei handelt es sich um ein Blutgerinnsel, das eine Arterie verstopft. Somit kann der Blutfluss zum Herzen und zum Gehirn blockieren, was häufig zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall führt.​ 

​ 

Die venöse Thrombose, auch bekannt als venöse Thromboembolie oder VTE: Hierbei handelt es sich um ein Blutgerinnsel in einer Vene. Eine VTE äußert sich als tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie. ​ 

Die Symptome einer Thrombose hängen von der betroffenen Stelle ab. Allgemein können Schmerzen, Schwellungen, Rötungen und Erwärmungen an der betroffenen Stelle auftreten. In manchen Fällen treten auch Schmerzen in einem Bein, Brustschmerzen, Schwellung und Wärmegefühl in Arm oder Bein, einseitige Taubheit oder Schwäche und Veränderung der Hautfarbe am betroffenen Arm oder Bein auf. 

Grundsätzlich bestimmen zwei Faktoren die Wahrscheinlichkeit, an einer Thrombose zu erkranken: Die vererbbare Neigung zu Thrombosen (Thrombophilie) sowie spezielle, erworbene Risikosituationen.
 

Erworbene Faktoren, die das Risiko für eine Thrombose erhöhen können, sind zum Beispiel:
 

  • Persönliche oder Familienanamnese von Thrombose oder Lungenembolie​
  • Verletzung einer Vene, z. B. durch eine Operation, einen Knochenbruch oder ein anderes Trauma
  • Vererbte Blutgerinnungsstörungen​
  • Hormontherapie oder Einnahme der Anti-Baby-Pille
  • Bewegungsmangel, z. B. nach einer Operation oder auf einer langen Reise​
  • Übergewicht oder Fettleibigkeit​
  • Bestimmte Erkrankungen wie Krebs, Herzkrankheiten, Lungenkrankheiten oder Morbus Crohn​
  • Höheres Alter​
  • Rauchen
  • Schwangerschaft​ 

Zunächst erfolgen eine ausführliche Anamnese sowie eine körperliche Untersuchung. Weiterhin können verschiedene Labortests durchgeführt werden (z.B. der Nachweis von Gerinnungsmarkern oder Markern für Herzschäden). Auch bildgebende Verfahren wie Ultraschall, Röntgen, Magnetresonanztomographie (MRT) und andere diagnostische Methoden können herangezogen werden. ​

Die Behandlung einer Thrombose hängt von der Art und dem Ausmaß der Thrombose ab. In vielen Fällen wird zunächst eine Schmerztherapie durchgeführt, ein Verband am betroffenen Glied angelegt und entzündungshemmende Medikamente verabreicht. Zudem wird in der Regel eine Gerinnungshemmung (Antikoagulanzien) verordnet, um weitere Blutgerinnsel zu verhindern. Kompressionsstrümpfe lindern Schwellungen und Schmerzen in den Beinen. In schweren Fällen kann auch ein chirurgischer Eingriff zur Entfernung des Blutgerinnsels oder Erweiterung der Arterie erforderlich sein.

Es gibt verschiedene Maßnahmen, die das Risiko für eine Thrombose vermindern können. Dazu gehören: 

 

  • regelmäßige Bewegung
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Vermeidung von Rauchen
  • gesunde Ernährung
  • Vermeidung von übermäßigem Alkoholkonsum
  • Vermeidung von hohem Blutdruck
  • regelmäßige Kontrolle von Blutzucker und Cholesterinwerten
  • Herzinfarkt: Wenn sich ein Thrombus in einer Herzkranzarterie bildet, kann er den Blutfluss zum Herzmuskel unterbrechen. Das führt zu Sauerstoffmangel im Herzmuskel und kann somit schwerwiegende Schäden verursachen.
     
  • Schlaganfall: Wenn sich ein Thrombus in einer Arterie im Gehirn bildet, kann er den Blutfluss zum Gehirn unterbrechen. Die Verstopfung führt zu Sauerstoffmangel im Gehirn und kann Lähmungen oder Sprachstörungen verursachen.
     
  • Spontanblutung (intrakraniell/extrakraniell): Diese können im Zusammenhang mit Volldosis-Antikoagulanzien und/oder Thrombozytenaggregationshemmern entstehen.
     
  • Pulmonale Hypertonie: Chronische Thromboembolien in den Lungengefäßen verursachen bei 0,1 bis 9 % der Patienten mit einer Lungenembolie eine pulmonale Gefäßerkrankung.
     
  • Postthrombotisches Syndrom: Hierbei handelt es sich um eine Komplikation, die bei etwa 20 bis 50 % der Patienten mit tiefer Venenthrombose innerhalb von 1 bis 2 Jahren nach der Diagnose auftritt. Symptome sind Schmerzen, Schwellungen, Hautveränderungen und Durchblutungsstörungen in den Beinen.
     
  • Lungenembolie (LE): Wenn sich ein Thrombus in einer Arterie in der Lunge bildet, kann dieser den Blutfluss zur Lunge unterbrechen. Das führt zu Sauerstoffmangel in den Lungen und kann lebensbedrohlich sein.

Eine Lungenembolie (PE) ist eine schwerwiegende Komplikation einer Thrombose. Es handelt sich dabei um eine Verstopfung einer oder mehrerer Lungenarterien durch ein Blutgerinnsel (Thrombus), das sich aus einer tiefen Beinvenenthrombose gelöst hat und in die Lungenarterien gelangt ist. Die Lungenembolie kann lebensbedrohlich sein und erfordert daher eine schnelle Behandlung. 

Die Symptome einer Lungenembolie können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. In manchen Fällen erfolgt die Lungenembolie auch symptomfrei. Mögliche Symptome sind: 

 

  • plötzlich auftretende Atemnot
  • Brustschmerzen
  • Schwindel
  • Ohnmacht
  • Herzrasen

Die Behandlung einer Lungenembolie umfasst in der Regel: 

 

  • Sauerstoffgabe
  • Schmerztherapie
  • Gerinnungshemmung (Antikoagulation)
  • eventuell Thrombolyse (Auflösung des Thrombus mit speziellen Medikamenten)
     

Die Folgen einer Lungenembolie können sehr unterschiedlich sein und hängen von der Größe und Lage des Thrombus, der Durchblutung der Lungenarterien und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Betroffenen ab. Mögliche Folgen sind: 

 

  • Minderung der Sauerstoffversorgung des Körpers
  • Lungenschäden
  • Nierenversagen
  • Herzinfarkt
  • Tod

Die tiefe Beinvenenthrombose (TVT) ist, wie der Name schon sagt, eine Thrombose der tiefen Beinvenen. Sie ist eine häufige Form der Thrombose und kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen (z.B. Lungenembolie). 

Mögliche Symptome einer tiefen Beinvenenthrombose sind: 

 

  • Schmerzen an der betroffenen Stelle
  • Schwellungen
  • Rötungen
  • Erwärmungen

Die Behandlung einer tiefen Beinvenenthrombose umfasst in der Regel: 

 

  • Schmerztherapie
  • Gerinnungshemmung (Antikoagulation)
  • Kompression 

Die oberflächliche Thrombophlebitis ist eine Entzündung der oberflächlichen Venen mit Bildung eines Thrombus (Blutgerinnsel). Sie ist meist harmloser als die tiefe Beinvenenthrombose, kann aber in seltenen Fällen zu einer tiefen Beinvenenthrombose oder Lungenembolie führen. 

Mögliche Symptome einer oberflächlichen Thrombophlebitis sind: 

 

  • Schmerzen an der betroffenen Stelle
  • Schwellungen
  • Rötungen
  • Erwärmungen 

Die Behandlung einer oberflächlichen Thrombophlebitis umfasst in der Regel: 

 

  • Schmerztherapie
  • Kompressionstherapie
  • eventuell Gerinnungshemmung (Antikoagulation) 

Hierbei handelt es sich um eine Thrombose der mesenterialen Gefäße, die den Darm mit Blut versorgen. Sie kann zu akutem Darmverschluss und schweren Durchblutungsstörungen führen und ist daher ein medizinischer Notfall. 

Mögliche Symptome einer mesenterialen Thrombose sind: 

 

  • akuter Bauchschmerz
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Blutabgängen im Stuhl
  • Fieber 

Die Behandlung einer mesenterialen Thrombose umfasst in der Regel: 

 

  • Schmerztherapie
  • Gerinnungshemmung (Antikoagulation)
  • eventuell operative Entfernung des Thrombus
  • eventuell Thrombolyse (Auflösung des Thrombus mit speziellen Medikamenten) 

Ja, es gibt einige Maßnahmen, die das Risiko für Thrombosen vermindern können: 

 

  • regelmäßige Bewegung
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Vermeidung von Rauchen
  • gesunde Ernährung
  • Vermeidung von übermäßigem Alkoholkonsum
  • Vermeidung von hohem Blutdruck
  • regelmäßige Kontrolle von Blutzucker und Cholesterinwerten
  • die Beine im Sitzen möglichst nicht übereinanderschlagen 

Zur Behandlung von Thrombosen werden in der Regel Gerinnungshemmer (Antikoagulanzien) eingesetzt, um das Risiko weiterer Thrombenbildung zu vermindern. In schweren Fällen können auch Thrombolytika (Medikamente, die den Thrombus auflösen) eingesetzt werden. 

Eine vollständige Heilung von Thrombosen ist in der Regel nicht möglich. Es kommt jedoch darauf an, wie schwer die Thrombose verlaufen ist und ob es zu Komplikationen gekommen ist. In vielen Fällen kann eine adäquate Behandlung die Symptome lindern und das Risiko weiterer Thrombenbildung verringern. 

Ja, es gibt spezielle Übungen, die das Risiko für Thrombosen vermindern können. Dazu gehören zum Beispiel: 

 

  • Dehnübungen für die Beine
  • Fußgymnastik
  • Wadenmuskelpumpen (z.B. beim Stehen oder Sitzen die Füße abwechselnd anheben und senken) 

 

Diese Übungen können dazu beitragen, den Blutfluss in den Beinen zu verbessern und somit das Risiko für Thrombosen zu verringern. Es ist außerdem wichtig, regelmäßig Sport zu treiben und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. 

Ja, es gibt einige genetische Faktoren, die das Risiko für Thrombose erhöhen können. Zu den häufigsten erblichen Risikofaktoren gehören: 

 

  • Faktor-V-Leiden-Mutation: Diese Mutation verändert das Faktor-V-Protein, das an der Blutgerinnung beteiligt ist. Homozygote Träger dieser Mutation haben ein bis zu 80-fach erhöhtes Risiko für Thrombose.
  • Prothrombin-Mutation G20210A oder Faktor-II-Mutation: Diese Mutation führt zu einem erhöhten Prothrombinspiegel und erhöht somit das Thromboserisiko. Homozygote Träger dieser Mutation haben ein bis zu 30-fach erhöhtes Risiko für Thrombose.

Bei Personen mit diesen Mutationen erhöht sich das Risiko weiter, wenn zusätzliche Risikofaktoren vorhanden sind, z. B. die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel. Andere Faktoren wie Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und Schwangerschaft spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. 

Die meisten genetischen Tests für Thrombose werden durchgeführt, indem eine Blutprobe entnommen wird. Die Proben werden dann in einem Labor untersucht, um nach Mutationen oder Veränderungen in den betreffenden Genen zu suchen. Die Ergebnisse dieser Tests können helfen, das Risiko für Thrombose besser einzuschätzen und gegebenenfalls Vorkehrungen zu treffen, um das Risiko zu verringern. Diese Tests werden in der Regel von einem Arzt oder einem genetischen Berater durchgeführt und können in einem Krankenhaus, einer Arztpraxis oder einem genetischen Testzentrum durchgeführt werden. Auch wir bieten einen Test auf die genetische Veranlagung für Thrombose inkl. Laboranalyse und humangenetische Beratung an. Die Probenahme erfolgt dabei zu Hause durch Sie selbst. 

Wenn man nachweislich eine genetische Veranlagung für Thrombose hat, gibt es einige Schritte, die man unternehmen kann, um das Risiko für Thrombose zu verringern: 

 

  • Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität kann das Risiko für Thrombose verringern, weil Bewegung die Durchblutung verbessert und das Blut flüssiger hält. Es wird empfohlen, mindestens 150 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche zu absolvieren. 
  • Gewicht: Übergewicht erhöht das Risiko für Thrombose. Um das Gewicht zu kontrollieren, ist es wichtig, eine ausgewogene Ernährung zu sich zu nehmen und sich regelmäßig zu bewegen. 
  • Rauchen: Rauchen erhöht das Risiko für Thrombose erheblich. Um das Risiko zu verringern, sollte das Rauchen eingestellt werden bzw. nie damit angefangen werden.
  • Medikamente: Bei der Einnahme von Medikamenten, die das Risiko für Thrombose erhöhen, sollten mit dem Arzt mögliche Alternativen diskutiert werden.
  • Vorbeugende Medikamente: In manchen Fällen kann der Arzt vorbeugende Medikamente verschreiben, um das Risiko für Thrombose zu verringern. Dazu gehören zum Beispiel Medikamente, die das Blut verdünnen.
  • Geeignete Reisevorkehrungen: Wenn eine längere Flugreise geplant ist, sollten gegebenenfalls Vorkehrungen getroffen werden, um das Risiko für Thrombose zu verringern. Dazu gehört zum Beispiel das Tragen von Kompressionsstrümpfen und das regelmäßige Bewegen der Beine während des Flugs.

Ja, Thrombosen können wiederkehren. Das Risiko für eine erneute Thrombose hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der genetischen Veranlagung, dem Alter, dem Geschlecht, der Bewegungsintensität, dem Übergewicht, dem Rauchen usw. Es ist daher wichtig, das Risiko für Thrombosen durch gesunde Lebensführung und regelmäßige medizinische Kontrollen zu minimieren. 

Ja, Schwangerschaften können das Risiko für Thrombosen erhöhen. Während der Schwangerschaft steigt der Bedarf des Körpers an Gerinnungsfaktoren, um mögliche Blutungen während der Geburt zu verhindern. Dies kann dazu führen, dass das Blut schneller gerinnt und somit das Risiko für Thrombosen erhöht ist. Das Risiko ist besonders in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft und in den ersten sechs Wochen nach der Geburt erhöht. 

Ja, manche Hormonpräparate (z.B. Östrogen-haltige Verhütungsmittel (auch genannt: Anti-Baby-Pille) oder Hormonersatztherapie bei Wechseljahresbeschwerden) können das Risiko für Thrombosen erhöhen. Dies hängt jedoch von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Dosis und Art der Hormone, dem Alter und den individuellen Risikofaktoren der betroffenen Frau. Bei der Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln steigt das Thromboserisiko für Frauen weiter an, die genetische Risikofaktoren haben, wie z. B. Faktor-V-Leiden-Mutation und/oder Prothrombin-Mutation G20210A. Es ist daher wichtig, vor der Einnahme von Hormonpräparaten auf das Vorhandensein dieser Mutationen zu prüfen, um das individuelle Risiko für Thrombosen zu berücksichtigen und sich von einem Arzt oder einer Ärztin beraten zu lassen. 

Es ist wichtig, bei den ersten Anzeichen einer Thrombose schnell einen Arzt oder eine Ärztin aufzusuchen, da Thrombosen lebensbedrohliche Komplikationen verursachen können.  

Die Dauer der Behandlung einer Thrombose hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Ausmaß der Thrombose, dem Alter und dem Gesundheitszustand des Betroffenen und eventuellen Komplikationen. In der Regel dauert die Behandlung mehrere Wochen bis Monate. Während dieser Zeit werden in der Regel Gerinnungshemmer eingenommen, um das Risiko weiterer Thrombenbildung zu verringern. Es ist wichtig, die Behandlung konsequent fortzusetzen, um das Risiko für Komplikationen zu minimieren. 

Ja, in der Regel ist es während der Behandlung einer Thrombose möglich, Sport zu treiben. Es ist jedoch wichtig, die Belastung an die individuelle Situation anzupassen und sich dazu von einem Arzt oder einer Ärztin beraten zu lassen. 

Ja, in der Regel ist es während der Behandlung einer Thrombose möglich, zu reisen. Es ist jedoch wichtig, einige Dinge zu beachten: 

 

  • Informieren Sie den Arzt oder die Ärztin über Ihre Reisepläne, damit er oder sie Sie entsprechend beraten kann. 
  • Nehmen Sie ausreichend Medikamente für die Dauer der Reise mit. 
  • Tragen Sie bei längeren Flügen oder Autofahrten elastische Strümpfe, um die Durchblutung in den Beinen zu fördern. 
  • Vermeiden Sie langes Sitzen oder Stehen in einer unbequemen Haltung. 
  • Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, um die Durchblutung in den Beinen zu unterstützen. 

Ja, in der Regel ist es während der Behandlung einer Thrombose möglich, Schwangerschaften zu planen und durchzuführen. Es ist jedoch wichtig, das individuelle Risiko für Thrombosen abzuklären und sich von einem Arzt oder einer Ärztin beraten zu lassen. In manchen Fällen kann es notwendig sein, die Behandlung mit Gerinnungshemmern während der Schwangerschaft fortzusetzen oder anzupassen. 

Thrombosen sind ernste Erkrankungen und sollten immer von einem Arzt oder einer Ärztin behandelt werden. Hausmittel können in der Regel nicht zur Behandlung von Thrombosen eingesetzt werden und sollten nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung dienen. 

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Vitaminpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel das Risiko für Thrombosen verringern. Es ist wichtig, eine ausgewogene und gesunde Ernährung zu befolgen und ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen, um das Risiko für Thrombosen zu minimieren. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie Vitaminpräparate oder Nahrungsergänzungsmittel einnehmen sollten, sollten Sie sich von einem Arzt oder einer Ärztin beraten lassen. 

Ja, bestimmte Operationen oder Eingriffe können das Risiko für Thrombosen erhöhen. Dazu gehören zum Beispiel orthopädische Eingriffe, Unfallverletzungen, Operationen an der Bauchhöhle oder am Becken. Während und nach solchen Eingriffen wird in der Regel eine prophylaktische Behandlung mit Gerinnungshemmern durchgeführt, um das Risiko für Thrombosen zu minimieren. 

Es gibt keine Hinweise darauf, dass alternative Behandlungsmethoden wie Akupunktur, Homöopathie oder Massagen das Risiko für Thrombosen verringern. Es ist wichtig, bewährte medizinische Behandlungsmethoden zu nutzen und sich von einem Arzt oder einer Ärztin beraten zu lassen. Alternative Behandlungsmethoden können in manchen Fällen zusätzlich zu einer ärztlichen Behandlung eingesetzt werden, sollten jedoch nicht als Ersatz für eine ärztliche Behandlung dienen. 

Fast 60 Prozent der Bundesbürger erreichen die wünschenswerte Blutkonzentration des Markers 25-Hydroxyvitamin-D nicht. Das heißt, dass ein großer Anteil der Bevölkerung das präventive Potenzial von Vitamin D für die Knochengesundheit nicht ausnutzt und somit nicht ausreichend versorgt ist.1


Die häufigsten Symptome sind Müdigkeit und schlechte Stimmung, Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Muskel und Knochenschmerzen.


Mit dem Vitamin D-Bluttest von AProof können Sie relativ leicht von zu Hause aus die Konzentration des 25-OH-Vitamin D2 und D3 in Ihrem Blut bestimmen lassen.


Mit Ihrem Testergebnis erhalten Sie Gewissheit darüber, ob Sie an einem Vitamin D-Mangel leiden.


 Quelle: https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/vitamin-d/?L=0

Der Bluttest misst die Speicherform des Vitamin D, die Konzentration von 25-OH-Vitamin D3 (Calcidiol) und D2 (25-OH-Ergocalciferol) in Ihrem Blut. Die Werte auf dem Laborbefund werden in Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) oder Nanomol pro Milliliter angegeben.

Der AProof® Vitamin D Test eignet sich besonders für Menschen, die wenig Zeit im Freien verbringen oder - etwa aus kulturellen oder religiösen Gründen - nur mit gänzlich bedecktem Körper nach draußen gehen und dadurch nur wenig Sonnenlicht ausgesetzt sind. In der Regel bildet der menschliche Körper 80 % bis 90 % des Hormons selbst mithilfe des Sonnenlichts (UV-B-Strahlung) unter der Haut.


Außerdem zählen zu den Risikogruppen Menschen mit einer dunklen Hautfarbe (hoher Gehalt an Melanin), da sie weniger Vitamin D bilden können als Menschen mit heller Haut.


Die Hauptrisikogruppen für einen Vitamin-D-Mangel sind aber vor allem immobile, chronisch kranke, alte oder pflegebedürftige Menschen.


Ältere Menschen sind generell stärker gefährdet, da die Eigenproduktion von Vitamin D mit zunehmendem Alter nachlässt. Laut einer repräsentativen Untersuchung in Deutschland hatten im Jahresdurchschnitt rund 60 % aller Personen im Alter von 65 bis 75 Jahren (im Winterhalbjahr fast 70 %) einen Vitamin D Mangel (25(OH)D-Serumspiegel < 20 ng/ml).


Säuglinge haben ebenso ein erhöhtes Risiko für einen Vitamin D-Mangel, da sie häufig keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt sind.


Die Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind anhaltende Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel- und Knochenschmerzen.

Die Ernährung trägt mit einem geschätzten Anteil von circa 10  bis 20 % zur Versorgung bei.


Folgende Nahrungsmittel enthalten höhere Dosen an Vitamin D:

Vor dem Test sollten Sie sich abwechslungsreich ernähren und keine Lebensmittel meiden, da Ihr Test-Ergebnis sonst verfälscht werden könnte.

Ein Vitamin D-Mangel äußert sich eher durch subtile Symptome wie z. B. Müdigkeit und schlechte Stimmung, Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, Muskel und Knochenschmerzen und ein erhöhte Infektanfälligkeit.


Die betroffenen Personen spüren Ihren Vitamin D-Mangel kaum. Daher ist es ratsam den Vitamin D-Spiegel mit einem Test überprüfen zu lassen.

In den meisten fällen haben Menschen in den Wintermonaten in Mittel- und Nordeuropa einen niedrigeren Vitamin D-Spiegel als in den Sommermonaten.


Daher kann es in den Wintermonaten ratsam sein, den Vitamin D-Spiegel mit Supplementen in Form von Tabletten oder Sprays zu erhöhen.


Eine zusätzliche Vitamin D-Gabe in Höhe von 800 bis 1000 internationalen Einheiten (IE) pro Tag führt nach aktuellen Studien zu keiner Überdosierung.

Vitamin D ist die Vorstufe eines wichtigen Hormons, dass die Mineralisierung und Härtung der Knochen fördert. (Regulation des Kalzium- und Phosphathaushalts).


Studien haben gezeigt, dass Vitamin D die Insulinausschüttung reguliert, Tumorwachstum hemmt und die Bildung der roten Blutkörperchen fördert.


Ein Mangel an Vitamin D kann bei Kindern zu Rachitis führen (gestörte Mineralisierung der Knochen).


Bei Erwachsenen kann ein andauernder Mangel zu Osteopenie - Osteoporose und Frakturen führen (verminderte Knochendichte).


Ebenso bestehen wissenschaftlich nachgewiesene Zusammenhänge zwischen Vitamin D-Mangel und einem erhöhtem Erkrankungsrisiko für die Krebsarten (Darm-, Prostata- und Brustkrebs), Depressionen, Autoimmunerkrankungen, Bluthochdruck und Infektionen.

Der AProof® Vitamin D Test nutzt eine ELISA-Methode für die quantitative Bestimmung der Gesamtkonzentration von 25-OH-Vitamin D2 und D3 im Kapillarblut. 25-OH-Vitamin D ist die Speicherform des Vitamin D im menschlichen Körper. Das Ergebnis wird quantitativ anhand einer Kalibrierung in ng/ml (oder nmol/ml) angegeben.

In der Labor-Analyse wird die Konzentration des Hormons 25-OH-Vitamin D2 und D3 im Blut gemessen. Ein niedriges Test-Ergebnis kann ein Hinweis auf einen Vitamin D-Mangel sein. Der medizinische Befund wird in standardisierten Einheiten ng/ml (und nmol/ml) angegeben.


Der ausgestellte Labor-Befund gibt Ihnen Aufschluss darüber, ob Ihr Vitamin D-Wert im Normbereich liegt oder sich darunter befindet.

Analytische Sensitivität:

Die untere Bestimmungsgrenze des Assays beträgt 2,3 ng/mL.

 

Analytische Spezifität:

Der Assay weist keine Interferenzen mit Vitamin D, Vitamin C, Vitamin B12, Valproinsäure und Paracetamol auf.

Die Genauigkeit der AProof® Tests ist mit der Laboranalyse beim Arzt absolut vergleichbar, da die Untersuchung in beiden Fällen in einem spezialisierten Diagnostiklabor durchgeführt wird. Die Vorteile der AProof® Tests liegen in der einfachen, sicheren und ortsunabhängigen Probenahme. Zudem erfolgt die Probenahme aus der Fingerkuppe und nicht, wie beim Arzt, aus der Armvene.

Die 25-OH-Vitamin D (D2 und D3) Konzentration wird in Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) und Nanomol pro Milliliter (nmol/ml) angegeben. Die Proben werden zusammen mit einer Reihe Kalibratoren vermessen und die Werte für die individuellen 25-OH-Vitamin D-Konzentrationen anhand einer Kalibrationskurve berechnet. Die Werte der Kalibratoren sind bekannt und ermöglichen dadurch eine quantitative Bestimmung von 2,3-150 ng/ml. Werte unter 20 ng/ml weisen dabei auf eine Vitamin D-Mangel hin, Werte zwischen 20 und 30 ng/ml auf eine mögliche Vitamin D Unterversorgung, Werte zwischen 30 und 60 ng/ml auf eine gute Vitamin D Versorgung und Werte über 60 ng/ml auf eine mögliche Vitamin D Überversorgung.

Unsere Tests kosten je 29 Euro inklusive Versand- und Laborkosten.

Die Laboranalyse der eingesandten Probe weist 5 klinisch relevante Merkmale auf dem ANRIL-Gen nach, die im Zusammenhang zu koronaren Herzkrankheiten stehen. Es handelt sich dabei um folgende Einzelnukleotid-Polymorphismen (single nucleotide polymorphisms, SNPs): rs1333049, rs2383207, rs4977574, rs10757278 und rs10757274

Der Nachweis einer genetischen Veranlagung für eine koronare Herzkrankheit hilft Ihnen, frühzeitig Maßnahmen zu treffen, um herzgesund zu leben.

Der AProof® Gesundes Herz ist für Sie geeignet, wenn Sie Informationen über Ihre genetische Veranlagung für eine koronare Herzkrankheit gewinnen möchten. 

 

Insbesondere bei folgenden Risikofaktoren kann die Durchführung dieser DNA-Blutanalyse Sinn ergeben:

 

  • Rauchen
  • Bluthochdruck
  • erhöhter Cholesterinspiegel
  • Diabetes
  • Übergewicht 
  • hohes Alter
  • Familienanamnese von Herzkrankheiten
  • körperliche Inaktivität

 

Auch Sportler und Sportlerinnen profitieren von einem Test, weil sie ihre Herzleistung oft stark beanspruchen.

 

Ein erhöhtes Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkranken, besteht dann, wenn Sportarten betrieben werden, die den Kreislauf stark beanspruchen und bei denen ein hoher Krafteinsatz erforderlich ist. Auch hohe Belastungsspitzen sowie Sportarten mit einem hohen Stress- und Spannungsfaktor können sich u.U. negativ auf die Herzgesundheit auswirken. Halten Sie im Zweifel Rücksprache mit Ihrem Arzt, um Ihre individuelle Dosierung der sportlichen Belastung zu besprechen. Wird eine KHK frühzeitig erkannt und behandelt, kann das Risiko für einen plötzlichen Herztod reduziert werden.

Das AProof® Probenahme-Set enthält alle Komponenten zur einfachen Probenahme von zu Hause. Mit unserer Filterkartentechnologie genügen wenige Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, die Sie mithilfe einer Lanzette gewinnen. Die Filterkarte mit der Blutprobe senden Sie im Anschluss mittels beiliegenden Rücksendeumschlag kostenfrei (innerhalb Deutschland) an unser eigenes AProof-Labor. Ihr Testergebnis steht Ihnen online zum Download zur Verfügung.

Gehen Sie so vor, wie es in der Anleitung beschrieben wird. Massieren Sie Ihren Finger von der Handinnenfläche hin zur Fingerkuppe, bis sich ein Tropfen Blut bildet. Lassen Sie das Blut in die Kreise der Filterkarte tropfen und wiederholen Sie dies. Alle Kreise müssen vollständig durchtränkt sein. Die Filterkarte muss für mindestens 60 Minuten auf einer sauberen Oberfläche trocknen. Erst dann wird sie in die Papiertüte und anschließend in den beiliegenden Rückumschlag gesteckt.

Sie erhalten Informationen darüber, ob eine genetische Veranlagung für eine koronare Herzkrankheit besteht. Der Nachweis einer genetischen Veranlagung für eine koronare Herzkrankheit hilft Ihnen, frühzeitig Maßnahmen zu treffen, um herzgesund zu leben.

 

Wenn eine genetische Veranlagung besteht, geben wir Empfehlungen zur Erreichung und Erhaltung einer guten kardiovaskulären Gesundheit, einschließlich Hinweisen zu einem herzgesunden Lebensstil.

 

Es ist zu beachten, dass ein positives Ergebnis bei unserem Gentest weder die Diagnose einer koronaren Herzkrankheit ist, noch bedeutet, dass Sie an einer KHK erkranken müssen. Vielmehr ist ein Zusammenspiel zwischen Ihrer genetischen Veranlagung und den oben genannten Risikofaktoren ausschlaggebend, wie hoch Ihr Gesamtrisiko für eine KHK einzuschätzen ist.

Ein herzgesunder Lebensstil kann das Risiko von kardialen Ereignissen bei Personen mit einer erblich bedingten Veranlagung für kardiovaskuläre Erkrankungen deutlich verringern.

 

Unsere Empfehlungen sind:

 

  • Verzicht auf das Rauchen und Reduzierung des Alkoholkonsums  
  • Anpassung der Energiezufuhr, um ein gesundes Körpergewicht zu erreichen und zu halten  
  • Auswahl einer eher pflanzlichen, ballaststoffreichen, zucker-, salz- und fettarmen Ernährung mit viel und vielfältigem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Nüssen, gesunden Eiweißquellen und ungesättigten Fetten   
  • Regelmäßige ärztliche Untersuchungen 

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft empfiehlt regelmäßige körperliche Aktivität, um die Risiken der Entstehung einer chronischen Erkrankung zu reduzieren. Erwachsene sollten mindestens 150 Minuten/Woche eine ausdauerorientierte Bewegung moderater Intensität durchführen. Auch möglich sind 75 Minuten/Woche ausdauerorientierter Bewegung höherer Intensität oder eine Kombination beider Intensitäten. Dabei sollten die Einheiten jeweils mindestens 10 Minuten betragen. 

 

Zusätzlich sollten Erwachsene an mindestens zwei Tagen/Woche muskelkräftigenden Aktivitäten nachgehen und lange Sitzphasen vermeiden.

Die koronare Herzkrankheit wird durch Atherosklerose verursacht. Dabei handelt es sich um Ablagerungen von Plaque in den Arterien, die das Herz mit sauerstoffreichem Blut versorgen sollen. Diese Plaqueablagerungen werden umgangssprachlich auch als Gefäßverkalkung bezeichnet und sorgen für eine Verengung oder Verstopfung der Arterien. Im schlimmsten Fall führt dieser Prozess zu einem Herzinfarkt. Risikofaktoren für Atherosklerose sind u.a. Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht, hohes Alter, Familienanamnese von Herzkrankheiten und Körperliche Inaktivität.

Eine Ernährung, die förderlich für Ihre kardiometabolische Gesundheit ist, beinhaltet in erster Linie Obst und Gemüse. Zudem sollte vorzugsweise auf Vollkornprodukte zurückgegriffen werden. Gesunde Proteinquellen sind Fisch und Meeresfrüchte sowie fettreduzierte oder fettarme Milchprodukte. 

 

Wenn Fleisch in den Speiseplan integriert wird, sollten die Portionen klein und das Fleisch möglichst wenig weiterverarbeitet sein. Zu empfehlen sind außerdem pflanzliche Öle in flüssiger Form sowie Nahrungsmittel in ihrer ursprünglichen, also wenig verarbeiteten Form. 

Getränke und Speisen sollten möglichst ohne zugesetzten Zucker oder Salz verzehrt werden.

Bildet der Körper übermäßig viel ROS/RNS (Reaktive Sauerstoff- und Stickstoffspezies), so bezeichnet man diesen Zustand als oxidativen Stress. Diese ROS/RNS schädigen körpereigene Moleküle und werden sowohl vom Körper selbst gebildet als auch aus der Umwelt aufgenommen. Zahlreiche Erkrankungen werden mit oxidativem Stress in Verbindung gebracht. Hierzu zählen u.a Herz-/ Kreislauferkrankungen. Es ist nicht abschließend geklärt, wie genau die zahlreichen ROS/RNS im Krankheitsverlauf wirken. 

 

Reduzieren lässt sich oxidativer Stress durch eine ausgewogene Ernährung mit vielen Antioxidantien und einem gesundheitsbewussten Verhalten:

 

  • viel Obst und Gemüse
  • wenig rotes Fleisch
  • weniger Fett
  • weniger Zucker
  • wenig Alkohol
  • nicht Rauchen
  • körperliche Aktivität

Ein typisches Symptom ist die sogenannte Angina Pectoris (Brustenge), die als einschnürende, dumpfe, drückende oder brennende Schmerzen bis in Arme, Rücken, Nacken, Kiefer oder Bauch ausstrahlen kann. Zudem können Symptome wie Übelkeit, Schwindel, Schwitzen, allgemeine Schwäche und Kurzatmigkeit auftreten. Manche Betroffene berichten auch von dem Gefühl eines Gewichtes oder Knotens in Brust und Hals, welches zusätzlich Ängste und Beklemmungsgefühle auslösen kann. Bei Frauen, älteren Menschen sowie Patienten und Patientinnen mit Herzschwäche oder Diabetes tritt Angina Pectoris seltener auf. Hier kommt es vermehrt zu Oberbauchschmerzen, Kurzatmigkeit und Herzklopfen.

Neben der Erhebung der Familienanamnese, der Überprüfung der Risikofaktoren und der körperlichen Untersuchung werden verschiedene Tests zur Diagnose von KHK eingesetzt. Dazu zählen: Elektrokardiogramme (EKG), Belastungstests, Bluttests, Röntgenaufnahmen, Echokardiogramme, Koronarangiografien, Radionuklid-Tests, MRT-Scans und CT-Scans.

 

Empfehlenswert zur Früherkennung sind regelmäßige ärztliche Checks, auch bei Beschwerdefreiheit. Versicherte ab 35 Jahren können alle drei Jahre kostenfrei den Check-up 35 in Anspruch nehmen. Der Check beinhaltet:

 

  • Klinische Untersuchung
  • Abhören von Lunge und Herz 
  • Abtasten des Bauchraumes
  • Beurteilung der Haut, des Bewegungsapparates und der Sinnesorgane
  • Impfanamnese
  • Blut-Untersuchungen 
  • Urin-Untersuchungen

 

Regelmäßige Checks sind insbesondere bei einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Herz- und Kreislauferkrankungen, bei erhöhten Blutfettwerten und hohem Blutdruck, bei Diabetes, Übergewicht und Zigarettenkonsum zu empfehlen.

 

Mit dem AProof® Gesundes Herz erfahren Sie, ob eine genetische Veranlagung für eine potenzielle koronare Herzkrankheit (KHK) besteht. Auf Grundlage des Testergebnisses können Sie eine ärztliche Beratung in Anspruch nehmen und frühzeitig Maßnahmen treffen, um herzgesund zu leben.

Die Symptome einer koronaren Herzkrankheit können Anzeichen für einen Herzinfarkt sein. Wenn Sie die oben genannten Symptome bemerken, rufen Sie 112 an und suchen Sie sofort Hilfe.

 

Wenn sich ein Blutgerinnsel in einer Koronararterie gelöst hat und in Ihr Gehirn gewandert ist, kann es zu einem Schlaganfall kommen. Zu den Symptomen eines Schlaganfalls gehören

 

  • Erschlaffung auf einer Seite Ihres Gesichts
  • Armschwäche oder Taubheitsgefühl
  • Schwierigkeiten beim Sprechen/verwaschene Sprache

Bei der Behandlung einer KHK liegt insbesondere die Optimierung Ihres Lebensstils im Fokus:

 

  • Fettarme und ballaststoffreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse 
  • Regelmäßige Bewegung im Alltag
  • Verhinderung einer weiteren Gewichtszunahme bei Übergewicht
  • Rauchentwöhnung
  • Reduzierung des Alkoholkonsums
  • Stressreduzierung im Alltag
  • Konsequente Behandlung von Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes mellitus

 

Zusätzlich können Medikamente zur Behandlung von Risikofaktoren für KHK eingenommen werden, z.B. bei

 

  • hohem Cholesterinspiegel
  • hohem Blutdruck
  • unregelmäßigem Herzschlag

 

In einigen Fällen werden auch chirurgische Eingriffe zur Wiederherstellung des Blutflusses zum Herzen für die KHK-Behandlung eingesetzt.

Unter Laktoseintoleranz versteht man die Unfähigkeit, Laktose, einer der Hauptbestandteile von Milch, richtig zu verdauen. Dieser Zustand entsteht durch das Fehlen eines Enzyms namens Laktase, das Laktose zu Glukose und Galaktose aufspaltet. Konsumiert man also Milch oder Milchprodukte, spaltet das Enzym Laktase die Laktose in kleinere Zuckermoleküle auf.



Das Enzym Laktase wird von den Zellen der Dünndarmschleimhaut produziert. Wenn der Dünndarm jedoch nicht genügend Laktase-Enzyme produziert oder die Menge des Laktase-Enzyms im Laufe der Zeit abnimmt, führt die fehlende Laktase-Enzymaktivität zu einer Anhäufung von Laktose im Verdauungstrakt und bewirkt nach dem Verzehr von Milch und Milchprodukten Symptome wie Bauchkrämpfe, Blähungen und Durchfall.



Dies bedeutet, dass der Dünndarm die Laktose nicht richtig aufnehmen kann. Infolgedessen wandert die Laktose weiter in den Dickdarm. Dort wird sie von Bakterien der Darmflora in Abbauprodukte umgewandelt, die die typischen Symptome der Laktoseintoleranz verursachen.

Verschiedene Faktoren wie Genetik, Medikamente, Infektionen und Krankheiten können eine Laktoseintoleranz verursachen.



Es gibt zwei Arten von Laktoseintoleranz: primär und sekundär. Die primäre Laktoseintoleranz wird durch eine unzureichende Produktion von Laktase verursacht und ist genetisch bedingt. Die sekundäre Laktoseintoleranz wird durch andere gastrointestinale Erkrankungen hervorgerufen, welche ebenfalls einen Laktasemangel bewirken.



Darüber hinaus gibt es noch den angeborenen Laktasemangel, auch kongenitaler Laktasemangel genannt. Dies ist eine äußerst seltene autosomal-rezessive pädiatrische Erkrankung im Zusammenhang mit einer fehlenden Laktase-Expression bei Neugeborenen.

Primäre Laktoseintoleranz oder Laktasemangel vom Erwachsenentyp (Hypolaktasie beim Erwachsenen):

 

Die primäre Laktoseintoleranz ist eine genetisch bedingte Unverträglichkeit gegenüber dem Milchzucker Laktose. Sie ist eine häufige autosomal-rezessive Erkrankung, die aus dem fortschreitenden und physiologischen Rückgang der Laktase-Enzymaktivität hervorgeht.

 

Sekundärer Laktasemangel (erworbene Laktoseintoleranz):

 

Ein sekundärer Laktasemangel ist ein vorübergehender Zustand, der aus einer Schädigung der Darmschleimhaut entsteht. Ursachen können sein:

 

  • Magen-Darm-Infektion
  • Nahrungsmittelallergien
  • Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit)
  • bakterielle Überwucherung des Dünndarms
  • Morbus Crohn (chronische Entzündungen der Dünndarmschleimhaut)
  • operativer Eingriff am Magen-Darm-Trakt
  • Einnahme bestimmter Medikamente (bspw. Zytostatika bei Chemotherapien oder Antibiotika)

Die Symptome einer Laktoseintoleranz zeigen sich bereits kurz nach dem Verzehr von laktosehaltigen Lebensmitteln bzw. Milchprodukten. Bei Erwachsenen, die an Laktoseintoleranz leiden, können die Symptome von leichtem Unbehagen bis hin zu schwerem Durchfall reichen. Die Symptome treten in der Regel innerhalb von 30 bis 120 Minuten nach dem Verzehr von Milchprodukten auf.

 

Manche Menschen mit Laktoseintoleranz können kleine Mengen an Milchprodukten vertragen, andere hingegen nicht.

 

Zu den Symptomen einer Laktoseintoleranz zählen u.a. folgende:

 

  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • aufgeblähter Bauch
  • Magenkrämpfe
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Bauchschmerzen
  • manchmal Verstopfung

Nein. Eine Laktoseintoleranz liegt vor, wenn man Probleme mit der Verdauung von Laktose (Milchzucker) hat, die in Milchprodukten enthalten ist. Eine Milchallergie (auch Kuhmilch- oder Milcheiweißallergie) liegt vor, wenn der Körper nach dem Verzehr von Kuhmilchprodukten unerwünschte Reaktionen auf die Milchproteine zeigt.

Liegt eine primäre Laktoseintoleranz vor, dann können die Symptome mit Laktaseenzympräparaten und/oder Milchersatzprodukten gelindert werden, zurückentwickeln kann sich die Intoleranz jedoch nicht.



Wenn sich eine sekundäre Laktoseintoleranz als Folge einer Erkrankung oder durch die Einnahme bestimmter Medikamente entwickelt, sollte zunächst die zugrunde liegende Ursache bzw. Erkrankung behoben werden. Dies kann einen Rückgang der Intoleranz bewirken.

Der teilweise Verzicht auf laktosehaltige Lebensmittel kann helfen, die Symptome einer Laktoseintoleranz zu lindern. Dieser Ansatz geht jedoch nicht auf die Ursache einer sekundären Laktoseintoleranz ein. Außerdem kann der Verzicht auf Milchprodukte zu Nährstoffmängeln wie Kalziummangel führen. Daher ist es wichtig, die zugrunde liegende Ursache des Problems zu kennen und bestenfalls zu behandeln.



Für beide Arten der Laktoseintoleranz können Laktase-Tabletten, die den Milchzucker aufspalten, helfen um die Menge an Laktose, die den Verdauungstrakt passiert, zu reduzieren und somit die Symptome zu lindern. Sie sollten jedoch nur nach Rücksprache mit einem Arzt und bei Bedarf eingenommen werden. Laktase-Tabletten sind am besten als Ergänzung zu einer Ernährungsumstellung geeignet und nicht als Ersatz dafür.

In Deutschland ist gesetzlich vorgeschrieben, die Inhaltsstoffe eines Lebensmittels auf der Produktverpackung zu benennen. Achten Sie daher auf der Liste der Inhaltsstoffe von Lebensmitteln auf Begriffe wie Milch, Milchzucker, Laktose, Milch- oder Molkepulver. Handelt es sich um unverpackte Lebensmittel, wie beispielsweise Wurst- oder Bäckereiwaren, fragen Sie unbedingt den Hersteller bzw. Anbieter, ob für die Herstellung Milch, Milchzucker, Milch- oder Molkepulver verwendet wurden. Sollten Sie sich bzgl. der Inhaltsstoffe unsicher sein, testen Sie am besten mit kleinen Portionen die Verträglichkeit.

Der Test ist für Personen mit den typischen Symptomen einer Laktoseintoleranz wie z.B. Magen-Darm-Beschwerden (u.a. Blähungen, Völlegefühl, aufgeblähter Bauch, Magenkrämpfe, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen) vorgesehen. Menschen, bei denen der Wasserstoff-Atemtest auf Laktoseintoleranz positiv ausgefallen ist, sollten auch einen Gentest in Erwägung ziehen, um zwischen primärer (genetischer) und sekundärer (vorübergehender) Laktoseintoleranz zu unterscheiden. Mit einem Gentest kann festgestellt werden, ob genetische Merkmale vorliegen, welche eine Laktoseintoleranz begünstigen. In diesem Fall würde das Testergebnis darauf hindeuten, dass eine primäre Laktoseintoleranz vorliegt. Anderenfalls kann davon ausgegangen werden, dass es sich um eine sekundäre Laktoseintoleranz handelt, welche behandelbar ist. Der Test ist auch für Personen gedacht, die eine angemessene Ernährung und damit eine gute Lebensqualität anstreben. Das Vorhandensein eines Laktoseintoleranz-Genotyps kann auch erst später im Leben zu Laktoseintoleranzsymptomen führen (typischerweise im Jugendalter, manchmal aber auch erst mit 40 Jahren).

Mit einem Gentest auf Laktoseintoleranz können Sie feststellen, ob Sie eine erblich bedingte Laktoseintoleranz haben, die die Menge der von Ihrem Körper produzierten Laktase-Enzyme beeinträchtigt. Diese Information könnte Ihnen helfen, Ihre Symptome richtig einzuordnen und geeignete Maßnahmen zu treffen um den Laktose-Konsum einzuschränken. Der AProof® Laktose-Intoleranz Test funktioniert wie der Test beim Arzt, nur einfacher und bequemer: Die Probe wird zu Hause entnommen und zur Analyse an das AProof®-Fachlabor geschickt, die Ergebnisse werden von einem Facharzt freigeben und zusätzlich wird eine genetische Beratung angeboten. Auf diese bequeme Weise werden Wartezeiten in der Arztpraxis vermieden. Der AProof® Laktose-Intoleranz-Test ist symptomfrei, da er keine Belastung mit Laktose erfordert, wie dies beim Wasserstoff-Atemtest der Fall ist, der zu schmerzhaften und unangenehmen Symptomen führt. Außerdem sind Vorbereitungen (Verzicht auf Medikamente, Ernährungseinschränkungen oder Fasten) nur für den Wasserstoff-Atemtest, nicht aber für den AProof® Laktose-Intoleranz-Test erforderlich. Wichtig ist, dass der AProof® Laktose-Intoleranz Gentest eine Unterscheidung zwischen primärer (genetischer) und sekundärer (vorübergehender) Laktoseintoleranz ermöglicht. Dies ist mit einem Wasserstoff-Atemtest nicht möglich.

Das AProof® Probenahme-Set enthält alle Komponenten zur einfachen Probenahme von zu Hause. Mit unserer Filterkartentechnologie genügen wenige Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, die Sie mithilfe einer Lanzette gewinnen. Die Filterkarte mit der Blutprobe senden Sie im Anschluss mittels beiliegenden Rücksendeumschlag kostenfrei (innerhalb Deutschlands) an unser eigenes AProof®-Labor. Ihr Testergebnis steht Ihnen online zum Download zur Verfügung.

Gehen Sie so vor, wie es in der Anleitung beschrieben wird. Massieren Sie Ihren Finger von der Handinnenfläche hin zur Fingerkuppe, bis sich ein Tropfen Blut bildet. Lassen Sie das Blut in die Kreise der Filterkarte tropfen und wiederholen Sie dies. Alle Kreise müssen vollständig durchtränkt sein. Die Filterkarte muss für mindestens 60 Minuten auf einer sauberen Oberfläche trocknen. Erst dann wird sie in die Papiertüte und anschließend in den beiliegenden Rückumschlag gesteckt.

Sie erhalten Informationen darüber, ob die genetische Variante für eine Laktoseintoleranz vorliegt. Der Nachweis einer erblich bedingten primären Laktoseintoleranz hilft Ihnen, Ihre Ernährung anzupassen und lästige Symptome zu vermeiden.



Wenn eine genetisch bedingte Laktoseintoleranz besteht, geben wir Empfehlungen zur Erreichung und Erhaltung einer angepassten Ernährung.



Es ist zu beachten, dass ein negatives Ergebnis bei unserem Gentest weder ausschließen kann, dass eine weitere sehr seltene Variante für Laktoseintoleranz vorliegt, noch ob eine sekundäre Laktoseintoleranz vorliegt, die nicht genetischen Ursprungs ist. Auch hat das Ergebnis weniger Aussagekraft für Menschen, die nicht europäischen Ursprungs sind.

Ein homozygotes Ergebnis bedeutet, dass die untersuchte genetische Variante in beiden Allelen, also auf beiden homologen Chromosomen vorliegt. Somit wurde sie sowohl von der Mutter als auch vom Vater vererbt. Bei einem homozygoten Ergebnis für die Variante der Intoleranz liegt eine erblich bedingte, primäre Laktoseintoleranz vor. Bei Nichtnachweis kann keine Intoleranz bestätigt werden.

Ein heterozygotes Ergebnis bedeutet, dass die untersuchte genetische Variante in nur einem der beiden Allele, also auf nur einem der zwei homologen Chromosomen vorliegt. Somit wurde sie nur einmal, entweder von der Mutter oder vom Vater vererbt. In der Regel bedeutet dies, dass Laktose abgebaut werden kann, also keine Intoleranz vorliegt.

Die Symptome einer Laktoseintoleranz sind von Person zu Person unterschiedlich. Manche Menschen leiden unter Blähungen, Völlegefühl, Durchfall, Krämpfen, Übelkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit usw., während andere keine dieser Symptome verspüren. Es ist möglich, dass Ihr Körper noch genügend Laktaseenzyme produziert, um Laktose normal zu verdauen. Das Vorhandensein eines Laktoseintoleranz-Genotyps kann auch erst später im Leben zu Laktoseintoleranzsymptomen führen (typischerweise im Jugendalter, manchmal aber auch erst mit 40 Jahren).

In den meisten Fällen handelt es sich in dem Zusammenhang um eine sekundäre Laktoseintoleranz, welche ein vorübergehender Zustand ist, der aus einer Schädigung der Darmschleimhaut entsteht. Dies ist häufig krankheitsbedingt und kann behandelt werden.



Neben einer Laktoseintoleranz gibt es auch weitere Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, wie beispielsweise Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Zöliakie oder Divertikulose. Das häufigste Symptom bei all diesen Erkrankungen sind Bauchschmerzen. Weitere Symptome sind Durchfall, Verstopfung, Blähungen, Völlegefühl, Übelkeit, Erbrechen und Gewichtsverlust. Diese Erkrankungen erfordern andere Behandlungen als eine Laktoseintoleranz.



Weiterhin kann auch eine Milcheiweißallergie vorliegen, welche zu allergischen Reaktionen auf Milchprodukte führen kann.



Wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt, um zu klären, welche Ursache Ihrem Unwohlsein zugrunde liegt.

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Sie eine sekundäre Laktoseintoleranz haben, sollten Sie einen sogenannten Wasserstoff-Atemtest machen. Dieser misst, wie viel Wasserstoff von den Bakterien im Dickdarm bei der Verdauung von Laktose produziert wird. Menschen, die eine normale Laktaseaktivität im Darm haben, produzieren bei der Verdauung normalerweise keinen Wasserstoff. Menschen mit einer niedrigen Laktaseaktivität neigen dazu, mehr Wasserstoff zu produzieren. Dieser Test kann nicht zwischen primärer (genetisch bedingter) und sekundärer Laktoseintoleranz unterscheiden.

Bei einer nachgewiesenen erblichen Laktoseintoleranz ändert sich das Ergebnis höchstwahrscheinlich nicht, da die mit dem AProof® Laktose-Intoleranz-Test nachgewiesene genetische Variante in den meisten Populationen, außer auf der arabischen Halbinsel und in Ostafrika, die häufigste Variante ist. Konnte mit einem AProof® Intoleranz Test keine Intoleranz festgestellt werden und die Testperson ist nicht europäischer Herkunft, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass durch andere seltene genetische Varianten doch eine Intoleranz vorliegt. Das liegt daran, dass die untersuchten Varianten in den zugrundeliegenden Studien fast ausschließlich der kaukasischen Gruppe, also der europäischen Ursprungs-Bevölkerung zugewiesen wurde.

Fruktose ist Fruchtzucker, ein Einfachzucker, der in vielen Lebensmitteln steckt: Obst, Säfte, Honig, Marmelade und viele Fertigprodukte enthalten eine große Menge an Fruchtzucker. Auch Haushaltszucker (Saccharose) enthält an Glukose gebundene Fruktose. Fruktose gelangt mittels Transportereiweiße über die Schleimhaut des Dünndarms in den Blutkreislauf. Dabei kann bei jedem Menschen nur eine bestimmte Menge Fruktose befördert werden – diese Menge ist, je nach Beschaffenheit der Transportereiweiße, individuell verschieden. Intestinale Fruktoseintoleranz (IFI) beschreibt den körperlichen Vorgang, bei dem der Fruchtzucker nicht vollständig abtransportiert und so in den Dickdarm gelangt. Dort spalten Bakterien den Zucker auf. Dabei entstehen Gase und Fettsäuren – die dann Beschwerden auslösen können.



Bei einer hereditären (erblichen) Fruktoseintoleranz fehlt dem Körper ein spezielles Enzym, welches die Fruktose spaltet. Der Fruchtzucker kann nicht abgebaut werden und kann dann starke Beschwerden sowie Leber- und Nierenfunktionsstörungen verursachen.

In der Wissenschaft herrscht Uneinigkeit darüber, ob eine intestinale Fruktoseintoleranz (IFI) als Krankheit betrachtet werden muss oder ob diese – je nach Menge des aufgenommenen Fruchtzuckers – eine natürliche körperliche Reaktion des Stoffwechsels ist. Es gibt Schätzungen, denen zufolge die Hälfte der Bevölkerung bei der Einnahme von 25 Gramm Fruchtzucker Blähungen und Durchfall bekommt. Menschen, die einen Reizdarm haben, reagieren bei Fruktose häufiger mit Symptomen als andere. Eine hereditäre Fruktoseintoleranz (HFI) ist hingegen angeboren und basiert auf einem Enzymdefekt. Oft zeigen schon Babys nach der Aufnahme von fruktosehaltigen Lebensmitteln Symptome wie Schwitzen, Zittern, Erbrechen oder Krämpfe. Dennoch bleibt die Erkrankung oft bis ins Erwachsenenalter unbemerkt, weil sich eine instinktive Abneigung gegen Obst und Süßes entwickelt. Ein Hinweis auf eine HFI kann deshalb auch ein kariesfreies Gebiss sein.

  • Fruktosemalabsorption / Fruchtzuckerunverträglichkeit / intestinale Fruktoseintoleranz (IFI)

 

Bei der Fruktosemalabsorption handelt es sich um die am häufigsten vorkommende Form der Fruktoseunverträglichkeit: Der Darm kann nur eine bestimmte Menge Fruktose absorbieren, die bei jedem Menschen unterschiedlich ist. Wird mehr Fruktose über die Nahrung aufgenommen, kommt es zu körperlichen Beschwerden. Eine Fruktosemalabsorption kann durch einen Atemtest festgestellt werden.

 

  • angeborener Enzymdefekt / hereditäre Fruktoseintoleranz (HFI)

 

Bei der hereditären Fruktoseintoleranz handelt es sich um eine erbliche, angeborene Stoffwechselkrankheit. Hier fehlt dem Körper die Fruktose-1-Phosphat-Aldolase, ein Enzym, das für den Abbau von Fruktose zuständig ist. Es kommt zu einer Anreicherung von Fruchtzucker in der Darmwand des Dünndarms, in der Leber und in den Nieren. Diese kann unbehandelt schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen auslösen. In den vielen Fällen äußert sich die Erkrankung schon sehr früh: Babys reagieren mit Erbrechen, Durchfall, Schwitzen, Schwindel und Krämpfen auf die Aufnahme von Fruktose. Die hereditäre Fruktoseintoleranz kann nur durch einen Bluttest, wie den AProof® Fruktose-Intoleranz Test, festgestellt werden. Die Durchführung eines Atemtests ist aufgrund des Testverfahrens für Menschen mit hereditärer Fruktoseintoleranz lebensbedrohlich.

Bei einer Fruktoseintoleranz fehlt dem Körper ein spezielles Enzym, das für den Abbau der Fruktose verantwortlich ist. Die Fruktose reichert sich dabei im Organismus an und kann starke Nieren- und Leberbeschwerden bis hin zum Organversagen verursachen. Diese Form der Nahrungsmittelintoleranz ist angeboren und wird als hereditäre Fruktoseintoleranz (HFI) bezeichnet. Nur ein genetischer Bluttest ermöglicht ihre Diagnose. Betroffene sollten unbedingt auf einen Atemtest verzichten, da bei diesem Testverfahren zuvor große Mengen an Fruktose aufgenommen werden müssen, was ein hohes Gesundheitsrisiko birgt.



Die intestinale Fruktoseunverträglichkeit (IFI) ist häufiger als die hereditäre Fruktoseintoleranz. Betroffene können nur eine bestimmte, individuelle Menge an Fruktose absorbieren, daher wird diese Unverträglichkeit auch als Malabsorption bezeichnet. Für die Diagnose einer Fruktosemalabsorption eignet sich ein Atemtest – Die vorherige Durchführung eines Bluttests ist zum Ausschluss einer hereditären Fruktoseintoleranz empfehlenswert.

Atemtest:

 

Bei diesem Test wird der Konzentrationsanstieg von Gasen in der Atemluft gemessen und dadurch eine Diagnosestellung ermöglicht. Die Gase entstehen beim Abbau des Fruchtzuckers im Dickdarm – wo der Fruchtzucker eigentlich gar nicht erst hingelangen sollte, denn im Normalfall wird der Fruchtzucker schon vorher im Dünndarm absorbiert. Im Dickdarm spalten Bakterien die Fruktose auf. Dabei entstehen Gase und Fettsäuren, welche auch verantwortlich für die typischen Beschwerden einer Fruktoseunverträglichkeit sind. Die Gase gelangen zum Teil in den Blutkreislauf, werden aber auch über die Lunge abgeatmet und können deshalb mit einem Atemtest gemessen werden.

 

Bluttest:

 

Mit dem AProof® Fruktoseintoleranz-Test werden Erbanlagen mittels qualitativer Genotypisierung aus der genomischen DNA untersucht. Dabei muss, anders als beim Atemtest, im Vorhinein keine Fruktose aufgenommen werden. Die Blutentnahme geschieht durch Sie persönlich bei Ihnen zu Hause. Nach Einsendung in das AProof®-Labor erfolgt eine Analyse der drei häufigsten Mutationen A149P, A174D und N334K im ALDOB-Gen. Eine hereditäre Fruktoseintoleranz besteht, wenn die Mutation beide Allele betrifft (homozygot). Es gibt auch Fälle von hereditärer Fruktoseintoleranz, in denen mindestens zwei Mutationen heterozygot sind (Compound-Heterozygotie).

Grundsätzlich sind die Symptome sowohl bei der hereditären Fruktoseintoleranz (HFI) als auch bei der intestinalen Fruktoseintoleranz (IFI) relativ unspezifisch. Daher ist es wichtig, die Erkrankungen durch einen Test zu unterscheiden. Beim Atemtest auf IFI wird zunächst eine große Menge Fruktose verzehrt und anschließend die Gaskonzentration in der Atemluft gemessen. Der Test liefert ein sicheres Ergebnis für eine IFI, kann jedoch bei Bestehen einer HFI tödlich sein, weil die aufgenommene Menge Fruktose (beispielsweise durch den Verzehr von über 400 ml Fruchtsaft) den Organismus stark belasten kann. Um dieses Risiko zu minimieren, kann vorher ein Bluttest auf HFI durchgeführt werden. Hierzu eignet sich der AProof® Fruktoseintoleranz-Test.

Ein Atemtest kann den Organismus stark belasten, weil für das Testverfahren große Mengen von Fruktose verzehrt werden müssen. Wurde durch einen Bluttest, wie den AProof® Fruktose-Intoleranz Test, eine hereditäre Fruktoseintoleranz (HFI) festgestellt oder besteht ein Verdacht einer HFI, sollten sie aufgrund des hohen Risikos keinen Atemtest durchführen.

  • intestinale Fruktoseintoleranz

 

Die Lebensqualität kann bei einer intestinalen Fruktoseintoleranz durch Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall, Übelkeit, Aufstoßen und Völlegefühl nach dem Konsum von fruktosehaltigen Nahrungsmitteln verringert sein.

 

  • hereditäre Fruktoseintoleranz

 

Bleibt die hereditäre Fruktoseintoleranz unbehandelt, können schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen die Folge sein. Die längerfristige Aufnahme von Fruktose kann sogar zu Leber- und Nierenversagen führen und tödlich enden.

Bei einer hereditären Fruktoseintoleranz (HFI) muss auf Fruktose- und saccharosehaltige Lebensmittel verzichtet werden. Früchte und Fruchtprodukte werden dann vom Speiseplan gestrichen – deshalb sollte eine ausreichende Vitaminzufuhr durch Substitution sichergestellt werden. Besteht eine ausreichende Restaktivität, kann der Übergang von einer fruktosefreien zu einer fruktosearmen Diät versucht werden. Bei rechtzeitiger Diagnose und Therapiebeginn sind bleibende Schäden an Nieren und Leber nicht zu erwarten. Wird die Therapie konsequent durchgeführt, ist auch die Lebenserwartung normal.

Ja, die hereditäre Fruktoseintoleranz basiert auf einem Enzymdefekt und ist genetisch bedingt, ist also angeboren. Häufig wird sie aufgrund ihrer unspezifischen Symptome aber nicht diagnostiziert. Menschen entwickeln häufig schon im Babyalter eine Abneigung gegen Süßes und Obst.

Nein, eine hereditäre Fruktoseintoleranz (HFI) ist nicht heilbar, aber durch den Verzicht von fruktosehaltigen Lebensmittel, bei gleichzeitiger Substitution von Vitaminen, gut behandelbar.

Leider verursachen beide Formen der Fruktoseintoleranz, die hereditäre (HFI) und die intestinale (IFI), relativ unspezifische Symptome, die auch bei anderen Lebensmittelintoleranzen auftreten können. Daher ist eine sichere Diagnose nur mit Test möglich. Mögliche Symptome einer Fruktoseintoleranz können Schwitzen, Zittern, Erbrechen, Apathie, Krämpfe, Gerinnungsstörungen und Hypoglykämie sein.

Bei der Linderung der Beschwerden einer Fruktosemalabsorption steht die Anpassung Ihres Speiseplans im Fokus:

 

  • Meiden Sie Zuckeraustauschstoffe wie Xylit, Mannit, Sorbit und Isomalt (in zuckerfreien Kaugummis und Bonbons und in Fertigprodukten enthalten) – diese erschweren die Absorption von Fruchtzucker aus dem Darm und sorgen deshalb für eine Verschlechterung der Symptome.
  • Bananen, Beerenfrüchte und Aprikosen enthalten ein günstiges Verhältnis von Glukose und Fruktose. Glukose unterstützt die Absorption von Fruktose im Darm. Integrieren Sie diese Obstsorten in Ihren Ernährungsplan.
  • Nehmen Sie Obst in Kombination mit anderen Lebensmitteln zu sich. Hierzu eignet sich beispielsweise Joghurt und Quark. Die enthaltenen Eiweiße und Fette sorgen deshalb für einen verlangsamten Stoffwechsel. Dem Darm bleibt damit mehr Zeit, den Fruchtzucker zu absorbieren.
  • Testen Sie Ihre persönlichen Verträglichkeiten – Sie wissen am besten, was Ihnen guttut.

Fruchtzuckerhaltige Lebensmittel sollten generell vermieden (HFI) oder deren Aufnahme verringert (IFI) werden. Hierzu zählen beispielsweise

 

  • Trockenfrüchte, Obstkompott, Obstkonserven, Äpfel, Birnen, Kirschen, Kaki, Trauben, Mangos
  • Agavendicksaft, Honig, Marmelade, Gelee, Haushaltszucker, Speiseeis, Apfelkraut
  • Fruchtjoghurt, Müsli, Energieriegel
  • Limonaden, Eistee, Obstsäfte, Softdrinks

Wenn Sie nach dem Verzehr von fruktosehaltigen Lebensmitteln häufig Blähungen, Durchfall, Krämpfe und andere Beschwerden haben, können Sie eine Fruktoseintoleranz mithilfe eines Tests abklären. Es empfiehlt sich, zunächst einen Test auf hereditäre Fruktoseintoleranz (HFI) durchzuführen, da ein Atemtest für Personen mit hereditärer Fruktoseintoleranz lebensbedrohlich sein kann.

Das AProof® Probenahme-Set enthält alle Komponenten zur einfachen Probenahme von zu Hause. Mit unserer Filterkartentechnologie genügen wenige Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, die Sie mithilfe einer Lanzette gewinnen. Die Filterkarte mit der Blutprobe senden Sie im Anschluss mittels beiliegenden Rücksendeumschlag kostenfrei (innerhalb Deutschlands) an unser eigenes AProof®-Labor. Ihr Testergebnis steht Ihnen online zum Download zur Verfügung.

Gehen Sie so vor, wie es in der Anleitung beschrieben wird. Massieren Sie Ihren Finger von der Handinnenfläche hin zur Fingerkuppe, bis sich ein Tropfen Blut bildet. Lassen Sie das Blut in die Kreise der Filterkarte tropfen und wiederholen Sie dies. Alle Kreise müssen vollständig durchtränkt sein. Die Filterkarte muss für mindestens 60 Minuten auf einer sauberen Oberfläche trocknen. Erst dann wird sie in die Papiertüte und anschließend in den beiliegenden Rückumschlag gesteckt.

Sie erhalten Informationen darüber, ob genetische Mutationen für eine Fruktoseintoleranz vorliegen. Der Nachweis einer erblich bedingten Fruktoseintoleranz hilft Ihnen, Ihre Ernährung anzupassen und lästige Symptome zu vermeiden.



Wenn eine genetisch bedingte Fruktoseintoleranz besteht, geben wir Empfehlungen zur Erreichung und Erhaltung einer angepassten Ernährung.



Es ist zu beachten, dass ein negatives Ergebnis bei unserem Gentest nicht ausschließen kann, dass eine weitere sehr seltene Variante für Fruktoseintoleranz vorliegt. Auch hat das Ergebnis weniger Aussagekraft für Menschen, die nicht europäischen Ursprungs sind.

Ein homozygotes Ergebnis bedeutet, dass die nachgewiesene genetische Variante in beiden Allelen, also auf beiden homologen Chromosomen vorliegt. Somit wurde sie sowohl von der Mutter als auch vom Vater vererbt. Bei einem homozygoten Ergebnis für die Mutation liegt eine erblich bedingte Fruktoseintoleranz vor. Bei Nichtnachweis kann keine Intoleranz bestätigt werden.

Ein heterozygotes Ergebnis bedeutet, dass die Mutation in nur einem der beiden Allele, also auf nur einem der zwei homologen Chromosomen vorliegt. Somit wurde sie nur einmal, entweder von der Mutter oder vom Vater vererbt. Wenn mindestens 2 der untersuchten Mutationen heterozygot vorkommen, liegt eine Fruktoseintoleranz vor (Compound-Heterozygotie). Ist nur eine der untersuchten Mutationen heterozygot, kann keine Intoleranz bestätigt werden.

Wenn eine hereditäre Fruktoseintoleranz mit einem genetischen Test ausgeschlossen wurde, können die Symptome auf eine intestinale Fruktoseunverträglichkeit (IFI) hinweisen. Diese ist häufiger als die hereditäre Fruktoseintoleranz. Betroffene können nur eine bestimmte, individuelle Menge an Fruktose absorbieren, daher wird diese Unverträglichkeit auch als Malabsorption bezeichnet. Für die Diagnose einer Fruktosemalabsorption eignet sich ein Atemtest.

Bei einer nachgewiesenen hereditären Fruktoseintoleranz ändert sich das Ergebnis höchstwahrscheinlich nicht, da die mit dem AProof® Fruktose-Intoleranz Test nachgewiesenen Mutationen zu den häufigsten Mutationen weltweit gehören. Konnte mit einem AProof® Intoleranz Test keine Intoleranz festgestellt werden und die Testperson ist nicht europäischer Herkunft, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass durch andere seltene Mutationen doch eine Intoleranz vorliegt. Das liegt daran, dass die untersuchten Mutationen in den zugrundeliegenden Studien fast ausschließlich der kaukasischen Gruppe, also der europäischen Ursprungs-Bevölkerung zugewiesen wurde.

Bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 wird die maximale akute Krankheitsphase mit vier Wochen beziffert. Schwere Verläufe hingegen bleiben bis zu doppelt so lang akut.

(https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/long-covid-langzeitfolgen-einer-covid-19-erkrankung/)


Das Bundesministerium für Gesundheit beschreibt einen schweren Verlauf als Symptomatik einer COVID-19-Erkrankung, die bis zu einer Lungenentzündung und notwendigen Beatmung der Lunge führen kann. Auch die Schädigungen an anderen Organen sind Folgen eines schweren Verlaufs. Als Merkmal eines schweren Verlaufs gilt dementsprechend die notwendige Versorgung in einem Krankenhaus, auch Hospitalisierung genannt.
 

Typischerweise kommt es bei einem schweren COVID-19-Verlauf zu einer starken Ausprägung von Symptomen und einer notwendigen Hospitalisierung, zum Teil auf der Intensivtherapiestation (ITS).

(https://www.zusammengegencorona.de/faqs/covid-19/symptome-erkennen-und-richtig-handeln/)

Laut einer Analyse auf der Datengrundlage des deutschen Meldesystems bis Februar 2021 wurden etwa 10% der übermittelten COVID-19-Fälle hospitalisiert.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))


Die Auswertung der Daten aus der ersten und zweiten COVID-19-Welle in Deutschland ließ eine Schätzung zu, nach der 33% der Hospitalisierten auf der Intensivtherapiestation (ITS) behandelt wurden. Dabei kamen Aufnahmen in der ITS bei jüngeren Infizierten unter 15 Jahren nur sehr selten vor. Deutlich öfter wurden mit 27% ältere Patientinnen und Patienten intensivmedizinisch behandelt. Die am stärksten vertretene Altersgruppe in den Intensivtherapiestationen waren zwischen 60 und 79 Jahre alt (41%). 20% der hospitalisierten COVID-19-Fälle wurden beatmet. Eine Studie aus den USA belegt, dass 10% der Patientinnen und Patienten, die beatmet werden mussten, eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) erhielten.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html)


Bei der ECMO findet die Aufnahme von Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid in einer künstlichen Membran außerhalb des Körpers statt. Umgangssprachlich spricht man hier auch von “Künstlicher Lunge”.

(https://ards.charite.de/leistungen/ecmo_die_kuenstliche_lunge/)


Eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 kann bei einem schweren Verlauf tödlich enden.

(https://www.zusammengegencorona.de/faqs/covid-19/symptome-erkennen-und-richtig-handeln/)

Aktuell ist der beste Schutz gegen einen schweren Verlauf die Impfung gegen COVID-19. Diese beinhaltet die Grundimmunisierung sowie die empfohlenen Auffrischungsimpfungen (Booster).

(https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/sich-und-andere-schuetzen/#faq4239)


Auch die Einhaltung der AHA-Formel (Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag Maske tragen) kann vor einer Infektion bzw. vor einem schweren COVID-19-Verlauf schützen.

(https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/ich-habe-corona-was-soll-ich-tun
(https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Gesundheitliche_Langzeitfolgen.html)


Einen 100%-igen Schutz vor einem schweren COVID-19-Verlauf gibt es jedoch nicht.

Zur Sterberate (Letalität) bei COVID-19-Erkrankten gibt es keine einheitliche Datenlage. Laut der syndromischen Surveillance sind in der ersten und zweiten COVID-19-Welle in Deutschland 26% der hospitalisierten Patientinnen und Patienten verstorben. Es gab dabei signifikante Unterschiede in den verschiedenen Altersgruppen. Bei den 35 bis 59-Jährigen lag die Sterberate der hospitalisierten Fälle bei 5%. In der Altersgruppe ab 80 Jahren lag dieser Anteil bei 80%. Eine Datenanalyse der AOK ergab eine Sterblichkeit bei hospitalisierten Fällen von 19%. Davon waren 50% beatmungspflichtige Patientinnen und Patienten,

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html)

Merkmale eines schweren COVID-19-Verlaufs sind die
 

  • Entwicklung der Symptomatik bis hin zur Lungenentzündung 

  • Hospitalisierung 

  • notwendige Beatmung der Lunge

(https://www.zusammengegencorona.de/faqs/covid-19/symptome-erkennen-und-richtig-handeln/)

Die Risikoeinschätzung für einen schweren COVID-19-Verlauf ist aufgrund der Vielzahl an Einflussfaktoren sehr komplex - generelle Aussagen über die Einstufung von Risikogruppen sind daher nicht möglich.

Auch Personen ohne Vorerkrankungen sowie jüngere Patientinnen und Patienten können einen schweren Verlauf haben. Schwere COVID-19-Verläufe werden bei bestimmten Personengruppen aber häufiger beobachtet als bei anderen.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html)

  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41586-022-04576-6)
  • Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft
  • Vorerkrankungen:
    • Immunschwäche aufgrund einer Erkrankung oder von Medikamenten
    • Herz-Kreislauf- Erkrankungen
    • Chronische Leber- und Nierenerkrankungen
    • Chronische Lungenerkrankungen
    • Psychiatrische und neurologische Erkrankungen
    • Diabetes mellitus
    • Krebs


(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

In vielen Fällen hat eine Infektion mit Omikron einen milderen Verlauf zur Folge als mit anderen COVID-19-Varianten. Gleichzeitig ist Omikron sehr ansteckend. Das kann insbesondere für Ungeimpfte schwerwiegende Folgen haben, denn auch ein milder COVID-19-Verlauf kann Long COVID mit Fieberschüben, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Kurzatmigkeit verursachen.

(https://www.br.de/nachrichten/wissen/corona-infektion-mit-omikron-symptome-milder-verlauf,SvXZrBP)

Ja. Ein solcher Risikorechner wurde von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen in Liang (China) entwickelt, damit Ärztinnen und Ärzte das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf einschätzen können. Das Tool steht Ärztinnen und Ärzte online zur Verfügung und ermöglicht eine Genauigkeit der Risikoeinschätzung von 88% für eine Aufnahme auf der Intensivpflegestation, eine invasive Beatmung oder den Tod.

(https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Risikorechner-fuer-schweren-COVID-19-Verlauf-409388.html)

Die Beurteilung über das persönliche Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf sollte von einem Arzt oder von einer Ärztin durchgeführt werden. Aktuell ist der beste Schutz gegen einen schweren Verlauf die Impfung gegen COVID-19. Diese beinhaltet die Grundimmunisierung sowie die empfohlenen Auffrischungsimpfungen. Eine zusätzliche medikamentöse Prävention mit monoklonalen Antikörpern kann für bestimmte Personengruppen sinnvoll sein.

(https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/sich-und-andere-schuetzen/#faq4239)

Ja. Das Alter gilt neben anderen Faktoren als Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 
Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 

  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • Genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41586-022-04576-6)
  • Männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft
  • Vorerkrankungen

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

Für Neugeborene von Gebärenden mit akuter COVID-19-Infektion besteht ein erhöhtes Risiko für die Aufnahme in die neonatologische Intensivstation, vor allem bei einem schweren Krankheitsverlauf. Das erhöhte Risiko ist vor allem auf die höhere Frühgeburtenrate zurückzuführen. Das Risiko für Aborte und neonatologische Mortalität erhöht sich durch eine COVID-19 der gebärenden Person nicht.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

Die wegen COVID-19 hospitalisierten Kinder zeigen häufiger pulmonale und kardiale Vorerkrankungen. Auch Säuglinge und Kleinkinder können schwere COVID-19-Verläufe entwickeln. Als Risikofaktoren für die Aufnahme in eine Intensivstation gelten:

  • Alter unter einem Monat
  • Vorerkrankungen
  • Infektion der unteren Atemwege
     

Bei Kindern kann es in seltenen Fällen zu einem Krankheitsbild kommen, das als "pediatric inflammatory multisystem syndrome” (PIMS) in Kombination mit einem “toxic shock syndrome” (TSS) bezeichnet wird. In den meisten Fällen ist bei PIMS-TSS eine intensivmedizinische Behandlung notwendig.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

Ja. Das männliche Geschlecht gilt neben anderen Faktoren als Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf.

Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 

  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41586-022-04576-6)
  • männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft
  • Vorerkrankungen

 (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

Das Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf ist für Frauen im gebärfähigen Alter gering. Eine Schwangerschaft erhöht dieses Risiko jedoch. Bei Vorliegen von weiteren Risikofaktoren wie Übergewicht, Diabetes oder Bluthochdruck steigt das Risiko weiter an.

(https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/verdacht-auf-infektion-und-krankheitsverlauf/#tab-3938-7)

Die Mortalität von COVID-19-positiven Schwangeren ist im Vergleich zu COVID-19-negativen Nicht-Schwangeren nicht erhöht. (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

Ja. Vorerkrankungen wie Asthma gelten neben anderen Faktoren als Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf.
 
Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:

 

  • Vorerkrankungen:  

    • Chronische Lungenerkrankungen
    • Immunschwäche aufgrund einer Erkrankung oder von Medikamenten
    • Herz-Kreislauf- Erkrankungen
    • Chronische Leber- und Nierenerkrankungen
    • Psychiatrische und neurologische Erkrankungen
    • Diabetes mellitus
    • Krebs
  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41586-022-04576-6)
  • männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

Ja. Rauchen gilt neben anderen Faktoren als Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf.


Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 

  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41586-022-04576-6)
  • männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft
  • Vorerkrankungen

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

Ja. Vorerkrankungen sind nur ein Risikofaktor von vielen für einen schweren COVID-19-Verlauf.


Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 

  • Vorerkrankungen
  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41586-022-04576-6)
  • männliches Geschlecht
  • ein BMI über 30
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

Ja. Übergewicht gilt neben anderen Faktoren als Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf.


Erhöhte Risikofaktoren für einen schweren COVID-19-Verlauf:
 

  • ein BMI über 30
  • das Alter (ab 50/60 Jahren mit stetig steigendem Risiko)
  • genetische Faktoren (https://www.nature.com/articles/s41586-022-04576-6)
  • männliches Geschlecht
  • Rauchen
  • Trisomie 21
  • Schwangerschaft
  • Vorerkrankungen

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

Die Blutgruppe könnte neben anderen Faktoren ein weiterer Risikofaktor für einen schweren COVID-19-Verlauf sein. Ein Zusammenhang besteht zwischen dem COVID-19-Verlauf und den Blutgruppen 0 und A. Es zeigen sich signifikant mehr schwere COVID-19-Fälle mit Blutgruppe A als mit anderen Blutgruppen. Demgegenüber stehen signifikant weniger schwere COVID-19-Fälle mit Blutgruppe 0 als mit anderen Blutgruppen.

(https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/covid-19-schwerer-verlauf-durch-blutgruppe-beeinflusst-11688.php)

Schwere COVID-19-Verläufe werden durch immunvermittelte entzündliche Lungenschädigung verursacht. Eine solche Entwicklung der Erkrankung kann u.a. durch genetische Variationen in mindestens 16 Genen der infizierten Person beeinflusst werden. Grundsätzlich prädisponieren zwei biologische Mechanismen für einen schweren COVID-19-Verlauf:

  • die Unfähigkeit des Immunsystems, die Virusreplikation zu kontrollieren
  • die verstärkte Neigung zu intravaskulärer Gerinnung und zu Lungenentzündung

(https://www.nature.com/articles/s41586-022-04576-6)

Prinzipiell sind Folgeschäden einer COVID-19-Infektion bei jeder Person möglich. Das Risiko für Long COVID steigt jedoch mit dem Schweregrad der Erkrankung. (https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/basisinformationen/long-covid-langzeitfolgen-von-covid-19/)

Bei Menschen, die schwer an COVID-19 erkrankt waren, können Organschäden (z. B. an Herz, Nieren, Haut und Gehirn), Entzündungen und Probleme mit dem Immunsystem auftreten.


Menschen mit schweren Symptomen von COVID-19 können nach einem Krankenhausaufenthalt eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Dabei handelt es sich um eine psychische Störung, die durch ein schreckliches Ereignis ausgelöst wird.
(https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/long-covid-langzeitfolgen-einer-covid-19-erkrankung)
 
Kinder mit schwerem Verlauf zeigen oft auch noch Wochen nach der Infektion anhaltende Symptome wie Konzentrationsprobleme, Abgeschlagenheit oder Muskelschmerzen.
(https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/long-covid-langzeitfolgen-einer-covid-19-erkrankung)

Eine Corona-Schutzimpfung sowie die Einhaltung der AHA-Formel (Abstand halten, Hygieneregeln beachten und im Alltag Maske tragen) kann vor einer Infektion bzw. vor einem schweren COVID-19-Verlauf schützen.

(https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/ich-habe-corona-was-soll-ich-tun/
(https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste_Gesundheitliche_Langzeitfolgen.html)

Bei einem schweren COVID-19-Verlauf werden die medizinischen Maßnahmen an die Schwere des Krankheitsbildes angepasst. Hierzu zählen beispielsweise der Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, die Sauerstoffgabe, die Antibiotikagabe zur Behandlung von Ko-Infektionen sowie die Überwachung und Behandlung von relevanten Vorerkrankungen.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

In der Frühphase der COVID-19-Infektion stehen Patientinnen und Patienten mit einem hohen Risiko für einen schweren Verlauf monoklonale Antikörper gegen das Spike-Protein von SARS-CoV-2 zur Verfügung. Auch andere Medikamente werden inzwischen bei einem schweren Krankheitsverlauf nach sehr differenzierter Betrachtung der Einzelfälle verabreicht.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html (Punkt 12))

Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass ein Zusammenhang zwischen dem Vitamin D-Spiegel und einem erhöhten Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf besteht. Belegen lässt sich ein kausaler Zusammenhang aber bislang nicht. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGF), das Robert Koch-Institut (RKI), das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und das National Institute for Health and Care Excellence (NICE) sprechen sich gegen die Supplementation von Vitamin D als Prävention vor einem schweren COVID-19-Verlauf aus, wenn nach Testung ein adäquater Vitamin D-Status bereits vorliegt. Bei ausreichendem Vitamin D-Status wird kein zusätzlicher Nutzen aus einer Supplementation gezogen - Eine andauernde Überdosierung kann allerdings zu Nebenwirkungen wie Nierenverkalkungen, Nierensteinen sowie Störungen des Herz-Kreislauf-Systems führen.

Bei einer mangelhaften Vitamin D-Versorgung hat eine Vitamin D-Supplementation laut Studien hingegen einen positiven Einfluss auf Atemwegsinfektionen. In Deutschland tritt eine suboptimale Vitamin D-Versorgung häufig auf.

(https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/vitamin-d-und-covid-19/#c10349)

Ja. Der AProof® Schwerer Verlauf COVID-19 hilft Ihnen zu verstehen, ob eine genetische Veranlagung für einen potenziell schweren Corona-Verlauf besteht. Dies ermöglicht es Ihnen, frühzeitig Maßnahmen zu treffen, um sich zu schützen. (Produktbeschreibung 08/11/22)

Wissenschaftler haben einen Zusammenhang zwischen genetischen Varianten und einem schweren Verlauf von COVID-19 festgestellt. Da das Zeitfenster zwischen den ersten Symptomen von COVID-19 und dem Ausbruch einer schweren Erkrankung mit Atemstillstand eher klein ist (typischerweise etwa eine Woche), ist die Vorhersage eines schweren Krankheitsverlaufs nach einer SARS-CoV-2-Infektion von großem klinischen Interesse. Die Laboranalyse von AProof® Schwerer Verlauf COVID-19 bestimmt 4 klinisch relevante genetische Varianten, die mit einem schweren Verlauf von COVID-19 assoziiert sind. Es handelt sich dabei um folgende Einzelnukleotid-Polymorphismen (single nucleotide polymorphisms, SNPs): rs10490770 (LZTFL1), rs2109069 (DPP9), rs2236757 (IFNAR2) und rs10774671 (OAS1).

Die Laboranalyse der eingesandten Probe weist 4 klinisch relevante Merkmale nach, die mit einem schweren COVID-19-Verlauf in Verbindung gebracht werden. Es handelt sich dabei um folgende Einzelnukleotid-Polymorphismen (single nucleotide polymorphisms, SNPs): rs10490770 (LZTFL1), rs2109069 (DPP9), rs2236757 (IFNAR2) und rs10774671 (OAS1).

Das AProof® Probenahme-Set enthält alle Komponenten zur einfachen Probenahme von zu Hause. Mit unserer Filterkartentechnologie genügen wenige Tropfen Blut aus der Fingerkuppe, die Sie mithilfe einer Lanzette gewinnen. Die Filterkarte mit der Blutprobe senden Sie im Anschluss mittels beiliegenden Rücksendeumschlag kostenfrei (innerhalb Deutschlands) an unser eigenes AProof-Labor. Ihr Testergebnis steht Ihnen online zum Download zur Verfügung.

Gehen Sie so vor, wie es in der Anleitung beschrieben wird. Massieren Sie Ihren Finger von der Handinnenfläche hin zur Fingerkuppe, bis sich ein Tropfen Blut bildet. Lassen Sie das Blut in die Kreise der Filterkarte tropfen und wiederholen Sie dies. Alle Kreise müssen vollständig durchtränkt sein. Die Filterkarte muss für mindestens 60 Minuten auf einer sauberen Oberfläche trocknen. Erst dann wird sie in die Papiertüte und anschließend in den beiliegenden Rückumschlag gesteckt.